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“Der Teufel hole meinen Ruf!

Eine Arbeit brauche ich!

Ein Einkommen brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure Frauen, Automobile und eure Landhäuser sehe …”

G. B. Shaw

“Der Arzt am Scheideweg”, 1

(Dr. Ridgeon)



Ich fordere schon seit Urzeiten die politische Union Europas und ich war auch schon immer der Meinung, dass an den deutschen Schulen – zumindest teilweise – die englische Sprache als Unterrichtssprache eingeführt wird. An der politischen Union Europas führt doch kein Weg vorbei – oder wollen wir diese europäische Kleinstaaterei noch einmal sechzig Jahre ertragen und über uns ergehen lassen? Man muss ich das mal auf der Zunge ergehen lassen: Alleine die Deutschen leisten sich sechzehn Bundesländer mit ebenso vielen Landesregierungen und Ministerpräsidenten und Landesparlamenten. Was dieser Unfug und Unsinn kostet – Unsummen. Die (noch) siebenundzwanzig Mitgliedstaaten der sogenannten Europäischen Union leisten sich siebenundzwanzig Mal jeweils eine Armee, eine Polizei, die entsprechenden Sozial- und Sicherungssysteme und natürlich eine eigene Finanz- und Wirtschaftsverwaltung. Schon klar warum. Die allermeisten Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind an einer politischen Union Europas überhaupt nicht interessiert. Diese Herrschaften wollen nur eines – nämlich die Ausgleichszahlungen aus Brüssel, will heißen und ganz mehrheitlich gesehen, die Kohle des deutschen Steuerzahlers.


Copyright © 2020 Forum United-Europe Media TV Blog Gerhard-Stefan Neumann ● Freier Journalist + Historiker ● Politischer Kommentator ● Norikerstraße 19 D-90402 Nürnberg ● Telefon 01577 6 31 06 73 ● E-MAIL-Adresse contact@united-europe.blog ● Homepage http://www.forum.united-europe.blog/


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Forum United-Europe Media TV Blog ● Gerhard-Stefan Neumann ● Freier Journalist + Historiker ● Politischer Aktivist + Kommentator in Nürnberg ● Auf meiner neuen Plattform für ein freies und geeintes und vereinigtes Europa können sich alle (überzeugten) Europäer und solche die es noch werden wollen zu Wort melden ● Immer vorausgesetzt das sich die Autoren(innen) an die allgemein üblichen Community Richtlinien halten Beiträge, Kommentare und Post aus dem sogenannten alternativen und freiheitlichen politischen Lager werden ohnehin von mir sofort gelöscht Dieses Klientel möchte sich bitte von meinem Forum fernhalten und sich andere Plattformen suchen – es gibt ja von diesem Unsinn genügend davon Das absolut tödliche Virus SARS-Coronoa-2 sollte alle Europäer und natürlich auch (-innen) zu der Erkenntnis führen, das nur ein absolut gemeinsames Handeln aller Europäer uns diese Krise meistern lässt Die Vereinigten Staaten von Europa sind die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder ● Gerhard-Stefan Neumann Freier Journalist + Historiker in Nürnberg ● Politischer Kommentator ● Norikerstraße 19 ● D-90402 Nürnberg ● Telefon 01577 6 31 06 73 ● E-MAIL-Adresse ● contact@united-europe.blogHomepage ● http://www.forum.united-europe.blog/



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Bahnland Bayern: Der Hauptbahnhof in Nürnberg – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …

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“Der Arzt am Scheideweg”, 1

(Dr. Ridgeon)



In Sachen Eisenbahngeschichte hat die Stadt Nürnberg im wahrsten Sinne des Wortes Geschichte geschrieben. War die Stadt im Mittelalter schon eine Metropole von nationalem Rang so ist sie mit der Erfindung der Eisenbahn und der späteren Einbindung in das deutsche und europäische Eisenbahnnetz erst so richtig bedeutend geworden. Heute wird der Nürnberger Hauptbahnhof täglich von etwa 150.000 Menschen in Anspruch genommen die das breite Angebot der unterschiedlichsten Verkehrsmittel nutzen. In der Rangliste der der deutschen Bahnhöfe liegt der Bahnhof auf Platz 10. In der Rangliste der Deutschen Bahn AG wird der Nürnberger Hauptbahnhof als Bahnhof der Kategorie 1 unter dem Kürzel NN Hbf geführt. Bahnland Bayern, der Hauptbahnhof in Nürnberg, ein Film von Gerhard-Stefan Neumann, Noriker Straße 19, D-90402 Nürnberg, Telefon 01577 6 31 06 73, E-Mail-Adresse: contact@united-europe.blog Homepage: http://www.united-europe.blog/


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E D I T O R I A L

Die Seychellen, ein unverdorbenes Paradies – von Gerhard-Stefan Neumann …
Die Seychellen, ein unverdorbenes Paradies – von Gerhard-Stefan Neumann …

Traumstrände am Indischen Ozean: Die Seychellen, ein unverdorbenes Paradies – von Gerhard-Stefan Neumann …

In diesem Garten Eden finden Sie die schönsten Strände der Welt, von Palmen gesäumt und sonnen überflutet. Erleben Sie die betörende Exotik einer einmaligen Inselwelt.

Ihre Entdecker glaubten, sie hätten das Paradies – oder zumindest den Garten Eden gefunden. Sie liegen wie Smaragde im türkisblauen Meer, besitzen eine üppige Vegetation und gelten als eine der letzten Traumziele dieser Welt. Insgesamt sind es fast hundert Inseln und sie liegen rund zweitausend Kilometer östlich von Ostafrika im Indischen Ozean. Vor rund zweihundert Jahren wurde dieses vermutlich letzte Paradies von europäischen Seefahrern entdeckt und seit dieser Zeit ergehen sich Reisende, Journalisten, Schriftsteller und Fotografen über sie in den höchsten Lobeshymnen. Für Verliebte und Hochzeitspaare ist “es schon fast ein absolutes Muss”, die schönsten Wochen des Lebens unter tropischer Sonne in trauter Zweisamkeit in diesem Garten Eden zu verbringen.

Die Seychellen, ein unverdorbenes Paradies – von Gerhard-Stefan Neumann …
Die Seychellen, ein unverdorbenes Paradies – von Gerhard-Stefan Neumann …

Der Name dieses Paradieses klingt wie die Ouvertüre zu einer Oper, in deren Mittelpunkt die schönsten Traumstrände dieser Welt, wunderschöne tropisch-grüne Inseln und Inselchen, verträumte Buchten und die farbigsten Korallenriffe stehen. Das kristallklare Wasser des Indischen Ozeans gibt es sozusagen gratis dazu.

Die Rede ist von den Seychellen – also jener Inselgruppe im Indischen Ozean – bei der nicht nur die schon erwähnten frisch vermählten Liebespaare glänzende Augen bekommen.

Die Seychellen, ein unverdorbenes Paradies – von Gerhard-Stefan Neumann …
Die Seychellen, ein unverdorbenes Paradies – von Gerhard-Stefan Neumann …

Kein Wunder, erlebt doch der gestresste europäische Wohlstandbürger eine so wohltuend andere Lebensart. Eine Lebensart, in der natürliche Fröhlichkeit, das “Hier”, das “Heute” und das “Jetzt” allemal wichtiger sind, als das scheinbar unwichtige “Morgen” und “Übermorgen”.

Ihren Namen verdanken die Seychellois dem französischen Finanzminister Moreau de Sechelles. Schließlich war es ein französischer Seeoffizier mit Namen Morphey, der 1756 im Auftrag seines Königs Ludwigs XV, das Archipel für Frankreich in Besitz nahm und es auf den Namen des Ministers taufte.

Wiederum waren es die Franzosen, die entscheidend in das Schicksal der Seychellen eingriffen: Gegen 1770 ließen sich die ersten Siedler auf dem Archipel nieder. In ihrem Gefolge kamen die ersten Sklaven auf die Seychellen.

Die Seychellen, ein unverdorbenes Paradies – von Gerhard-Stefan Neumann …
Die Seychellen, ein unverdorbenes Paradies – von Gerhard-Stefan Neumann …

In der wechselvollen Geschichte der Seychellen (das Archipel war ein ständiger Streitpunkt zwischen Engländern und Franzosen) wurde das Archipel im Rahmen des Pariser Vertrages von 1814 endgültig dem heutigen Großbritannien zugesprochen. Mit der Sklavenbefreiung im Jahre 1835 veränderte sich auch das Leben auf den Seychellen: Nicht nur, daß das Archipel eine Art Fluchtpunkt für entkommene afrikanische Sklaven war – durch die Mischung der Rassen entstand der heute so reizvolle Menschenschlag der Seychellois.

Die Seychellen, ein unverdorbenes Paradies – von Gerhard-Stefan Neumann …
Die Seychellen, ein unverdorbenes Paradies – von Gerhard-Stefan Neumann …

Seit 1964 sind die Seychellen unabhängig. Das Archipel ist heute eine Republik mit Einkammer-Parlament. Die Regierungsform war über viele Jahre hinweg sozialistisch. Die Seychellen umfassen rund hundert Inseln mit einer Landfläche von etwa 443 Quadratkilometern. Diese Landfläche verteilt sich auf rund 400.000 Quadratkilometer Wasserfläche im westlichen Indischen Ozean.

Historiker und anerkannte Fachleute bezeichnen die Einwohner der Seychellen, also die “Seychellois” als eine eigene Rasse. Und dabei haben sie gar nicht so unrecht. Schließlich zählen Afrikaner, Inder und Asiaten zu den “Gründungsvätern” ihrer Rasse – und den europäischen Einschlag können und wollen sie auch nicht vergessen. Warum auch? Von den Franzosen haben sie Lebensart und Kultur geerbt, von den Engländern Schliff und gutes Benehmen und von ihren asiatischen Großvätern jenen Hauch von Exotik, um den wir Europäer sie so sehr beneiden. Und vom großen schwarzen Riesen mit Namen Afrika schallt zudem jene Energie herüber, die sie für die Pflege ihrer Lebenswurzeln so dringend benötigen.

Doch zurück zur Gegenwart:

Die Seychellen, ein unverdorbenes Paradies – von Gerhard-Stefan Neumann …
Die Seychellen, ein unverdorbenes Paradies – von Gerhard-Stefan Neumann …

Die Inselgruppe der Seychellen zählt heute rund 70.000 Einwohner. Die meisten von ihnen, etwa 63.000 leben auf der Hauptinsel Mahe, 4.500 auf Praslin und etwa 2.000 auf La Digue. Die Staatssprache der Seychellen ist Kreolisch, Amtssprachen sind Französisch und Englisch. Über neunzig Prozent der Seychellois bekennen sich zum katholischen Glauben, etwa acht Prozent gehören der anglikanischen Staatskirche an.

Zwei Drittel der Deviseneinnahmen erwirtschaftet der Tourismus. Die im Aufbau befindliche Landwirtschaft liefert Kopra, Zimt, Zimtöl, Kokosnüsse und Guanoin in die Europäische Gemeinschaft, nach Südafrika und in den Mittleren und Fernen Osten.

In Sachen Umweltschutz sind die Seychellois vorbildlich:

Die Seychellen, ein unverdorbenes Paradies – von Gerhard-Stefan Neumann …
Die Seychellen, ein unverdorbenes Paradies – von Gerhard-Stefan Neumann …

Seit Anfang der siebziger Jahre gibt es auf dem Archipel eine aktive Umweltpolitik. Große Land- und Seegebiete sind zwischenzeitlich geschützt. Heute sind dies etwa vierzig Prozent der gesamten Landfläche – der Ausbau der Hotellerie unterliegt strengen Bestimmungen. So ist unter anderem die Touristenzahl auf 150.000 Besucher pro Jahr limitiert. Drastische Umweltbestimmungen gelten für den Natur- und Pflanzenschutz. Von den hundert Inseln der Seychellen können Sie rund fünfundzwanzig besuchen. Die restlichen fünfundsiebzig sind zum Teil verkehrstechnisch nicht erschlossen, befinden sich in Privatbesitz oder sind ausschließlich für wissenschaftliche Arbeiten reserviert.

Nach etwa neun Stunden Flugzeit landen Sie auf dem internationalen Flughafen der Hauptinsel Mahe. Für welche Hotel-Kategorie Sie sich auch entschieden haben, die meisten Häuser liegen fast unmittelbar am Strand. Egal, ob es sich um einen gemütlichen Gasthof, einen Bungalow oder um ein Hotel der absoluten Spitzenklasse handelt. Wohltuend vermissen werden Sie mit Sicherheit jene Hotelburgen wie rund um das Mittelmeer. Schließlich darf auf den Seychellen kein Haus (bis auf wenige Ausnahmen) über die Wipfel der Kokospalmen hinausragen.

Die Seychellen, ein unverdorbenes Paradies – von Gerhard-Stefan Neumann …
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Mahe ist die größte der bewohnten Seychellen Inseln. Die beiden kleineren Inseln Praslin und La Digue liegen etwa fünfzig Kilometer davon entfernt.

“Hüpfen” (Island Hopping) Sie auf den Seychellen:

Kleine, zweimotorige Maschinen der “AIR SEYCHELLES” bringen Sie “auf Ihre ganz eigene Trauminsel”. Sie sollten sich deshalb bei Ihrem Seychellen-Urlaub nicht auf ein einziges Hotel festlegen.

Die Seychellen, ein unverdorbenes Paradies – von Gerhard-Stefan Neumann …
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Der Flug nach Praslin dauert etwa fünfzehn Minuten und gibt Ihnen einen guten Überblick über die anderen “Besuchswerten” Inseln. Die Überfahrt mit dem Segelschoner von Mahe nach Praslin dauert nicht nur vier Stunden, sondern kann gelegentlich etwas “stürmisch” verlaufen. Europäische Gemüter werden nach der Ankunft auf Praslin etwas erstaunt sein: Nur ein paar Hütten, einige Taxis, karge Hügel und das in Nachbarschaft befindliche offene Meer verstärken den Eindruck von Abgeschiedenheit und Einsamkeit doch sehr.

Dafür sind die Strände weiter, größer, unberührter – mit einem Wort: Traumhaft schön. Windsurfer können sich nach allen Regeln der Kunst austoben – Schnorchler und Taucher werden ihr neuentdecktes Paradies kaum mehr verlassen wollen. Praslins schönster Strand ist der Anse Vokert. Kenner bezeichnen ihn als einen der schönsten Strände der Welt.

Die Seychellen, ein unverdorbenes Paradies – von Gerhard-Stefan Neumann …
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Unbedingt besuchen sollten Sie auf Praslin den Naturschutzpark Vallee de Mal, der in einem unberührten Tal im Zentrum der Insel liegt. Sie erreichen ihn über schmale Pfade. Hier wachsen an riesigen Palmen die berühmten Meereskokosnüsse. Die Palme ist über vierzig Meter hoch und kann immerhin bis zu achthundert Jahre alt werden. Die Meereskokosnüsse sind an die zwanzig Kilogramm schwer und herzförmig ausgebildet. Weil ihre Frucht unter der Schale dem Becken einer Frau sehr gleicht, galt sie über viele Jahrzehnte als potenzsteigernd. Heute gibt es die Coco-de-Mer nur noch auf den Seychellen. Nächste Station Ihrer Seychellen-Erkundungsreise könnte die Insel La Digue sein:

Übrigens – eine fast “autofreie” Insel. Als Fortbewegungsmittel dienen die eigenen Füße, Fahrräder und wie ganz selbstverständlich – Ochsenkarren. Als Gegenleistung erleben Sie die schönsten Seychellen Strände – Palmen, Puderzuckerstrand und alles eingerahmt von rötlichen Granitfelsen. Egal, wie Sie die Insel erkunden, lassen Sie sich einfangen vom Charme der Kokosplantagen, bewundern Sie die schönsten Orchideen und Vanillepflanzen und fotografieren Sie die berühmten Riesenschildkröten des Archipels.

Die Seychellen, ein unverdorbenes Paradies – von Gerhard-Stefan Neumann …
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Und als Abschluss Ihres Besuches auf La Digue erleben Sie einen Sonnenuntergang am Strand. Langjährige und eingefleischte Seychellen-Fans behaupten, daß Sie nirgendwo auf der Welt schönere Sonnenuntergänge erleben als auf La Digue.

Bird Island und Denis Island sollen die letzten “Hauptdarsteller” unseres Seychellen-Berichtes sein. Vielleicht oder gerade deswegen, weil sie klassische Fluchtpunkte europäischer “Zivilisation Aussteiger” sind. Beide Inseln sind fast ebene Koralleninseln und liegen am Rande des inneren Seychellen-Plateaus. Beide sind sich geographisch sehr ähnlich und ragen nicht mehr als einen Meter aus dem Wasser heraus.

Die Seychellen, ein unverdorbenes Paradies – von Gerhard-Stefan Neumann …
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Kein Auto, kein Fahrrad, keine Zeitung – die Bungalows mit allem ausgestattet, was der Mensch zum Leben braucht – aber das war es auch. Sie werden pünktlich mit Essen versorgt, mittags um 12.00 Uhr, abends um 18.00 Uhr – mit Lebensmitteln, die auf der Insel selbst angebaut oder aus dem Meer für Sie gefangen wurden.

Doch Bird Island hat noch mehr zu bieten:

Die Seychellen, ein unverdorbenes Paradies – von Gerhard-Stefan Neumann …
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In den Monaten Mai bis Oktober nisten jedes Jahr hier Millionen von Seevögeln. Beim morgendlichen Sonnenaufgang steigen sie in riesigen Schwärmen auf, fliegen bis zum Horizont und bleiben bis zum Abend verschwunden. Bis heute ist von der Wissenschaft ungeklärt, wo die Vögel die Monate November bis April verbringen.

Die Kunstfreunde unter unseren Leserinnen und Lesern sollen auch nicht vergessen werden:

Die Seychellen, ein unverdorbenes Paradies – von Gerhard-Stefan Neumann …
Die Seychellen, ein unverdorbenes Paradies – von Gerhard-Stefan Neumann …

Für sie ist ein Besuch beim Maler Michael Adams in seinem Studio in Anse aux Poules Bleues auf Mahe absolute Pflicht. Er ist der bekannteste Künstler des westlichen Indischen Ozeans. Seine farbigen Siebdrucke, Aquarelle und Holzdrucke sind mittlerweile weltberühmt. In etablierten Kunstkreisen wird Michael Adams bereits der “Gauguin der Seychellen” genannt.

Übrigens: jeder Taxifahrer auf Mahe kennt den Weg zu seinem Studio.

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Über die Seychellen zu berichten ist eine Sache, sie im wahrsten Sinne des Wortes zu erleben – eine ganz andere. Kleine Inseln, von Palmen umrahmte Buchten, fast menschenleere Strände, kristallklares Wasser und das typische Licht der Tropen zeigen die Bilderbuchseite eines der letzten Paradiese unserer Erde. Andererseits gilt es die letzten natürlichen Lebensräume von Riesenschildkröten, einer Vielzahl von Vögeln und seltener Pflanzen zu erhalten. Und noch eine Bemerkung zum Schluss: Bislang hat der Tourismus die Seychellois nicht verdorben – Natur, Landschaft, Klima und die bezaubernden Menschen auf diesem paradiesischen Archipel konnten sich ihre charmante Urwüchsigkeit bis heute erhalten.

Wer weiß wie lange noch.


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AKTUELLES INFO / KASTEN ZUM ARTIKEL “SEYCHELLEN”

Die Seychellen, ein unverdorbenes Paradies – von Gerhard-Stefan Neumann …
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Währung:

Währungseinheit ist die Seychellen-Rupie. Eine Seychellen-Rupie entspricht etwa zwei Cents, ein EURO entspricht etwa zwei Seychellen Rupien.

Schecks:

Alle Banken in Mahe lösen Reiseschecks ein. Größere Hotels akzeptieren nur noch Kreditkarten.

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Sprache:

Kreolisch ist Umgangssprache. Die Amtssprachen Englisch und Französisch werden praktisch von jedermann gesprochen und verstanden.

Kleidung:

In der Stadt sollten Sie keine Strandkleidung tragen.

Taxi:

Die Taxis erkennen Sie am gelben Streifen. Trotz fester Tarife sollten Sie den Preis vor Beginn der Fahrt festmachen.

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Fotografieren:

Militärische Einrichtungen dürfen Sie auf keinen Fall fotografieren, ebenso nicht das Wohnhaus des Präsidenten am Marne Seychellois. Eine gewisse Zurückhaltung sollten Sie sich bei “einheimischen weiblichen Motiven” auferlegen – es sei denn, die Dame signalisiert ihr Einverständnis.

Zeitverschiebung:

Während der europäischen Sommerzeit ist es auf den Seychellen zwei Stunden, während der europäischen Winterzeit drei Stunden später als in Westeuropa.

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Einkaufsbummel:

Die Souvenirs, die Sie auf den Seychellen erwerben können, sind sehr originell und hübsch. Das originellste Mitbringsel ist die Meereskokosnuss (Coco-de-mer-Palme). Da jährlich nur 3.000 Stück geerntet werden dürfen, ist sie leider sehr teuer.

Wer die einheimische Küche zu Hause imitieren möchte, sollte sich Gewürze wie Vanille, Zimt und Masala mit nach Hause nehmen.

Kostspielig aber auch wertvoll sind die wunderschönen Modell-Segelschiffe, die auf Mahe hergestellt werden.

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Gesundheitsvorschriften:

Bei Einreise aus Europa sind zur Zeit keine Impfungen oder Vorsorgemaßnahmen vorgeschrieben. Es gibt auf den Seychellen keine giftigen Tiere oder sonstige typische Tropenkrankheiten. Um Erkältungen zu vermeiden, sollten Sie allerdings nicht mit nassen Badesachen im offenen “Mini-Moke” fahren.

Einreisebestimmungen:

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Bürger der Bundesrepublik Deutschland, der Republik Österreich und der Schweiz benötigen für die Einreise einen gültigen Reisepass. Kinderausweise werden akzeptiert. Das Besuchervisum wird bei der Einreise erteilt.

Aktivitäten:

Ihrem Unternehmensdrang sind so gut wie keine Grenzen gesetzt: Es gibt einen Golfplatz, Tennisplätze, Squash-Hallen und Tauchbasen. Windsurfen können Sie an fast allen Stränden. Das Nachtleben nimmt sich dagegen sehr bescheiden aus. Sie sollten sich allerdings die Zeit nehmen, “Ihre Insel” im wahrsten Sinne des Wortes zu “erwandern”.

Wetter:

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Auf den Seychellen herrscht das ganze Jahr über gutes, hochsommerliches Wetter mit Tagestemperaturen von etwa 28 Grad Celsius. In den Monaten November bis März fällt – meist nachts – etwas mehr Regen als üblich. Selbst bei längerem Regen sinken die Temperaturen nicht unter 24 Grad Celsius .

Wichtige Anschriften:

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Seychelles Tourist Office, Kleine Bockenheimer Straße 18, Frankfurt am Main,

Telefon 069/29 20 64

Auf der Insel Mahe finden Sie das Tourist Office in der Intenpendence Avenue, in der Hauptstadt Victoria, Telefon 2 53 14

Tauchtouren:

Auch hier gibt es eine Reihe von renommierten Veranstaltern, die sehr oft günstige Angebote offerieren. Fragen Sie deshalb in Ihrem Reisebüro gezielt danach.


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G. B. Shaw

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E D I T O R I A L

“Ein Traum auf vier Rädern – das S 500 Coupe von Mercedes-Benz …”

Ein Traum auf vier Rädern - das S 500 Coupe von Mercedes-Benz von Gerhard-Stefan Neumann …
Ein Traum auf vier Rädern – das S 500 Coupe von Mercedes-Benz von Gerhard-Stefan Neumann …

Nürnberg. (gsn) – Sie lassen das Herz eines (fast) jeden Mannes höher schlagen, egal ob es sich bei den Vertretern dieser Spezies um einen “Macho”, “Softie”, einen “Studierten”, einen “Arbeiter” oder “Angestellten” handelt. Sie alle möchten – und sei es auch nur einmal im Leben – dieses herrliche Gefühl kennen lernen – die “Lust”, die “Eleganz”, das “Hochgefühl” des Glücks. Auf den nationalen wie internationalen Automobilmessen ziehen sie Otto Normalverbraucher magisch an, so wie einst die sagenumwobene Loreley die Rheinfischer in ihren verhängnisvollen Bann zog.

Ein Traum auf vier Rädern - das S 500 Coupe von Mercedes-Benz von Gerhard-Stefan Neumann …
Ein Traum auf vier Rädern – das S 500 Coupe von Mercedes-Benz von Gerhard-Stefan Neumann …

Offenen Mundes, staunenden Auges, erregten Herzens steht das so genannte starke Geschlecht vor den Objekten seiner heißen Sehnsüchte und Begierden. Nein, gemeint ist nicht die vollbusige Traumfrau mit den Maßen 90/68/90 aus dem Flensburger Sex-Hochglanzkatalog, nein, es ist auch nicht der neue weibliche Superstar vom Privat TV-Sender auf Kanal 66, es sind ganz einfach die Traumkarossen und Nobelautos aus Mailand, München, Stuttgart und London.

Ein Traum auf vier Rädern - das S 500 Coupe von Mercedes-Benz von Gerhard-Stefan Neumann …
Ein Traum auf vier Rädern – das S 500 Coupe von Mercedes-Benz von Gerhard-Stefan Neumann …

Es liegt in der Natur der Sache, dass es nur wenige Zeitgenossen sind, die sich so einen herrlichen Superschlitten leisten können. Schlappe einhunderttausend (220.000) Mäuse, sprich Deutsche Mark, muss ein hoffnungsfroher Kauf-Aspirant schon locker machen. Doch damit nicht genug, so ein edles und teures Stück reißt auch das Jahr über große Löcher in Muttis Sparstrumpf – oder anders formuliert:

die jährlichen Unterhaltskosten sind nicht von Pappe.

Schon allein diese Tatsache sorgt dafür, dass der in Frage kommende Käuferkreis klein, fein und damit absolut exklusiv bleibt.

Ein Traum auf vier Rädern - das S 500 Coupe von Mercedes-Benz von Gerhard-Stefan Neumann …
Ein Traum auf vier Rädern – das S 500 Coupe von Mercedes-Benz von Gerhard-Stefan Neumann …

Und dennoch haben die meisten Automobilhersteller – zumindest solche – die auf ihr Renommee bedacht sind, solch einen Edel-Boliden im Verkaufsprogramm. Er muss ja nicht gerade 220.000 Deutsche Mark kosten. Und mag das eine oder andere Unternehmen den goldenen Zeiten der boomenden Automobilglückseligkeit hinterher jammern, unter dem Siegel der absoluten Verschwiegenheit ist schon zu erfahren, dass sich die teuren Schlitten vergleichsweise besser verkaufen lassen als die biederen Familienkutschen des unteren oder mittleren Preissegments.

Doch werfen wir noch einen kurzen Blick auf Otto Normalverbraucher – oder ganz einfach zu unserem Nachbarn von nebenan:

Ein Traum auf vier Rädern - das S 500 Coupe von Mercedes-Benz von Gerhard-Stefan Neumann …
Ein Traum auf vier Rädern – das S 500 Coupe von Mercedes-Benz von Gerhard-Stefan Neumann …

Da steht er nun, unser 08/15 – Supermacho von der Münchener Giesinger Höhe, vom Berliner Penzlauer Berg oder aus dem tristen Kohlenpott.

Und durch seinen Kopf zieht sich nur ein Gedanke – einmal im Leben so ein herrliches Gefährt zu (be)sitzen, zu (er)fahren – aus der Masse der “gewöhnlichen” Automobilisten herauszuragen. Einmal den Duft des edlen Leders atmen, die kaum hörbare Vibration des Zwölfzylinders zu fühlen, cool und lässig mit dem Gaspedal spielen, Mann oh Mann, was kostet die Welt?

Ein Traum auf vier Rädern - das S 500 Coupe von Mercedes-Benz von Gerhard-Stefan Neumann …
Ein Traum auf vier Rädern – das S 500 Coupe von Mercedes-Benz von Gerhard-Stefan Neumann …

Lässig “ruht” die mit vornehmem Kalbsleder behandschuhte Hand unseres “Ottos” auf dem mächtigen und Respekt einflößenden Schalthebel, während sich die Miniberockte und wohl gerundete vollbusige Blondine mit den Traummaßen 90/68/90 in die “Traumfrau gerechte Beifahrer-Position” robbt – und insgeheim hofft, dass der “bittere Otto-Normalverbraucher-Kelch” an ihr vorübergehen möchte. Doch es sei ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Aber lassen wir den reichlich ironischen und provokativen Spaß einmal beiseite und wenden wir uns einem der schönsten Automobile dieser Zeit zu:

Ein Traum auf vier Rädern - das S 500 Coupe von Mercedes-Benz von Gerhard-Stefan Neumann …
Ein Traum auf vier Rädern – das S 500 Coupe von Mercedes-Benz von Gerhard-Stefan Neumann …

Der flotte Werbespruch, “es war schon immer etwas teurer, einen besonderen Geschmack zu haben”, trifft im wahrsten Sinne des Wortes auf das S 500 Coupe von Mercedes-Benz zu. Schließlich müssen Sie für dieses wunderschöne Auto runde 110.000 EURO auf den Tisch des Verkäufers legen. Äußern Sie dann noch ein paar “bescheidene” Sonderwünsche, kann es leicht sein, dass Sie den Gegenwert einer Eigentumswohnung in gehobener Wohnlage “löhnen” müssen.

Der edle Renner hat mit den gemeinhin bekannten Fortbewegungsmitteln unseres

schon erwähnten Otto-Normalverbrauchers etwa soviel zu tun wie die ersten Benz-Kutschen der neunziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts mit einem Space Shuttle dieser Tage. Oder anders ausgedrückt:

Ein Traum auf vier Rädern - das S 500 Coupe von Mercedes-Benz von Gerhard-Stefan Neumann …
Ein Traum auf vier Rädern – das S 500 Coupe von Mercedes-Benz von Gerhard-Stefan Neumann …

Wenn Sie sich bei Tempo zweihundertfünfzig (250 km/h !) Placido Domingo aus der bordeigenen Super Hifi – Anlage “reinziehen” und dabei wie im eigenen Konzertsaal residieren wollen, dann sind Sie mit dem neuen S 500 Coupe von Mercedes ­ Benz bestens bedient. Vorausgesetzt, sie verfügen über die eingangs schon erwähnte “Kohle” und denken während Ihrer musikalischen Hochgeschwindigkeitsreise wenigstens ab und zu mal daran, dass auch für ein Fahrzeug dieses Typs und dieses Herstellers Deutschlands Autobahnen ab Tempo 250 km/h sehr eng werden können.

Spätestens an dieser Stelle ist die zweite gängige Werbefloskel fällig:

“Nur Fliegen ist schöner”.

Im übertragenen Sinne und auf gut deutsch muss dies heißen:

Ein Traum auf vier Rädern - das S 500 Coupe von Mercedes-Benz von Gerhard-Stefan Neumann …
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“Tanken Sie Ihren heißen Ofen wann, oft und wo sie wollen, vergessen Sie alle imaginären und völlig bedeutungslosen Benzinpreise, Sie kommen ohnehin mit dem “Sprit-Fassen” kaum nach. Sorgen Sie auch immer für passendes Schuhwerk für die mächtigen Tatzen Ihres heißblütigen Untersatzes – und geben Sie Ihrer Hausbank frühzeitig den Auftrag, einen bestimmten Teil Ihres Einkommens rein vorsorglich an die nächstgelegene Niederlassung von Mercedes-Benz zu überweisen.

Die Frage, ob solch prestigeträchtige Autos überhaupt noch in die ökologische und automobile Landschaft passen oder nicht, ist eigentlich so überflüssig wie ein Kropf:

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Denn erstens wird es immer eine Menge zahlungskräftiger Kundschaft geben, die sich diese herrlichen Autos leisten kann – und zweitens hängen immer noch eine hohe Zahl qualifizierter Jobs daran. Und ein Aspekt soll auch nicht vergessen werden:

Eine gute Portion Renommee ist dabei auch noch im Spiel. Und wie leicht der Vorsprung an technischem Know How verspielt werden kann, müssen gerade in diesen Tagen große Teile der deutschen Industrie schmerzlich erfahren.

Das S 500 Coupe steht ganz in der großen und erfolgreichen Tradition der Mercedes-Benz Sport- und Rennsportwagen:

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“Kenner” und “Könner” werden sich noch an den legendären 500 K Spezial Roadster erinnern, von dem in den Jahren 1935 und 1936 ganze fünfundzwanzig Fahrzeuge ge­baut wurden – und von dem es heute welt­weit nur noch fünf Wagen dieses Typs gibt – zwei davon sind im Besitz des Herstellers.

Nach dem furchtbaren zweiten Weltkrieg sorgte die inzwischen schon fast legendäre 300-er Serie für Furore, Aufsehen und dringend benötigte Devisen für die Stuttgarter Kassen. Unvergessen sind bis heute der 300 d – besser bekannt als Adenauer-Limousine, der Dienstwagen des “Alten”. Und ebenso das 300 SL Coupe, das von 1954 bis 1957 gebaut wurde. In der Roadster Ausführung wurde es bis 1963 produziert. Für viele Sportwagen – Fans zählt der “300-SL” noch heute zu den schönsten Autos der Welt.

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1955 erblickte dann der mittlerweile nicht weniger bewunderte 190 SL das Licht der Welt. An die Leistungen des “großen Bruders” konnte er natürlich nicht anknüpfen – was allerdings seiner Beliebtheit in der Damenwelt nicht den geringsten Abbruch tat.

Acht Jahre später, im Jahre 1963, legte Mercedes-Benz den Grundstein für die heutige und überaus erfolgreiche SL ­ Baureihe:

Mit dem 230 SL gelang der Untertürkheimer Autoschmiede der sprichwörtlich große Wurf.

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Und dieser Ruf verpflichtet: Wer wie das Haus Mercedes-Benz seit über sechzig Jahren im wahrsten Sinne des Wortes Automobilgeschichte geschrieben hat, kann bei seinen “Aushängeschildern” getrost auf aufgesetzte Sportlichkeit und fernöstliche Designvorstellungen verzichten. Mit dem Coupe der S-Klasse haben die findigen Schwaben erneut eine Schrittmacher Funktion übernommen:

Das neue Coupe kann man in Sachen Design, Ästhetik und Fahrkultur getrost als Vorbild bezeichnen – und es ist trotz aller Eleganz noch als “Sprössling” des Stuttgarter Renommee Unternehmens zu erkennen.

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Und Mercedes-Benz hat sich seine Coupes auch was kosten lassen: Wertvollste Materialien, ein großzügiges Raumangebot und ein Höchstmaß an Komfort bilden nur den äußeren Rahmen, geben einen ersten Eindruck wieder. Eine “mitdenkende Elektronik”, entlastet nicht nur den Fahrer, sondern “passt” sogar auf sich selbst auf. Fahrer- und Beifahrer-Airbag runden die großzügige Grundausstattung des Coupes der S-Klasse ab.

Unter der “Haube” sorgen “ABS” und “ASR” (Antriebs -Schlupfregelung) für absolute Manövrierfähigkeit auch in brenzligen Situationen. Durch die Parameter-Servolenkung wird die zum Lenken erforderliche Kraft bei niedrigen Geschwindigkeiten reduziert. Seit 1984 rüstet Mercedes-Benz alle Modelle mit elektronisch gesteuerten Gurtstraffern aus. Diese sorgen bei einem Aufprall dafür, dass die Gurtaufrollwelle zurückgedreht wird und Fahrer und Beifahrer schneller und sicherer festgehalten werden. Und noch etwas Neues ist zu vermelden:

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Fünfzig Jahre nach dem Mercedes-Benz einen 12-Zylinder-Motor gebaut hat, gibt es jetzt wieder ein Coupe mit einem Merce­des Zwölfzylinder: den 5 600. 290 kW, 6 Liter Hubraum und ein maximales Drehmoment von 570 Nm bei 3800 Umdrehungen sorgen für “ausreichende” Geschwindigkeit in jeder Fahrsituation.

Eine 4-Gang-Automatik ist ebenso serienmäßig wie das bordeigene Computer-Diagnose-System, welches der Werkstatt im Fall des Falles sofort verrät, wo der Fehler steckt. In Sachen Komfort und gleichzeitiger Sicherheit ging man bei Mercedes-Benz schon immer einen Schritt weiter als anderswo. Bestes Beispiel hierfür ist der automatisch abblendbare Innenspiegel, was gerade Nachtfahrten angenehmer und sicherer macht:

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trifft ein störendes Scheinwerferlicht auf den Spiegel, blendet dieser automatisch und stufenlos ab. Möglich macht dies ein Gel ähnlicher Elektrolyt, der zwischen Reflektor und Spiegeldeckglas angebracht ist. Dieses wird durch ein elektroni­sches Steuergerät aktiviert, das über zwei Sensoren die Umgebungshelligkeit und den Lichteinfall ermittelt – so dass sich der Spiegel durch nichts mehr blenden lässt. Auch in Sachen Umweltschutz ist das Coupe der S-Klasse vorbildlich. Der bei Mercedes-Benz im Jahre 1986 eingeführte Katalysator erfuhr in jüngster Zeit eine deutliche Verbesserung seiner Reinigungswirkung. Erreicht wurde dies durch die Wärmeisolation der Abgasrohre. Die allseits gefürchtete “Kaltphase” des Katalysators konnte so entscheidend verringert werden.

Recycling ist für das S 500 Coupe kein Fremdwort mehr:

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Obwohl in ihnen nur noch acht Prozent an Kunststoffen stecken, werden alle Kunststoffteile über 100 Gramm speziell gekennzeichnet, um das spätere Sortieren in sortenreines Recycling zu ermöglichen. Die Schadstoffemissionen wurden noch weiter verringert:

Ein Teil der Abgase wird aus dem Auspuff abgezweigt und dem Motor über die Ansaugrohre wieder zugeführt. Dadurch sinken die Verbrennungstemperaturen und damit wieder die NOx-Emissionen.

Fazit:

Angesichts eines Kaufpreises von rund “Zwei hundertzwanzigtausend” (220.000) Deutsche Mark ist es wirklich schon etwas “sehr” teuer, einen besonderen Geschmack zu haben. Trotzdem

– und dies sei neidlos anerkannt – hat Mercedes-Benz mit dem Coupe der S-Klasse ein Automobil geschaffen, das auch in zwanzig Jahren noch genau so wunderschön und ästhetisch sein wird wie heute.


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“Der Teufel hole meinen Ruf!

Eine Arbeit brauche ich!

Ein Einkommen brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure schönen Frauen, eure edlen Automobile und eure teuren Landhäuser sehe …”

G. B. Shaw

“Der Arzt am Scheideweg”, 1

(Dr. Ridgeon)


Ein Urlaubsvergnügen der besonderen Art - Flottillen-Segeln in der griechischen See ...
Ein Urlaubsvergnügen der besonderen Art – Flottillen-Segeln in der griechischen See …

Ein Urlaubsvergnügen der besonderen Art: “Flottillen-Segeln” in der griechischen See.

… vor einigen Jahren wurde das Flottillen-Segeln auf dem griechischen Segel-Chartermarkt eingeführt. Gaben anfangs selbsternannte “Insider” und “Sachverständige” dem neuen Kind wenig Überlebenschancen, bleibt heute festzustellen, dass sich der Sprössling mittlerweile zum munteren Teenager entwickelt hat.

Angeboten wird eine 14-Tage-Pauschalreise. Die Anreise erfolgt mit Charterflug, inbegriffen ist eine Flotte von acht bis zwölf gleichartigen, eher kleinen Segelbooten mit je vier bis sechs Kojen.

Die Route ist festgelegt und die Flottille wird von einem “Leitboot” angeführt, welches mit einem verantwortlichen Leiter, einem Mechaniker und einer Hostess der Vermieter Firma besetzt ist.

Bootsführerscheine sind für den “Segel-Aspiranten” daher nicht erforderlich.

Ein Urlaubsvergnügen der besonderen Art - Flottillen-Segeln in der griechischen See ...
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E D I T O R I A L

Ein Urlaubsvergnügen der besonderen Art: “Flottillen-Segeln in der griechischen See von Gerhard-Stefan Neumann …”

Nürnberg (gsn) – Sie sind reif für die Insel und wollen nichts wie weg. Einfacher gesagt als getan. Denn schließlich kennen Sie ja schon (fast) alle Hochburgen der touristischen und vor allem teutonischen Glück Seligkeiten wie zum Beispiel die allseits beliebten und geschätzten Auslandsdependancen Balearen und Kanaren, nicht zu vergessen Spanien und Nordafrika, vom tristen europäischen Urlaubsrest ganz zu schweigen. Und zu allem kommen Stress und Unentschlossenheit. Ihr Chef nörgelt, warum Sie ausgerechnet jetzt, wo soviel Arbeit unerledigt auf Sie wartet, Ihren Jahresurlaub nehmen müssen (und überhaupt und von wegen ganze drei Wochen), Ihr herzallerliebstes Eheweib ist Ihnen dabei auch keine große Hilfe – und die Kids geben Ihnen den Rest – denn nichts ist den lieben Kleinen gut genug, und Sie armer Mensch sitzen mal wieder total zwischen allen Stühlen.

Ein Urlaubsvergnügen der besonderen Art - Flottillen-Segeln in der griechischen See ...
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Es folgt das an sich völlig irreale und überzogene Schreckgespenst aller Tourismus Manager und nervlich ausgeflippter Erholungssuchender: Es ist Urlaubszeit und stellen Sie sich doch mal im Ernst vor – keiner fährt weg – weil man sich auf kein Urlaubsziel einigen kann.

Nun gut, machen Sie Ihrer Frau und den lieben Kleinen ein Angebot, dem sie nicht widerstehen können. Zugegebenermaßen müssen Sie es natürlich geschickt anstellen. Nein, mit Kunst und Kultur sprichwörtlich ins Haus zu fallen, das ist wirklich nicht die feine Art des Urlaubsplaners. Probieren Sie es doch mal eher mit Action, Freiheit und Abenteuer in griechischen Inselgewässern, erzählen Sie von kristallklarem Wasser, traumhaft langen Stränden, einsamen Buchten, tollem Essen – und notfalls können Sie auch etwas ähnliches wie von der “Geburtsstunde der Zivilisation” hinterher murmeln. Und wenn Ihr verwöhnter Nachwuchs dann kindlich gestresst stöhnend einwendet, das wären ja olle Kamellen und tödlich langweilig und überhaupt und sowieso wäre das eher für Grufties und Scheintote, ja dann, aber nur dann können Sie beiläufig hinzufügen, daß man da auch kanufahren und surfen könne, vom Segeln natürlich ganz zu schweigen, daß es für die Kids auch Moutainbike-Ausflüge gäbe, Tennis- und Tauchkurse und … und …

Nur, und dann sollten Sie Ihre ganze noch verbliebene Autorität in die Waagschale der Entscheidungsfindung werfen und gnadenlos verkünden, daß Sie sich mit Ihren Lieben zwecks eines vierzehntägigen Segeltörns ins Mittelmeer begeben, vorzugsweise in das Ionische Meer. Und wenn sich alle Anwesenden dann noch halbwegs anständig benähmen – hängen Sie noch eine Woche Cluburlaub dran. Womit wir letztlich beim Thema wären und bevor jetzt die Woge familiärer Begeisterung über Sie zusammenbricht, möchten wir Ihnen Ihre ureigenste Idee en Detail etwas näherbringen.

Ein Urlaubsvergnügen der besonderen Art - Flottillen-Segeln in der griechischen See ...
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Griechenland gilt schon seit Jahrzehnten als das Urlaubsland schlechthin. In den letzten Jahren hat es sich dagegen auch als das ideale Zielgebiet für Segelreisen etabliert. Nirgendwo sind die örtlichen Gegebenheiten so optimal und durch ihre Vielfalt so beeindruckend wie in diesem Land. Hier finden Sie alles, was Ihren Segelurlaub zu einem vollen Erfolg werden lässt.

Das Land und seine Bewohner wurden geformt durch tausende von Jahren reichhaltigster Geschichte und doch hat sich das traditionsbewusste Land in all diesen Jahren kaum verändert. Die Griechen haben sich ihre unkomplizierte und natürliche Lebensweise bewahrt, die vielen Inseln zeichnen sich durch ihren unvergleichlichen Charme aus und vermitteln die Ruhe und Gelassenheit, die Sie einen erlebnisreichen, unvergesslichen Urlaub verbringen lassen. Dies alles, zusammen mit viel Sonne, endlos weiten Stränden, herrlichen Küstengebieten, malerischen Ankerplätzen und Buchten, die zum Segeln und Entdecken einladen, stellen die richtige Mischung für einen Segeltörn, einen Cluburlaub oder eine Kombination aus beidem dar.

Die ägäischen Gewässer gelten nach wie vor als eine der anziehendsten und reizvollsten Segelgebiete des Mittelmeers. Ab dem zentralen Ausgangspunkt Athen können sowohl der Saronische Golf, der Golf von Argolis, als auch die Nordwestküste über Euböa oder die Kykladen befahren werden. Ein unbedingtes Muss, ja fast schon ein Klassiker bei den vielen Segel Chartern ist der Törn zwischen Athen und Rhodos. Allein die Inselgruppe der Kykladen besteht aus mehr als zweihundert Inseln. Sie können wählen zwischen unbewohnten Eilanden bis hin zum lebendigen Mykonos. Dieses Revier ist allerdings eher für erfahrene Segler geeignet, da der dortige Meltemi besonders in den Sommermonaten ohne Vorwarnung aufkommen kann. Andererseits ist die Ägäis überaus dicht mit Inseln besetzt, so dass man eine Schutz bringende Küste meist in erreichbarer Nähe findet. Das Ionische Meer ist ein Leichtwetterrevier und deshalb besonders für Segeleinsteiger oder auch für Familien mit Kindern geeignet.

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Zunächst aber zur in diesem Zusammenhang meistgestellten Frage:

“Was versteht man unter Flottillen Segeln“?

Die Beantwortung dieser Frage ist relativ einfach und der Begriff rasch erklärt:

In einem losen Verbund segeln Sie in Gemeinschaft mit acht bis zwölf anderen Yachten. Sie steuern Ihre Yacht selbst, Bootsführerscheine sind nicht vorgeschrieben. Die Flottille wird von einer Crewyacht begleitet. Die Flottillen sind international zusammengesetzt:

Charterer aus ganz Europa und Nordamerika zählen zu den Kunden der Veranstalter. Während eines vierzehntägigen Törns legt die Flottille zwischen einhundert und zweihundert Seemeilen zurück. Der Charterer unterliegt keinerlei Reglementierung. Nach der gegebenenfalls täglichen Skipper Besprechung steht es Ihnen frei, wann Sie den Hafen verlassen wollen, um ganz nach eigenem Geschmack und Tempo bis zum nächsten Ankerplatz zu segeln. Vier bis zehn Tage freies Segeln stehen Ihnen zur Verfügung, die Sie ganz nach Belieben einteilen können.

An Bord der Begleityacht befinden sich meist mehrere Personen.

Sie sind sehr sorgfältig ausgewählt, sind erfahren und über Funk jederzeit erreichbar. Die Crew führt regelmäßig Törn Besprechungen durch, erläutert die Route, Navigation, Wind- und Wetterverhältnisse. Sie kümmert sich ständig um die Instandhaltung und eventuelle auftretende technische Probleme und schaut regelmäßig während Ihres Törns nach Motor, Elektrik, Segel etc. Anfallende Reparaturen werden von der Crew gleich während des Törns behoben. Die Crew kann Ihnen außerdem wertvolle Tipps über Sehenswürdigkeiten, Einkaufsmöglichkeiten und Öffnungszeiten geben.

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Natürlich können Sie sich auch in der Nähe des Begleitbootes aufhalten, falls Sie sich nicht allzu “Segelfest” fühlen.

Genaue und aussagekräftige Richtlinien über eventuell auftretende Situationen zu geben ist naturgemäß äußerst schwierig. Viel hängt von der Zusammensetzung der jeweiligen Crew und den dazu herrschenden Wind- und Wetterverhältnissen ab. Die Flottillen befahren ohnehin nur leicht und problemlos zu meisternde Reviere. Die Kenntnisse, die Sie zum Beispiel während eines drei-tägigen Kurses in Ihrer ersten Urlaubswoche erlangen oder gute Jollen Erfahrung reichen aus, um an einer Flottille teilnehmen zu können.

Griechenland, Land der Götter und der Sonne, hält mit seinem unglaublich abwechslungsreichen Landschaften noch für jeden ein Plätzchen bereit, wo er sich wohlfühlen kann. Irgendwo in der Weite der Ägäis oder im Ionischen Meer warten zahlreiche Inseln darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.

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Die Ionischen Inseln sind ein kleines Paradies – ursprüngliche Inseln, malerische Fischerdörfer und kristallklares Wasser. Einige Veranstalter haben das Segelrevier erweitert und bieten Ihnen nun die Möglichkeit, über Korfu bis an die albanische Grenze zu segeln – ein wirklich ungewöhnliches Segelgebiet erwartet Sie.

Wir starteten unseren Törn in der Bucht von Syvota auf der Insel Levkas, die vom Festland nur durch einen Kanal getrennt ist. Die Insel ist gebirgig und grün, zahlreiche Süßwasserquellen sorgen für eine üppige Vegetation. Gute Einkaufsmöglichkeiten finden Sie in dem lebendigen Ort Nydrion, viele Restaurants und eine ausgezeichnete Küche in Vasiliki. Auch können Sie in der Bucht von Vasiliki hervorragend Windsurfen durch die auftretenden Fallböen. An der Ostseite der Insel liegt der sehr schöne Club Nikiana.

Östlich von Levkas liegt die landschaftlich reizvolle Insel Maganision. Besuchen Sie die tief einschneidende Bucht Ormos Spilia und machen Sie sich die Mühe, den Hügel zum Dorf

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Spartochorion hinaufzugehen: Die atemberaubende Aussicht wird Sie belohnen. Die Insel Skorpios müssen Sie leider auslassen, denn sie ist die Privatinsel der Familie Onassis. Kamalos hat sich wie die Nachbarinsel Kastos wenig verändert. Port Leone ist eine der interessantesten Buchten der Region. Der Ort ist seit dem Erdbeben im Jahre 1953 so gut wie verlassen. Gegenüber auf dem Festland können Sie in Astokos auf dem herrlichen Gemüsemarkt einkaufen und gleichzeitig das urbane griechische Leben kennenlernen.

Auf den Dragonera Inseln finden Sie die ersehnte Ruhe und Beschaulichkeit. Kephalonia, die größte der Ionischen Inseln begrüßt Sie mit dem bezaubernden Hafen Phiskardo. Besuchen Sie bei Paleros die gewaltige Melissani Höhle mit ihrem unterirdischen See. Die beiden Inseln Oaxos und Antipaxos im Norden des Ionischen Meeres können Sie bei einem One-Way Törn zwischen Syvota und Plataria besichtigen. Oder segeln Sie von Plataria aus in Richtung Norden. Sie kommen an der kaum bewohnten Küste von Epirus mit unzähligen Buchten vorbei.

Club-Flottillensegeln erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Sie ist das ideale Urlaubskonzept für diejenigen, die einen Kompromiss zwischen einem reinen Urlaub an Land bzw. auf dem Wasser suchen, und auch für alle, die ihren Aufenthalt gerne etwas abwechslungsreicher gestalten möchten.

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Verschiedene renommierte Veranstalter betreiben Clubs – zugegebenermaßen in den unterschiedlichsten Standards und nach den finanziellen Möglichkeiten ihrer Gäste. Jeder dieser Clubs ist geprägt durch eine einzigartige, ganz individuelle Atmosphäre, sie alle sind jedoch in ein bezauberndes Landschaftsbild integriert. Deshalb – informieren Sie sich in Ihrem Reisebüro – und sicherlich werden Sie, wenn Sie die detaillierten Beschreibungen der einzelnen Clubs studiert haben, leicht den Veranstalter und den Club herausfinden, der am besten zu Ihnen paßt.

Ein Urlaub auf See will sorgfältig geplant sein, wenn alles so werden soll, wie man es sich vorgestellt hat, gerade wenn man als “eigener Kapitän” auf einer Charter-Yacht in See stechen möchte. Von Anfang April bis spät in den Oktober können “Freizeit-Kapitäne” auf einer unter griechischer Flagge fahrenden Yacht die Schönheiten der griechischen Inselwelt entdecken und lieben lernen.


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AKTUELLES INFO / KASTEN ZUM ARTIKEL “FLOTTILLEN-SEGELN

Seriöse Veranstalter wählen nur Yachten renommierter Werften mit erstklassiger Ausstattung aus – und deren Experten (vielfach deutsche Fachleute) vor Ort garantieren die regelmäßige Wartung der Schiffe. Trotzdem sollten Sie sich Ihre eigene Checkliste anlegen und mit den Angeboten der Veranstalter vergleichen. Viele dieser “Extras” sind oft bei den vermeintlich etwas “teureren” Angeboten schon im Preis inbegriffen.

Außenborder:

Bei allen Yachten können Außenborder für das Beiboot gegen Aufpreis gemietet werden. Wichtig: Die Vergabe erfolgt meistens in der Reihenfolge des Buchungseinganges. Bitte bestellen Sie diesen daher bereits bei Buchung Ihrer Yacht – natürlich nur, falls auch gewünscht. Im Preis inbegriffen ist zumeist ein voller Treibstofftank für den Außenborder.

Zusätzliche Ausrüstungen:

– sind Cockpit-Duschen vorhanden? (elektrisch oder tragbar), verfügt das Boot über zusätzliche Kapazität an Frischwasser und befinden sich ein Kühlschrank oder Eisboxen an Bord?

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Windsurfer:

Können Windsurfer gegen Aufpreis gemietet werden? Führt die Flottille ggf. kostenlose Windsurfer zur gemeinsamen Benutzung mit? Verfügt die Flottille über “Riggs” für die “Kids”? Können Blister (Leichtwetter-Vorsegel) gemietet werden? Blister sind leichter zu handhaben, erfüllen jedoch dieselbe Funktion wie Spinnaker. Auch hier gilt bei den meisten Veranstaltern der Eingang der Bestellung.

Studieren Sie v o r Vertragsabschluss die technische Ausrüstung Ihrer Yacht sowie die vorhandenen Sicherheitseinrichtungen.

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Preisbeispiel:

Eine Standard-Yacht mit zwei Kojen und vier Kabinen kostet in der Hauptreisezeit (Juli/August) für vierzehn Tage ab 1. 500 €, in der Nebensaison (April bis Juli und August bis Oktober) für vierzehn Tage ab 1. 200 € und in der Vorsaison (jeweils bis zum 30. April und danach ab dem 15. Oktober) für vierzehn Tage ab 900 €. Hinzu kommen natürlich die Kosten für den Charterflug und die eigene Verpflegung. Extras wie Außenborder, Spinnaker und Windsurfer werden bei den Veranstaltern unterschiedlich berechnet. Sollten Sie partout nicht selbst segeln wollen, dann können Sie natürlich einen professionellen Skipper engagieren – der kostet Sie allerdings neben Unterkunft und Verpflegung noch mindestens 125 € pro Tag.


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Sorgenkind Bildung: Auf die Kinder kommt es an. Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann …
Sorgenkind Bildung: Auf die Kinder kommt es an. Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann …

Sorgenkind Bildung: Auf die Kinder kommt es an. Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann …

Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg.

Auf die deutschen Schülerinnen und Schüler kommen in den nächsten Jahren gravierende Veränderungen zu. Sie werden zukünftig wesentlich mehr “gefordert” und “gefördert” als bisher.

Nürnberg (gsn) – Ist die Bundesrepublik Deutschland ein Entwicklungsland? Zählt dieses große und mächtige Land mitten im Herzen Europas zur dritten Welt? Billigt man uns bestenfalls den Status eines Schwellenlandes zu? Oder werden eines Tages vielleicht sogar Entwicklungshelfer bei uns arbeiten? Eine irreale, überzogene Vorstellung? Sicherlich, doch lassen wir den provokativen Spaß einmal beiseite:

Sorgenkind Bildung: In Sachen Bildung, Erziehung und Schule besteht hierzulande mittlerweile ein unübersehbarer Handlungsbedarf, ein Notstand, der letzten Endes die Kosten für die immer noch reichlich vorhandenen sozialen Sicherungsmaßnahmen in schier unermessliche Höhen treibt. Also doch Entwicklungsland?

Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern liegt Deutschland mit seinen Kosten für die Leistungen seiner sozialen Sicherungssysteme weit vorne – mit den Aufwendungen natürlich auch.

Was kann getan werden, um diese verhängnisvolle Spirale von der Arbeitslosigkeit hin zur Armut und Verelendung großer gesellschaftlicher Gruppen zu durchbrechen?

Sorgenkind Bildung: Auf die Kinder kommt es an. Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann …
Sorgenkind Bildung: Auf die Kinder kommt es an. Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann …

Die Botschaft der Stunde – und sie richtet sich gleichermaßen Eltern und Kinder – kann nur lauten:

Lernen, lernen und noch einmal lernen. Wie? Davon später.

Zum Vergleich:

Im Freistaat Bayern besitzen rund zehn Prozent aller Jugendlichen keinen qualifizierten Schulabschluss. Bei den Schülerinnen und Schülern mit ausländischen Elternteilen liegt diese Quote sogar bei einem Viertel. Und die Bayern befinden sich in “guter Gesellschaft”:

Der Anteil der Schülerinnen und Schüler ohne Abschlusszeugnis liegt in der Bundesrepublik Deutschland bei acht bis zehn Prozent.

Noch dramatischer sieht es bei den ausländischen Berufsschülern im “High Tech Land” Bayern aus:

Zwischen fünfzig und achtzig Prozent fallen in den einzelnen Landesteilen seit dem Jahr 2000 regelmäßig bei den Prüfungen vor den Industrie- und Handwerkskammern durch. Besonders hoch sind diese Zahlen in Nürnberg und Fürth. Etwas niedriger sind sie in Augsburg und München. Die Tendenz in allen erwähnten bayerischen Großstädten ist jedoch steigend.

Sorgenkind Bildung: Auf die Kinder kommt es an. Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann …
Sorgenkind Bildung: Auf die Kinder kommt es an. Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann …

Nahezu alarmierend müsste aber diese Zahl sein:

Mehr als zwei Drittel der Einwohner und Einwohnerinnen im Freistaat Bayern ohne Schulabschluss haben auch keine Arbeit … …

Unangefochten gut dagegen stehen die Bayern in Sachen mittlerer und höherer Schulbildung da. Der sprichwörtliche “Run” auf die bayerischen Gymnasien und Realschulen hält seit gut fünfzehn Jahren mit steigender Tendenz an. Allerdings – und dies soll keinesfalls verschwiegen werden – besuchen hauptsächlich Kindern aus der bayerischen Mittel- und Oberschicht diese Schulen.

Zwar steigen die Zahlen der Schulabbrecher und Rückkehrer auf die Realschulen auch hier deutlich an, aber die meisten dieser “schulischen Problemfälle” führen dann doch über den Umweg weiterführender Schulen zum Erfolg und einem “guten Ende”.

Der schulische Erfolg eines Kindes hängt leider häufig vom Geldbeutel der Eltern ab.

Und an dieser bitteren Erkenntnis kommen auch die erfolgsverwöhnten Bayern nicht vorbei:

Sorgenkind Bildung: Auf die Kinder kommt es an. Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann …
Sorgenkind Bildung: Auf die Kinder kommt es an. Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann …

“Haben die Eltern keinen qualifizierten Schul- oder Berufsabschluss erreichen ihn auch die Kinder nicht …”

Die Schule ist keine Freizeitveranstaltung, kein Spaßvergnügen. Schule ist harte Arbeit. Und Lernen muss von Anfang an richtig gelernt werden. So bitter die Arbeitslosigkeit auch ist, so hat sie den Kindern doch die Erkenntnis gebracht, dass Konsum und Spaßgesellschaft ihre Grenzen haben. Man muss sich anstrengen, man muss lernen und man muss hart an sich arbeiten. Und das jeden Tag. Begabung, Neigung und Talent sind gut und schön, aber der berufliche Erfolg ist nur mit Fleiß, Disziplin und Verantwortung zu verwirklichen. Wer es zu einem halbwegs zufrieden stellenden Wohlstand und einer einigermaßen geglückten Selbstverwirklichung bringen will, kommt an dieser Erkenntnis nicht vorbei.

Und nicht zu vergessen:

Man muss auch mal verzichten können, wenigstens so lange, bis man die so heiß ersehnten Qualifikationen und Zeugnisse in der Tasche hat.

Auch dieses Jahr werden die Deutschen etwa an die sechzig Milliarden Euro für die “schönsten Wochen des Jahres” ausgeben. Also bitte, wer jedes Jahr dreimal im Jahr nach Mallorca in Urlaub fliegen kann und sich am Ballermann die “Birne” voll knallt, der kann doch auch “Schulgeld”, “Lehrgeld” und “Studiengebühren” bezahlen. Und wenn es nur der inzwischen berühmt berüchtigte “eine Euro” ist. Jede(r) so wie sie(er) kann. Oder etwa nicht?

Viele Bewohner haben den Sozialstaat Bundesrepublik Deutschland “ausgeplündert”.

So darf gefragt werden:

Sorgenkind Bildung: Auf die Kinder kommt es an. Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann …
Sorgenkind Bildung: Auf die Kinder kommt es an. Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann …

Wo ist denn eigentlich seit den frühen siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts die ganze “Kohle” geblieben …?

Inzwischen gehört Jammern absolut dazu, jammern ist “in”. Allerdings jammern wir noch immer auf allerhöchstem Niveau. Deutschland kann sich immer noch sehr viel leisten! Jahr für Jahr überweisen wir Unsummen in die neuen Länder, um sie an die alten heran zu führen; das ist gut so, aber allein von diesen immensen Beträgen müssen kleinere europäische Länder ihre Staatshaushalte finanzieren.

So darf gefragt werden:

Wo sind die Milliarden für die Bildung?

Die Damen und Herren Politiker drücken sich vor der Wahrheit. Wir müssen unsere Probleme offenlegen, ansprechen, vor allem aber anpacken und lösen.

Inzwischen bestimmen Geldleute, Kaufleute, Techniker und junge dynamische Internet-Spezialisten weitestgehend den Lauf der Zeit, die Geschichte und damit unsere Gesellschaft.

Sorgenkind Bildung: Auf die Kinder kommt es an. Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann …
Sorgenkind Bildung: Auf die Kinder kommt es an. Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann …

Die Bildung des Nachwuchses bleibt dabei auf der Strecke. In der Bundesrepublik Deutschland gibt es leider nur noch Mittelmaß. Dieses Mittelmaß bekommen wir Tag für Tag in den Medien präsentiert.

Wie weit die derzeit diskutierten neuen Schulgliederungen von Erfolg gekrönt sein würden, kann natürlich niemand sagen, man bleibt ja immer noch beharrlich bei den alten unproduktiven Schulsystemen. Sicher ist nur, auch auf die Lehrerinnen und Lehrer hierzulande werden neue Verantwortlichkeiten zukommen; Fort und Weiterbildung werden auch für sie eine gänzlich neue Bedeutung bekommen.

Apropos Lehrer:

Nun, sie sind im wahrsten Sinne des Wortes ganz arm dran. Und mit einem Traumberuf hat dieser Job schon seit vielen Jahren nichts mehr zu tun. Lehrer müssen für alles den Kopf hinhalten und sind grundsätzlich an allem Schuld. Dabei leiden sie wahrscheinlich am allermeisten.

Und die Eltern?

Die Eltern fühlen sich oft genug allein gelassen. Viele Eltern glauben in Sachen Erziehung ihrer Kinder fit zu sein, doch die wenigsten von ihnen sind es wirklich. Viel erschreckender ist jedoch die Tatsache, dass sie absolut keine Ahnung haben, woher sie im “Notfall” Rat und Hilfe bekommen. Einigkeit besteht aber darin, dass sie mit Fachleuten und Experten in einem persönlichen Gespräch ihre Erziehungsprobleme besprechen und diskutieren können.

Die meisten Eltern “liefern” ihre Kids morgens um acht Uhr an der Schule in der hoffnungsfrohen aber total irrigen Erwartung ab, ihre Sprösslinge mittags um dreizehn Uhr wieder “erzogen” abholen zu können. Nur, die Wirklichkeit sieht eben ganz anders aus, und vor dieser Wirklichkeit verschließen leider zu viele ihre Augen. Ohne Mitarbeit und Unterstützung der ganzen Familie läuft in Sachen Erziehung eben gar nichts.

Sorgenkind Bildung: Auf die Kinder kommt es an. Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann …
Sorgenkind Bildung: Auf die Kinder kommt es an. Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann …

Die Eltern sind das fundamentale Element in der Entwicklung ihrer Kinder. Wenn sie, erkennen, dass, Bildung nicht nur als Anspruch, sondern auch als Chance begriffen und verstanden wird, kann sich am “ach so beklagenswerten deutschen Bildungsnotstand” wirklich etwas ändern.

Ein Vorschlag zur Güte:

Vielleicht lernen die Eltern mal wieder gemeinsam mit ihren Kindern. Das kann bestimmt sehr lehrreich sein. Für beide Teile.

Fazit:

Erziehung, Bildung und Schule können nicht von “oben” verordnet werden, nicht aus München, nicht aus Bayern aber auch nicht aus Berlin …


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Der Friedhof “Cimetiere de Montmartre in Paris” – von Gerhard-Stefan Neumann …

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“Der Teufel hole meinen Ruf!

Eine Arbeit brauche ich!

Ein Einkommen brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure schönen Frauen, eure edlen Automobile und eure teuren Landhäuser sehe …”

G. B. Shaw

“Der Arzt am Scheideweg”, 1

(Dr. Ridgeon)


E D I T O R I A L

Der Friedhof “Cimetiere de Montmartre in Paris” – von Gerhard-Stefan Neumann …

Der Friedhof Cimetiere de Montmartre in Paris - von Gerhard-Stefan Neumann ...
Der Friedhof Cimetiere de Montmartre in Paris – von Gerhard-Stefan Neumann …

Der Friedhof “Cimetière de Montmartre” in Paris zählt zu den schönsten und interessantesten Friedhöfen unserer Zeit. Nicht zuletzt auch deshalb, weil viele herausragende Persönlichkeiten der vergangenen Jahrhunderte hier ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

Friedhöfe sind nicht nur Orte des Abschiedes und der Trauer, sondern auch ganz wesentliche Stätten der Erinnerung und der Besinnung. Sie sind Zeitzeugen der Geschichte und rufen uns auf zur Versöhnung.

Die französische Hauptstadt Paris ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Stadt der Superlative. Vorsichtig geschätzt, besuchen zwischen fünfzehn und zwanzig Millionen Menschen jedes Jahr die Metropole an der Seine. Die Anziehungskraft dieser Kapitale von europäischem Rang ist gigantisch und für die meisten Besucher zählt nur die Tatsache:

Wenigstens einmal im Leben in dieser Stadt gewesen zu sein. Diese Stadt ist eine einzige Herausforderung, viele Einheimische sprechen sogar von einer Provokation. Jeder sechste Franzose, egal ob männlichen oder weiblichen Geschlechts, lebt heute in Paris oder in seiner unmittelbaren Umgebung. Große Belange der europäischen Politik werden heute bereits in der französischen Hauptstadt entschieden.

Der Friedhof Cimetiere de Montmartre in Paris - von Gerhard-Stefan Neumann ...
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In der Kunst, Kultur und Mode ist Paris ohnehin schon seit vielen Jahrzehnten der Nabel der Welt, und braucht keine Konkurrenz zu fürchten, allenfalls noch New York oder Tokio, vielleicht auch noch München, das in Kunst, Kultur und Lebensart sicherlich gut mithalten kann, aber die überlegene Eleganz und der Charme der französischen Hauptstadt sind einfach nicht zu übertreffen. Dennoch hat das Leben in dieser Stadt auch seinen Preis, der bei den Bewohnern seine Spuren hinterlässt. Sie sind nicht abweisend oder gar schroff, wie Ausländer oft vermuten, die sie nicht kennen, sie sind vielmehr selbstsicher und stolz darauf, in dieser einzigartigen, europäischen Kapitale zu leben. Und dies bis in den Tod, denn hier in der französischen Hauptstadt ist auf dem Friedhof Montmartre die letzte Ruhestätte für viele der herausragendsten Persönlichkeiten der vergangenen Jahrhunderte. Hier ruht neben anderen auch der große Sohn der Stadt Düsseldorf am Rhein, Heinrich Heine, zusammen mit seiner Frau.

Über diese ganz besondere, denkmalgeschützte Nekropole möchten wir heute berichten.

Der Friedhof Cimetiere de Montmartre in Paris - von Gerhard-Stefan Neumann ...
Der Friedhof Cimetiere de Montmartre in Paris – von Gerhard-Stefan Neumann …

Nürnberg. (gsn) – “Wenn du das Glück hättest, als junger Mensch in Paris zu leben, dann trägst du die Stadt für den Rest deines Lebens in dir, wohin du auch gehen magst, denn Paris ist ein Fest für das Leben.” So brachte der große amerikanische Abenteurer, Haudegen, Soldat und Schriftsteller Ernest Hemingway seine überaus große Liebe und Zuneigung zur französischen Hauptstadt zu Papier.

Aber da, wo das Leben sprüht, ist der Tod nicht weit.

Nur an ganz wenigen Orten auf dieser Welt wird dem unbefangenen Besucher die Vergänglichkeit des Seins so überaus deutlich vor Augen geführt wie auf dem Hügel von Montmartre zu Füßen der Kathedrale Sacré-cœur. Die Pariser Frauen und Männer errichteten dieses monumentale Bauwerk des Glaubens als Zeichen der Sühne und als Symbol für die Erneuerung Frankreichs. Hintergrund waren die “dramatischen Geschehnisse” um die Pariser Kommune und den verlorenen Krieg gegen Preußen in den Jahren 1870/71. Eingeweiht wurde das romano-byzantinische Kuppelwerk im Jahre 1919, der furchtbare erste Weltkrieg war gerade zu Ende gegangen. 237 Treppenstufen führen hinauf zur Kathedrale Sacré-coeur auf dem 130 m hohen Hügel von Montmartre. Und dieses Montmartre hat im wahrsten Sinne des Wortes zwei Seiten: Das Vergnügungsviertel rund um den “Place Pigalle” und “Butte Montmartre” das alte Dorf auf dem Hügel mit dem Friedhof “Cimetière Montmartre”.

“Sterbe ich in Paris so will ich auf dem Friedhof Montmartre begraben werden, auf keinem anderen …”, so verfügte es Heinrich Heine in seinem Testament und seine Witwe hat dem letzten Wunsch ihres Mannes entsprochen. Der weltberühmte deutsche Dichter ruht neben so herausragenden Persönlichkeiten wie Emile Zola, Hector Berlioz und Jean Giraudoux.

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Obwohl der Tod stets gegenwärtig ist, ist diese Nekropole kein Ort des Entsetzens oder Schreckens, viel eher ein Ort der Erinnerung und des Gedenkens. Das Totenreich in Montmartre ist in seiner Ordnung streng gegliedert und ähnlich den Grundrissen einer altehrwürdigen Basilika in breiten Avenuen skizziert und in Divisionen unterteilt. Nur an den seitlichen Flügeln konnte die Kirchenschiff artige Struktur im Laufe der vergangenen Jahrhunderte nicht mehr ganz eingehalten werden.

Viele Tote sind hier vereint, und je nach Namen und Rang ihrer gewesenen bürgerlichen Existenz sind ihre Gräber in Stein gehauene Monumente. Da liegen sie nun, die Kurtisane neben dem weltberühmten Dichter, dessen bedeutendstes literarisches Werk immer mit dieser hinreißend schönen und betörenden Frau in Verbindung gebracht wird, einer Frau, die zu ihren Lebzeiten so vielen Männern gehörte, aber immer nur einen Augenblick, und wenige Momente des Glücks. Hier ruhen die Generäle und Feldherren der französischen Fremdenlegion, die immer dann zum Einsatz kamen (und auch immer noch kommen), wenn die Herren Diplomaten aus dem Elysée mit ihrem Latein am sprichwörtlichen Ende sind. Und natürlich ruhen hier auch viele der bezaubernden weiblichen Geschöpfe die unter der Berufsbezeichnung “Tänzerin” den einsamen Männern dieser Welt die Nächte und vielleicht auch etwas mehr verschönert haben.

Der Friedhof Cimetiere de Montmartre in Paris - von Gerhard-Stefan Neumann ...
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Der Cimetière Montmartre ist ein Abbild der vergangenen Jahrhunderte. Hier haben die großen Diplomaten Frankreichs, die Künstlerinnen und Künstler, die Politiker und hohen Regierungsbeamten und die herausragendsten Autoren, Journalisten und Literaten ihre letzte Ruhestätte gefunden. Gewidmet aber ist er Ihnen verehrte Leserin und geneigter Leser. Deshalb kommen Jahr für Jahr Tausende von Besuchern aus aller Welt, um wenigstens einmal im Leben den wirklich “Großen” ihrer Zeit nahe gewesen zu sein – und wenn es “nur” an ihrem Grabe ist. Eingerahmt von der Rue Caulaincourt, der Rue Joseph-de-Maistre, der Rue Etex, der Rue Ganneron und der Avenue Rachel ist der Friedhof Montmartre wirklich ein kleines aber keineswegs unscheinbares Totenreich. Leider ist es mit der sprichwörtlichen “Totenruhe” auch nicht so weit her, denn eine mächtige Brücke aus Stahlbeton sorgt über den Köpfen der Toten mit entsprechendem Lärm für einen halbwegs reibungslosen Ablauf des Straßenverkehrs im einundzwanzigsten Jahrhundert. So haben die Toten ihren Platz “unter” den Lebenden und der Cimetière de Montmartre konnte in seiner ganzen Pracht und Schönheit über die Jahrhunderte hinweg nahezu vollständig erhalten werden.

Zugegebenermaßen ist es für die Anwohner oft nicht einfach neben diesem Friedhof zu wohnen, schon gar nicht, wenn Tag für Tag die Touristen aus aller Welt plappernd und staunend in Montmartre einfallen. Außerdem ist es durchaus nicht ungewöhnlich, dass Angestellte und Sekretärinnen aus den umliegenden Büros ihre wohlverdiente Mittagspause in den schattigen Alleen des Cimetière de Montmartre verbringen.

Der Friedhof Cimetiere de Montmartre in Paris - von Gerhard-Stefan Neumann ...
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Ab Ende September gehört dann der Friedhof wieder den Bewohnern von Montmartre.

Dann kommt der Journalist mit seiner Lebensgefährtin aus Deutschland, um das Grab des französischen Teils seiner Familie zu besuchen. Die Tage werden kürzer, es regnet auch wieder etwas mehr und der typische Pariser Nebel lässt ihn fröstelnd den Mantelkragen hochschlagen. So richtig kalt wird es in Paris zwar eigentlich nie, die jährlichen Durchschnittstemperaturen sinken selten unter dreizehn Grad Celsius ab, aber dennoch werden die Schritte der beiden Besucher schneller. Vorbei ist es mit der sommerlichen Leichtigkeit, die so manchen ausgedehnten Spaziergang über den Friedhof ermöglichte.

Besonders schmerzlich ist das Erinnern und Gedenken im Trauermonat November, vielleicht auch deshalb, weil im Gegensatz zu deutschen Friedhöfen die meisten französischen Gräber nicht geschmückt werden. Nur vereinzelte Grablichter deuten dann die deutsche Herkunft der Verstorbenen an.

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Tief sitzen die Erinnerungen an eine glückliche Kindheit, die so jäh mit dem allzu frühen Tod der Mutter endete. Dabei spielen die “gewissen Vorkommnisse” des furchtbaren zweiten Weltkrieges, welche die Familie auf Jahre hinweg entfremdete, entzweite, schon (fast) keine Rolle mehr. Diese schreckliche und verheerend dunkle Zeit ist auch im französischen Alltag längst Geschichte und auch (bewältigte?) Vergangenheit. Aufgewachsen im “deutschen Exil” gingen für den jungen Heranwachsenden nahezu alle Bindungen zum französischen Teil der Familie mehr oder weniger verloren. Es war für ihn nicht immer einfach im zerstörten Nachkriegsdeutschland aufzuwachsen, schon gar nicht nach gelegentlichen Besuchen in der Heimat der Mutter; wohin gehört man schon als junger Mann zwischen der deutschen und der französischen Welt. Was bleibt ist die Erinnerung, natürlich nicht nur an die heißgeliebte Mutter und die verehrten Großeltern, sondern auch an herausragende Persönlichkeiten wie Konrad Adenauer und Charles de Gaulles. Gerade sie haben das Vergeben und das Verstehen über die Gräber der Toten hinweg erst ermöglicht.

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Die Schritte der beiden späten Besucher verhalten beim Grabmal von Heinrich Heine, dem großen und so übel verschmähten Sohn der Stadt Düsseldorf am Rhein, der hier zusammen mit seiner Frau zur letzten Ruhe gebettet wurde. Einige kleine Steinchen auf dem Sockel des Grabes weisen auf Besucher des mosaischen Glaubens hin. Aber jeder Besucher darf seine Anteilnahme auf diese Art bekunden. Am Sarkophag von Alexandre Dumas gleiten die Blicke hinüber zu “seiner” bis heute unvergessenen “Kameliendame”, und dann ist es nicht mehr weit in die Division 22, “Chemin Massena”. Die Journalistin und Schriftstellerin “Duchesse d’Abrantes”, ein großes Vorbild des Besuchers aus Deutschland, hat hier ihre letzte Ruhestätte gefunden. Am Grab der Mutter und Großeltern finden sich fast unwillkürlich die Hände der Beiden und umschließen sich, ein alljährlich wiederkehrendes Ritual, ein Versprechen allemal.

Und wie bereits zu Beginn, soll auch am Ende unseres Beitrages der große amerikanische Romancier Ernest Hemingway “das letzte Wort haben”. Er sagte einmal über die französische Hauptstadt, “Paris hat kein Ende und die Erinnerung eines jeden Menschen, der dort gelebt hat, ist von der jedes anderen verschieden.”

Dem ist nichts hinzuzufügen.

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E P I L O G

Paris ist die schönste Stadt der Welt, dieser Meinung sind nicht nur die Menschen die in der französischen Hauptstadt leben. Mit annähernd zwölf Millionen Einwohnern zählt der Großraum Paris zu den am dichtesten bevölkerten Ballungsgebieten in Europa. Zwischen fünfzehn und zwanzig Millionen Touristen aus aller Welt besuchen Jahr für Jahr die französische Hauptstadt, etwa die Hälfte davon sind Ausländer. Unter ihnen sind die Deutschen die am meisten vertretene Besuchergruppe. Seit Beginn der frühen siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts ist Paris auch “die” Kongress- und Messestadt, zumindest in Europa.

Woher kommt diese fast schon magische Anziehungskraft dieser Metropole? Einer Stadt, deren Schönheit die Menschen in ihren Bann zieht, aber auch vereinnahmt.

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Paris ist die Kapitale des neunzehnten Jahrhunderts und dafür wurde sie auch gebaut. Heute sind die Bewohner von Paris ihrer Stadt im wahrsten Sinne des Wortes ausgeliefert; alleine die Fahrten vom und zum Arbeitsplatz können mehrere Stunden dauern (auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln) und die täglichen Besorgungen und Einkäufe arten oft genug in einen mittleren Abenteuerurlaub aus. Der Stress in dieser Stadt ist allgegenwärtig und er fordert seinen Tribut.

Und dennoch lieben die Pariser ihre Stadt und die Touristen aus aller Welt liegen dieser “göttlichen Metropole” zu Füssen. Und das ist manchmal sogar wörtlich zu nehmen.

Es ist das “Savoir-vivre”, dieses einmalige Lebensgefühl, das keiner anderen Metropole auf dieser Welt so anhaftet, wie der französischen Hauptstadt. Es ist die Mischung aus Erotik und Exotik, Kunst und Kultur, den kulinarischen Genüssen, der Freude am Leben und der Lust an der Liebe.

Gibt es überhaupt den typischen Pariser oder die typische Pariserin? Nein, mit Sicherheit nicht. Die Bewohner von Paris sind genauso herzerfrischend unterschiedlich wie die Bewohner jeder anderen Stadt auch. Einig sind sie sich nur in zwei Dingen und diese nehmen sie auch sehr genau, nämlich das Essen und die Liebe. Dafür nehmen sie sich jede Menge Zeit. Mit einem Vorurteil möchte der Autor dieses Beitrages auch ein für allemal aufräumen:

Paris ist nicht die Hauptstadt der Liebe, höchstens der käuflichen.

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Die Besucher, Geschäftsleute und Touristen kommen zu Wasser, mit dem Flugzeug, mit der Eisenbahn und einige ganz Verwegene sogar mit dem eigenen Automobil. Auf das letztgenannte Fortbewegungsmittel sollten Sie allerdings tunlichst verzichten, vor allem wenn Sie mit dem Pariser Straßenverkehr nicht vertraut sind. Wenn Sie partout nicht auf das eigene Kraftfahrzeug verzichten wollen oder können, dann empfehlen wir Ihnen dringendst, dieses an der Peripherie der französischen Hauptstadt zu parken und die guten zahlreichen und ausreichend vorhandenen öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen. Im Übrigen sind die Kosten für Hotels und Übernachtungen am Rande der französischen Metropole auch noch erschwinglicher. In jedem Falle aber ersparen Sie sich Zeit, Strafmandate und ähnliches Ungemach.

Den “Eiffelturm”, das “Pantheon”, den “Louvre”, “Notre Dame” und den “Invalidendom” “müssen” Sie gesehen haben; die “Champs Elysee”, das “Marais“ und das Viertel “Saint Germain des Pres“ gehören zum “erweiterten Pflichtprogramm”.

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Wenn Sie dann noch Zeit und Muße haben und vielleicht auch schon etwas “mutiger” und “sicherer” geworden sind, dann verlassen Sie bitte die traditionellen Touristen-Pfade und begeben Sie sich in die Viertel, in denen noch “alteingesessene” Pariser wohnen – wie zum Beispiel “La Butte Montmartre”.

In diesem Zusammenhang empfehlen wir Ihnen den Kauf (schon in Ihrem Reisebüro) der “Card Paris Visite“, die Ihnen unbegrenztes Fahren mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln in Paris ermöglicht. Diese Karte gibt es in drei verschiedenen Tarifzonen mit unterschiedlichen, zeitlicher Gültigkeit. Und auch hier noch ein kleiner Hinweis vorab:

Die Pariser Metro besitzt insgesamt sechzehn Linien, die Haltestellen liegen nicht mehr als fünfhundert Meter auseinander und sind nach Ereignissen aus der französischen Geschichte benannt. Allerdings haben die Strecken keine Ziffern, sondern zeigen ausschließlich die Zielrichtung an. Bei der Benutzung müssen Sie also unbedingt auf die Anfangs- und Endhalte und auf die Umsteigebahnhöfe achten.

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Das ist anfangs etwas befremdlich, aber jeder gewöhnt sich sehr schnell daran. Halten Sie die Tickets von Münzen und Schlüsseln “fern”, da diese dem Magnetstreifen in aller Regel nicht gut bekommen. Allerdings können Sie “entmagnetisierte” Streifen am Schalter entgeltfrei umtauschen. Am besten ist, wenn Sie das Fahren mit der Pariser Metro schon zu Hause anhand eines Stadtplanes etwas “üben”. Dies gilt auch für Ihre französischen Sprachkenntnisse. Grundkurse gibt es an jeder Volkshochschule. Für den Anfang tut es auch ein preiswerter Kassetten-Kurs vom Lebensmittel-Discounter nebenan. Halten Sie sich unbedingt von Etablissements mit dem Schild “man spricht Deutsch” fern – oder studieren Sie zumindest vor dem Betreten die Preistafel. Im Übrigen kommen Sie in Paris auch mit der Fremdsprache Englisch ganz gut über die Runden.

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Einige Pariser Bezirke (Arrondissements) konnten ihre Beschaulichkeit, Eigentümlichkeit und Originalität in unsere Zeit herüberretten. So finden Sie im “Quartier Latin” noch immer die Aussteiger, die Intellektuellen und die manchmal ziemlich aufmüpfigen und von den Pariser Sicherheitsbehörden sogar gefürchteten Studenten. Im schon erwähnten “Dorf Montmartre“ sind es die Alteingesessenen, und auch vereinzelte Künstler besitzen dort noch das eine oder andere Atelier. Auch hier gilt wie bereits erwähnt, verlassen Sie die eingelaufenen Touristenpfade, gehen Sie frei nach “links” und nach “rechts” und Sie werden schnell erkennen, wie Sie ihr ureigenstes, ganz persönliches Paris entdecken und kennen lernen werden.

Über die “zwischenmenschlichen Beziehungen” und die “Leichtigkeit des Seins“ möchten wir an dieser Stelle nicht weiter sprechen, es passt auch gar nicht zum Thema dieses Beitrages. Nur so viel, am “Place de Pigalle” findet “Mann” und vielleicht auch “Frau” das passende erotische Abenteuer. Dringendst empfohlen sind bei Besuchen in diesem Milieu aber die “üblichen Vorsichtsmaßnahmen”.

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Denjenigen, die gut oder zumindest ein bisschen Französisch sprechen, wird sich die Welt der Pariser Theater in ungeahnter Weise öffnen; gerade im “Marais” oder im “Montparnasse” finden Sie die typischen und vielen Kleinkunstbühnen der französischen Hauptstadt.

Wie schon erwähnt, sind die Pariser keineswegs abweisend, schroff oder überheblich. Allerdings sind sie sehr stolz darauf, in einer der schönsten Städte der Welt zu leben. Wir wollen aber auch nicht verhehlen, dass Sie den Einheimischen nur dann näher kommen, wenn Sie bereit sind, sich auf sie einzulassen. Die Pariser Bürgerinnen und Bürger lieben ihre Stadt. Oft genug verzweifeln sie auch an ihr. Das Leben in und mit dieser Stadt ist alles andere als einfach, manchmal ist es eher hart. In jedem Falle prägt es aber auch die Menschen. Die Besucher und Touristen, die sich im klimatisierten Reisebus durch diese Metropole kutschieren lassen und nur aussteigen, wenn es ein berühmtes Baudenkmal zu bestaunen oder einen Hamburger mit Cola zu verzehren gibt, werden diese Stadt und ihre Bewohner nicht kennen lernen.

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Gehen Sie also zu Fuß und streifen Sie absolut zwanglos umher: Zwischen den kleinen Läden, den schmalbrüstigen Bistros, den eleganten Cafes im “Marais” oder den verschwiegenen Weinbergen im “La Butte Montmartre”.

Der Pariser Stadtteil Montmartre hat zwei völlig verschiedene Seiten, auf der einen Seite “tobt” das internationale Vergnügungsviertel rund um den “Place Pigalle” und auf der anderen Seite können Sie noch immer das “Butte Montmartre”, das “alte Dorf auf dem Hügel” bewundern und genießen. Schon vor gut einhundert Jahren zogen die Pariser auf den “sündigen” Hügel zu den kleinen und verschwiegenen Weinlokalen an der Windmühle. Preiswerte Ateliers und “willige” Malermodelle lockten die Boheme der französischen Metropole nach Montmartre und machten das “Dorf” weltberühmt. Künstler wie Toulouse-Lautrec, Renoir und Utrillo haben diesen Stadtteil für alle Ewigkeit unsterblich gemacht.

Voilà – entdecken Sie Ihr Paris.


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Gerhard-Stefan Neumann ● Freier Journalist + Historiker in Nürnberg ● Politischer Kommentator ● Norikerstraße 19 B2 D-90402 Nürnberg ● Telefon 01577 6 31 06 73 ● E-MAIL-Adresse contact@united-europe.blog ● Homepage http://www.united-europe.blog/


Öffnungszeiten des Cimetière Montmartre (18. Arrondissement) 20, Avenue Rachel, 75018 Paris:

Tel. 01 53 42 36 30

Fax. 01 43 87 53 79

In den Monaten 6. November bis 15. März:

Montag – Freitag: 8.00 Uhr – 17.30 Uhr

Samstag: 9.00 Uhr – 17.30 Uhr

Sonntag: 9.00 Uhr – 17.30 Uhr

In den Monaten 16. März bis 5. November:

Montag – Freitag: 8.00 Uhr – 18.00 Uhr

Samstag: 8.30 Uhr – 18.00 Uhr

Sonntag: 9.00 Uhr – 18.00 Uhr

ANKUNFT IN PARIS

Flugzeug:

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Die meisten Charter- und Linienflüge landen auf dem Flughafen Roissy “Charles de Gaulles” im Norden von Paris. Der Airport liegt etwa 25 Kilometer vom Stadtzentrum der französischen Hauptstadt entfernt. Dieser Flughafen verfügt über zwei große Terminals, die zudem sehr weit auseinanderliegen. Für den Rückflug wichtig: Merken Sie sich unbedingt den für Sie genannten Terminal und schauen Sie lieber einmal zu viel als zu wenig in Ihr Ticket, denn kein Pariser Taxifahrer wird Sie zwischen den Terminals herumkutschieren.

In das Stadtzentrum von Paris gelangen Sie mit den Zügen der “RER”, den Bussen der “Air-France” und den Gratis Pendelbussen der verschiedenen Luftfahrtgesellschaften. Fragen Sie bitte Ihr Reisebüro. Die Züge kosten pro Fahrt und Person fünf Euro, die Endhaltestellen sind entweder der “Gare du Nord” oder der “Gare de l’Est”. Von diesen beiden großen Bahnhöfen können Sie dann entweder mit den öffentlichen Bussen, der Metro oder den privaten Taxis weiterfahren. Benutzen Sie aber “nur” die “öffentlichen und lizenzierten” Taxis und nehmen Sie grundsätzlich nur auf der Rückbank Platz.

Bahn:

Züge aus Süddeutschland kommen im Bahnhof “Gare de l’Est” an; Züge aus dem Norden der Republik im Bahnhof “Gare d Nord”.

Auto:

Wenn die Anreise unbedingt mit dem eigenen Kraftfahrzeug erfolgen muss, dann suchen Sie sich ein Hotel an der Peripherie und benutzen dann die guten öffentlichen Verkehrsverbindungen. Buchen Sie aber “nur” ein Hotel mit eigener Parkmöglichkeit.

Und noch ein wichtiger Hinweis:

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Ältere Reisende, Behinderte oder Reisende mit viel Gepäck sollten “unbedingt” bei Ankunft in Paris auf ein “Taxi“ zurückgreifen. Eine Taxifahrt vom Flughafen in Roissy zu Ihrem Hotel kostet im Durchschnitt 75 – 80 €, aber Sie ersparen sich gerade als “Paris-Neuling” den Umsteigestress.

Rollstuhlfahrer “müssen” sich in Ihrem Reisebüro erkundigen, ob ihr Hotel über die entsprechenden Einrichtungen verfügt. Übrigens: Nur die neuen Metro-Linien sind “halbwegs” auf Rollstuhlfahrer eingerichtet. Fragen Sie Ihr Reisebüro!

SICHERHEIT:

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Die französische Hauptstadt ist nicht “sicherer” oder “unsicherer” als jede andere europäische Metropole auch. Richten Sie sich nach dem “gesunden Menschenverstand”. Die “goldene und Platin veredelte Armbanduhr” gehört zu Hause in den Banksafe, Edelkarossen mit dem “Stern” oder der “Niere” sollten tunlichst auch zu Hause bleiben. Da die französischen Hoteliers nicht für Ihre Wertsachen haften ist die Miete eines Hotelsafes “unbedingt” erforderlich.

Weitere Hinweise können und möchten wir Ihnen an dieser Stelle nicht geben. Fragen Sie Ihr Reisebüro, kontaktieren Sie die Niederlassungen der französischen Fremdenverkehrsämter, sehen Sie im Internet nach und studieren Sie die verschiedenen Reiseführer von “MERIAN” oder “MARCO POLO”.

ADRESSEN:

Französisches Fremdenverkehrsamt

Maison de La France

Westendstraße 47

D-60325 Frankfurt am Main

Tel.: 0190 – 57 00 25

Fax.: 0190 – 59 90 61

(*0,62 € /Min.)

Internet: www.franceguide.com

Email: franceinfo@mdlf.de

Bildunterschriften:

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Der Hügel von Montmartre ist 130 Meter hoch. Scheuen Sie nicht die 237 Stufen und gehen Sie hinauf zu einer der schönsten Kathedralen der europäischen Christenheit, Sacré-coeur. Von dort haben Sie einen herrlichen Blick über die französische Hauptstadt speziell auf das “alte Dorf Montmartre”. Mit dem Bau der Kathedrale wurde Ende des 19. Jahrhunderts begonnen und zwar als Sühne für den verloren gegangenen Krieg gegen Preußen 1870/71. Auch heute noch gibt es auf dem Montmartre viele versteckte Winkel, herrliche Stadtpalais und sogar kleine Weinberge.

Die Metrostation “Abbesses” ist damals wie heute der “Eingang” zu Montmartre und eine der wenigen noch erhaltenen, ursprünglichen Metro-Bauten.

Millionen von Touristen aus aller Welt besuchen Jahr für Jahr den grünen Hügel von Montmartre in Paris. Fliegende Händler (meistens Asylanten und Flüchtlinge aus Nordafrika) versuchen Postkarten und allerlei Kleinigkeiten an die Frau und auch an den Mann zu bringen. In der Regel geht von ihnen keinerlei Gefahr aus, aber auf Ihr Eigentum sollten Sie trotzdem immer gut aufpassen.

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Das Restaurant “Maison Catherine” zählt zu den ältesten Gasthäusern in Paris und ist heute ein großer Publikumsmagnet. Einmal kurz hineinschauen sollten Sie schon – wenn Sie überhaupt einen Platz bekommen – aber “Mehr” muss eigentlich nicht sein. Einheimische meiden den “Place du Tertre”, er ist schon lange nicht mehr, was er “früher” einmal war.

Die Künstler kommen heute vielfach aus Osteuropa und sind manchmal sehr aggressiv. Wenn Sie sich porträtieren lassen wollen, dann bitte nur von einem “einheimischen Zeichner” und der wird Ihnen auch gerne seine Lizenz zeigen. Aber auch hier: Vorsicht vor Taschendieben! Verwahren Sie Ihre persönlichen Wertgegenstände gut.

Die Kirche “L’EGLISE SAINT-PIERRE” sollten Sie unbedingt besuchen. Sie ist die älteste Kirche in Paris und steht auf den Fundamenten einer Abtei, die im Jahre 1133 von “Ludwig dem Dicken” und seiner Frau “Adelaide” gegründet wurde. Achten Sie bitte “vorher” auf Ihre Bekleidung, “Shorts” und “transparente Blusen” sind nun wirklich nicht das ideale Outfit für den Besuch eines Gotteshauses.

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Der Friedhof Cimetiere de Montmartre in Paris – von Gerhard-Stefan Neumann …

Der Friedhof von Montmartre in Paris zählt mit Sicherheit zu den schönsten und interessantesten Friedhöfen in Frankreich und Europa, denn hier sind viele herausragende Persönlichkeiten der letzten Jahrhunderte zur letzten Ruhe gebettet worden. Friedhöfe sind aber nicht nur Orte des Abschiedes und der Trauer, sondern auch ganz wesentliche Orte der Besinnung und der Erinnerung. Sie sind Zeitzeugen der Geschichte. Egal, was sich Deutsche und Franzosen im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert gegenseitig an furchtbaren Verbrechen angetan haben, auf dem Friedhof von Montmartre hat die Versöhnung schon längst stattgefunden. Die Franzosen, die Deutschen, die Europäer sie alle zieht es auf diesen “grünen Hügel des Todes” mitten in Montmartre in Paris.


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“Der Teufel hole meinen Ruf!

Ein Einkommen brauche ich!

Eine Arbeit brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure Automobile und eure Landhäuser sehe.”

G. B. Shaw

“Der Arzt am Scheideweg”, 1

(Dr. Ridgeon)


Einen schönen guten Tag liebe Zuschauer, liebe Freunde …


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Wenn man von seinen lieben Bekannten, Freunden und Mitmenschen etwas möchte, ist es vielleicht nicht ganz angeraten, sofort mit der Türe in das bekannte und berühmt-berüchtigte Haus einzufallen, aber andererseits ist es auch sicherlich nicht besonders hilfreich, lange um den heißen Brei herumzureden.

Deshalb möchte ich es gleich auf den Punkt bringen.

Am Schluss dieses Beitrages finden Sie die Bankverbindung zu meinem Spendenkonto verbunden mit der freundlichen Bitte um Beachtung und wenn es bei Ihnen irgendwie geht, um die eine oder andere Spende und Zuwendung und sei sie auch noch so klein.

Jede Ihrer Spenden, egal wie hoch oder auch klein, wird dankbar angenommen.

So, jetzt ist es heraus und damit sind wir auch gleich mitten in meinem heutigen Thema.

Es geht natürlich ums liebe Geld, um Spenden, um Zuwendungen also schlicht und einfach um das Überleben.

Missliebige Autoren, Journalisten und Publizisten werden in diesem unserem Lande nur höchst selten verklagt und vor Gericht gezerrt und meistens nur dann, wenn es halt gar nicht mehr anders geht, will heißen, wenn die Damen und Herren Schreiberlinge sich permanent wie All Rad der bei uns herrschenden politischen und wirtschaftlichen Klasse widersetzen.

Diese Fall ist nun bei mir eingetreten und offenbar bin ich den grünen, den linken und den roten und schwarzen Vasallen unserer Frau Bundeskanzler allzu sehr auf die zarten Füßchen getreten. Jedenfalls möchten die Mainstream Medien ganz augenscheinlich von mir nichts mehr wissen.



 Nun, mein Verhältnis zu diesen Publikationen, Verlegern und Verlagen war schon immer ein etwas besonderes, so richtig sympathisch waren wir uns eigentlich nie, man könnte auch so sagen, die ausgeprägte und herzliche Abneigung beruhte durchaus auf Gegenseitigkeit.

So richtig existenzbedrohend ist meine wirtschaftliche Lage glücklicherweise noch nicht, aber ich muss halt sehen, dass ich meine Kosten in den Griff kriege und die Kontrolle in der Hand behalte.

Es ist in diesen aufgeregten Tagen eben nicht ganz einfach einen Blog auch nur halbwegs wirtschaftlich zu betreiben und die Betriebskosten nicht aus den Augen zu verlieren.

Deshalb schon meine obligatorische Bitte, auch wenn Sie es nicht mehr hören können, mögen oder wollen – aber es ist halt leider nicht zu ändern.

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Bitte, besuchen Sie meinen Blog. Und wenn Ihnen der eine oder Beitrag gefällt, dann versehen Sie ihn bitte mit einem Like und geben Sie den Link an Bekannte und Freunde weiter.

Und sind Sie auch bitte so freundlich und klicken Sie die eine oder andere Anzeige meiner Werbepartner an. Ich weiß, diese Bitte haben viele Kollegen und Kolleginnen und meistens ist mehr als lästig aber anders können wir unsere Blogs leider nicht finanzieren. Reichtümer erwerben damit sowieso nicht.

Ich habe mir erlaubt, am Schluss dieses Video Beitrages mein Spendenkonto einzublenden und ich bin für jede Ihrer oder Eurer Zuwendung sehr dankbar und sie auch noch so klein.

Inzwischen ist es so, dass ich wahrscheinlich aus Gründen meiner politischen Aktivität von den sogenannten Mainstream Medien nicht mehr publiziert werde. Und selbst kleinere und unabhängige Publikationen und Verlage scheuen inzwischen das Risiko meine Beiträge zu veröffentlichen.

Da ich kein Mitglied einer Partei oder einer politischen Organisation bin, kann und darf ich auch keine Spendenquittungen ausstellen. Dafür kann ich Ihnen aber versichern, dass Ihre Spenden auch zu einhundert Prozentpunkten bei dem richtigen Empfänger ankommen und dass ich nicht gezwungen bin irgendeine und wie auch immer geartete Parteilinie zu vertreten.

Wir freien Autoren, Journalisten und Publizisten haben in diesem unserem Lande de facto keinen Rechtsschutz mehr. Pressefreiheit gibt es nur noch für die regierungsamtlichen und regierungsnahen Propaganda Medien, will heißen, diese Kollegen und Kolleginnen sind beim Geldverdienen noch richtig gut dabei. Wie lange noch, wird sich bei der nächsten Wahl entscheiden.

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Im Herbst des nächsten Jahres wird ein neuer deutscher Bundestag gewählt. Und ich für meinen bescheidenen Teil kann nur hoffen, dass die derzeit bei uns herrschende politische und wirtschaftliche Klasse eine vernichtende Wahlniederlage erleiden wird.

Denn wenn die Damen und Herren der sogenannten deutschen Elite in ihrem verhängnisvollen Tun und Treiben nicht endlich gestoppt werden können, dann wird es mit der Bundesrepublik Deutschland kein gutes Ende nehmen.

Na denn, meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freunde, Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, ich kann nicht mehr die Augen schließen und meine heißen Tränen fließen. Deutschland hat ewigen Bestand, es ist ein kerngesundes Land! Mit seinen Eichen, seinen Linden werde ich es immer wiederfinden.


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Der Friedhof Cimetiere de Montmartre in Paris - von Gerhard-Stefan Neumann ...
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Der Friedhof “Cimetière de Montmartre” in Paris zählt zu den schönsten und interessantesten Friedhöfen unserer Zeit. Nicht zuletzt auch deshalb, weil viele herausragende Persönlichkeiten der vergangenen Jahrhunderte hier ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Friedhöfe sind nicht nur Orte des Abschiedes und der Trauer, sondern auch ganz wesentliche Stätten der Erinnerung und der Besinnung. Sie sind Zeitzeugen der Geschichte und rufen uns auf zur Versöhnung. Die französische Hauptstadt Paris ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Stadt der Superlative. Vorsichtig geschätzt, besuchen zwischen fünfzehn und zwanzig Millionen Menschen jedes Jahr die Metropole an der Seine. Die Anziehungskraft dieser Kapitale von europäischem Rang ist gigantisch und für die meisten Besucher zählt nur die Tatsache – wenigstens einmal im Leben in dieser Stadt gewesen zu sein. Diese Stadt ist eine einzige Herausforderung, viele Einheimische sprechen sogar von einer Provokation.

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Jeder sechste Franzose, egal ob männlichen oder weiblichen Geschlechts, lebt heute in Paris oder in seiner unmittelbaren Umgebung. Große Belange der europäischen Politik werden heute bereits in der französischen Hauptstadt entschieden. In der Kunst, Kultur und Mode ist Paris ohnehin schon seit vielen Jahrzehnten der Nabel der Welt, und braucht keine Konkurrenz zu fürchten, allenfalls noch New York oder Tokio, vielleicht auch noch München, das in Kunst, Kultur und Lebensart sicherlich gut mithalten kann, aber die überlegene Eleganz und der Charme der französischen Hauptstadt sind einfach nicht zu übertreffen. Dennoch hat das Leben in dieser Stadt auch seinen Preis, der bei den Bewohnern seine Spuren hinterlässt. Sie sind nicht abweisend oder gar schroff, wie Ausländer oft vermuten, die sie nicht kennen, sie sind vielmehr selbstsicher und stolz darauf, in dieser einzigartigen, europäischen Kapitale zu leben. Und dies bis in den Tod, denn hier in der französischen Hauptstadt ist auf dem Friedhof Montmartre die letzte Ruhestätte für viele der herausragendsten Persönlichkeiten der vergangenen Jahrhunderte. Hier ruht neben anderen auch der große Sohn der Stadt Düsseldorf am Rhein, Heinrich Heine, zusammen mit seiner Frau.


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