Traumstrände am Indischen Ozean ► Die Seychellen, ein unverdorbenes Paradies ► von Gerhard-Stefan Neumann ►

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Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
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„Der Teufel hole meinen Ruf!

Eine Arbeit brauche ich!

Ein Einkommen brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure schönen Frauen, eure edlen Automobile und eure teuren Landhäuser sehe …“

G. B. Shaw

„Der Arzt am Scheideweg“, 1

(Dr. Ridgeon)


E D I T O R I A L

Stephanie Neumann ► Created by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Traumstrände am Indischen Ozean: Die Seychellen, ein unverdorbenes Paradies – von Gerhard-Stefan Neumann …

In diesem Garten Eden finden Sie die schönsten Strände der Welt, von Palmen gesäumt und sonnen überflutet. Erleben Sie die betörende Exotik einer einmaligen Inselwelt.

Ihre Entdecker glaubten, sie hätten das Paradies – oder zumindest den Garten Eden gefunden. Sie liegen wie Smaragde im türkisblauen Meer, besitzen eine üppige Vegetation und gelten als eine der letzten Traumziele dieser Welt. Insgesamt sind es fast hundert Inseln und sie liegen rund zweitausend Kilometer östlich von Ostafrika im Indischen Ozean. Vor rund zweihundert Jahren wurde dieses vermutlich letzte Paradies von europäischen Seefahrern entdeckt und seit dieser Zeit ergehen sich Reisende, Journalisten, Schriftsteller und Fotografen über sie in den höchsten Lobeshymnen. Für Verliebte und Hochzeitspaare ist „es schon fast ein absolutes Muss“, die schönsten Wochen des Lebens unter tropischer Sonne in trauter Zweisamkeit in diesem Garten Eden zu verbringen.

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Der Name dieses Paradieses klingt wie die Ouvertüre zu einer Oper, in deren Mittelpunkt die schönsten Traumstrände dieser Welt, wunderschöne tropisch-grüne Inseln und Inselchen, verträumte Buchten und die farbigsten Korallenriffe stehen. Das kristallklare Wasser des Indischen Ozeans gibt es sozusagen gratis dazu.

Die Rede ist von den Seychellen – also jener Inselgruppe im Indischen Ozean – bei der nicht nur die schon erwähnten frisch vermählten Liebespaare glänzende Augen bekommen.

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Kein Wunder, erlebt doch der gestresste europäische Wohlstandbürger eine so wohltuend andere Lebensart. Eine Lebensart, in der natürliche Fröhlichkeit, das „Hier“, das „Heute“ und das „Jetzt“ allemal wichtiger sind, als das scheinbar unwichtige „Morgen“ und „Übermorgen“.

Ihren Namen verdanken die Seychellois dem französischen Finanzminister Moreau de Sechelles. Schließlich war es ein französischer Seeoffizier mit Namen Morphey, der 1756 im Auftrag seines Königs Ludwigs XV, das Archipel für Frankreich in Besitz nahm und es auf den Namen des Ministers taufte.

Wiederum waren es die Franzosen, die entscheidend in das Schicksal der Seychellen eingriffen: Gegen 1770 ließen sich die ersten Siedler auf dem Archipel nieder. In ihrem Gefolge kamen die ersten Sklaven auf die Seychellen.

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In der wechselvollen Geschichte der Seychellen (das Archipel war ein ständiger Streitpunkt zwischen Engländern und Franzosen) wurde das Archipel im Rahmen des Pariser Vertrages von 1814 endgültig dem heutigen Großbritannien zugesprochen. Mit der Sklavenbefreiung im Jahre 1835 veränderte sich auch das Leben auf den Seychellen: Nicht nur, daß das Archipel eine Art Fluchtpunkt für entkommene afrikanische Sklaven war – durch die Mischung der Rassen entstand der heute so reizvolle Menschenschlag der Seychellois.

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Seit 1964 sind die Seychellen unabhängig. Das Archipel ist heute eine Republik mit Einkammer-Parlament. Die Regierungsform war über viele Jahre hinweg sozialistisch. Die Seychellen umfassen rund hundert Inseln mit einer Landfläche von etwa 443 Quadratkilometern. Diese Landfläche verteilt sich auf rund 400.000 Quadratkilometer Wasserfläche im westlichen Indischen Ozean.

Historiker und anerkannte Fachleute bezeichnen die Einwohner der Seychellen, also die „Seychellois“ als eine eigene Rasse. Und dabei haben sie gar nicht so unrecht. Schließlich zählen Afrikaner, Inder und Asiaten zu den „Gründungsvätern“ ihrer Rasse – und den europäischen Einschlag können und wollen sie auch nicht vergessen. Warum auch? Von den Franzosen haben sie Lebensart und Kultur geerbt, von den Engländern Schliff und gutes Benehmen und von ihren asiatischen Großvätern jenen Hauch von Exotik, um den wir Europäer sie so sehr beneiden. Und vom großen schwarzen Riesen mit Namen Afrika schallt zudem jene Energie herüber, die sie für die Pflege ihrer Lebenswurzeln so dringend benötigen.

Doch zurück zur Gegenwart:

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Die Inselgruppe der Seychellen zählt heute rund 70.000 Einwohner. Die meisten von ihnen, etwa 63.000 leben auf der Hauptinsel Mahe, 4.500 auf Praslin und etwa 2.000 auf La Digue. Die Staatssprache der Seychellen ist Kreolisch, Amtssprachen sind Französisch und Englisch. Über neunzig Prozent der Seychellois bekennen sich zum katholischen Glauben, etwa acht Prozent gehören der anglikanischen Staatskirche an.

Zwei Drittel der Deviseneinnahmen erwirtschaftet der Tourismus. Die im Aufbau befindliche Landwirtschaft liefert Kopra, Zimt, Zimtöl, Kokosnüsse und Guanoin in die Europäische Gemeinschaft, nach Südafrika und in den Mittleren und Fernen Osten.

In Sachen Umweltschutz sind die Seychellois vorbildlich:

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Seit Anfang der siebziger Jahre gibt es auf dem Archipel eine aktive Umweltpolitik. Große Land- und Seegebiete sind zwischenzeitlich geschützt. Heute sind dies etwa vierzig Prozent der gesamten Landfläche – der Ausbau der Hotellerie unterliegt strengen Bestimmungen. So ist unter anderem die Touristenzahl auf 150.000 Besucher pro Jahr limitiert. Drastische Umweltbestimmungen gelten für den Natur- und Pflanzenschutz. Von den hundert Inseln der Seychellen können Sie rund fünfundzwanzig besuchen. Die restlichen fünfundsiebzig sind zum Teil verkehrstechnisch nicht erschlossen, befinden sich in Privatbesitz oder sind ausschließlich für wissenschaftliche Arbeiten reserviert.

Nach etwa neun Stunden Flugzeit landen Sie auf dem internationalen Flughafen der Hauptinsel Mahe. Für welche Hotel-Kategorie Sie sich auch entschieden haben, die meisten Häuser liegen fast unmittelbar am Strand. Egal, ob es sich um einen gemütlichen Gasthof, einen Bungalow oder um ein Hotel der absoluten Spitzenklasse handelt. Wohltuend vermissen werden Sie mit Sicherheit jene Hotelburgen wie rund um das Mittelmeer. Schließlich darf auf den Seychellen kein Haus (bis auf wenige Ausnahmen) über die Wipfel der Kokospalmen hinausragen.

Mahe ist die größte der bewohnten Seychellen Inseln. Die beiden kleineren Inseln Praslin und La Digue liegen etwa fünfzig Kilometer davon entfernt.

„Hüpfen“ (Island Hopping) Sie auf den Seychellen:

Kleine, zweimotorige Maschinen der „AIR SEYCHELLES“ bringen Sie „auf Ihre ganz eigene Trauminsel“. Sie sollten sich deshalb bei Ihrem Seychellen-Urlaub nicht auf ein einziges Hotel festlegen.

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Der Flug nach Praslin dauert etwa fünfzehn Minuten und gibt Ihnen einen guten Überblick über die anderen „Besuchswerten“ Inseln. Die Überfahrt mit dem Segelschoner von Mahe nach Praslin dauert nicht nur vier Stunden, sondern kann gelegentlich etwas „stürmisch“ verlaufen. Europäische Gemüter werden nach der Ankunft auf Praslin etwas erstaunt sein: Nur ein paar Hütten, einige Taxis, karge Hügel und das in Nachbarschaft befindliche offene Meer verstärken den Eindruck von Abgeschiedenheit und Einsamkeit doch sehr.

Dafür sind die Strände weiter, größer, unberührter – mit einem Wort: Traumhaft schön. Windsurfer können sich nach allen Regeln der Kunst austoben – Schnorchler und Taucher werden ihr neuentdecktes Paradies kaum mehr verlassen wollen. Praslins schönster Strand ist der Anse Vokert. Kenner bezeichnen ihn als einen der schönsten Strände der Welt.

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Unbedingt besuchen sollten Sie auf Praslin den Naturschutzpark Vallee de Mal, der in einem unberührten Tal im Zentrum der Insel liegt. Sie erreichen ihn über schmale Pfade. Hier wachsen an riesigen Palmen die berühmten Meereskokosnüsse. Die Palme ist über vierzig Meter hoch und kann immerhin bis zu achthundert Jahre alt werden. Die Meereskokosnüsse sind an die zwanzig Kilogramm schwer und herzförmig ausgebildet. Weil ihre Frucht unter der Schale dem Becken einer Frau sehr gleicht, galt sie über viele Jahrzehnte als potenzsteigernd. Heute gibt es die Coco-de-Mer nur noch auf den Seychellen. Nächste Station Ihrer Seychellen-Erkundungsreise könnte die Insel La Digue sein:

Übrigens – eine fast „autofreie“ Insel. Als Fortbewegungsmittel dienen die eigenen Füße, Fahrräder und wie ganz selbstverständlich – Ochsenkarren. Als Gegenleistung erleben Sie die schönsten Seychellen Strände – Palmen, Puderzuckerstrand und alles eingerahmt von rötlichen Granitfelsen. Egal, wie Sie die Insel erkunden, lassen Sie sich einfangen vom Charme der Kokosplantagen, bewundern Sie die schönsten Orchideen und Vanillepflanzen und fotografieren Sie die berühmten Riesenschildkröten des Archipels.

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Und als Abschluss Ihres Besuches auf La Digue erleben Sie einen Sonnenuntergang am Strand. Langjährige und eingefleischte Seychellen-Fans behaupten, daß Sie nirgendwo auf der Welt schönere Sonnenuntergänge erleben als auf La Digue.

Bird Island und Denis Island sollen die letzten „Hauptdarsteller“ unseres Seychellen-Berichtes sein. Vielleicht oder gerade deswegen, weil sie klassische Fluchtpunkte europäischer „Zivilisation Aussteiger“ sind. Beide Inseln sind fast ebene Koralleninseln und liegen am Rande des inneren Seychellen-Plateaus. Beide sind sich geographisch sehr ähnlich und ragen nicht mehr als einen Meter aus dem Wasser heraus.

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Kein Auto, kein Fahrrad, keine Zeitung – die Bungalows mit allem ausgestattet, was der Mensch zum Leben braucht – aber das war es auch. Sie werden pünktlich mit Essen versorgt, mittags um 12.00 Uhr, abends um 18.00 Uhr – mit Lebensmitteln, die auf der Insel selbst angebaut oder aus dem Meer für Sie gefangen wurden.

Doch Bird Island hat noch mehr zu bieten:

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In den Monaten Mai bis Oktober nisten jedes Jahr hier Millionen von Seevögeln. Beim morgendlichen Sonnenaufgang steigen sie in riesigen Schwärmen auf, fliegen bis zum Horizont und bleiben bis zum Abend verschwunden. Bis heute ist von der Wissenschaft ungeklärt, wo die Vögel die Monate November bis April verbringen.

Die Kunstfreunde unter unseren Leserinnen und Lesern sollen auch nicht vergessen werden:

Für sie ist ein Besuch beim Maler Michael Adams in seinem Studio in Anse aux Poules Bleues auf Mahe absolute Pflicht. Er ist der bekannteste Künstler des westlichen Indischen Ozeans. Seine farbigen Siebdrucke, Aquarelle und Holzdrucke sind mittlerweile weltberühmt. In etablierten Kunstkreisen wird Michael Adams bereits der „Gauguin der Seychellen“ genannt.

Übrigens: jeder Taxifahrer auf Mahe kennt den Weg zu seinem Studio.

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Über die Seychellen zu berichten ist eine Sache, sie im wahrsten Sinne des Wortes zu erleben – eine ganz andere. Kleine Inseln, von Palmen umrahmte Buchten, fast menschenleere Strände, kristallklares Wasser und das typische Licht der Tropen zeigen die Bilderbuchseite eines der letzten Paradiese unserer Erde. Andererseits gilt es die letzten natürlichen Lebensräume von Riesenschildkröten, einer Vielzahl von Vögeln und seltener Pflanzen zu erhalten. Und noch eine Bemerkung zum Schluss: Bislang hat der Tourismus die Seychellois nicht verdorben – Natur, Landschaft, Klima und die bezaubernden Menschen auf diesem paradiesischen Archipel konnten sich ihre charmante Urwüchsigkeit bis heute erhalten.

Wer weiß wie lange noch.


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AKTUELLES INFO / KASTEN ZUM ARTIKEL „SEYCHELLEN“

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Währung:

Währungseinheit ist die Seychellen-Rupie. Eine Seychellen-Rupie entspricht etwa zwei Cents, ein EURO entspricht etwa zwei Seychellen Rupien.

Schecks:

Alle Banken in Mahe lösen Reiseschecks ein. Größere Hotels akzeptieren nur noch Kreditkarten.

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Sprache:

Kreolisch ist Umgangssprache. Die Amtssprachen Englisch und Französisch werden praktisch von jedermann gesprochen und verstanden.

Kleidung:

In der Stadt sollten Sie keine Strandkleidung tragen.

Taxi:

Die Taxis erkennen Sie am gelben Streifen. Trotz fester Tarife sollten Sie den Preis vor Beginn der Fahrt festmachen.

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Fotografieren:

Militärische Einrichtungen dürfen Sie auf keinen Fall fotografieren, ebenso nicht das Wohnhaus des Präsidenten am Marne Seychellois. Eine gewisse Zurückhaltung sollten Sie sich bei „einheimischen weiblichen Motiven“ auferlegen – es sei denn, die Dame signalisiert ihr Einverständnis.

Zeitverschiebung:

Während der europäischen Sommerzeit ist es auf den Seychellen zwei Stunden, während der europäischen Winterzeit drei Stunden später als in Westeuropa.

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Einkaufsbummel:

Die Souvenirs, die Sie auf den Seychellen erwerben können, sind sehr originell und hübsch. Das originellste Mitbringsel ist die Meereskokosnuss (Coco-de-mer-Palme). Da jährlich nur 3.000 Stück geerntet werden dürfen, ist sie leider sehr teuer.

Wer die einheimische Küche zu Hause imitieren möchte, sollte sich Gewürze wie Vanille, Zimt und Masala mit nach Hause nehmen.

Kostspielig aber auch wertvoll sind die wunderschönen Modell-Segelschiffe, die auf Mahe hergestellt werden.

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Gesundheitsvorschriften:

Bei Einreise aus Europa sind zur Zeit keine Impfungen oder Vorsorgemaßnahmen vorgeschrieben. Es gibt auf den Seychellen keine giftigen Tiere oder sonstige typische Tropenkrankheiten. Um Erkältungen zu vermeiden, sollten Sie allerdings nicht mit nassen Badesachen im offenen „Mini-Moke“ fahren.

Einreisebestimmungen:

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Bürger der Bundesrepublik Deutschland, der Republik Österreich und der Schweiz benötigen für die Einreise einen gültigen Reisepass. Kinderausweise werden akzeptiert. Das Besuchervisum wird bei der Einreise erteilt.

Aktivitäten:

Ihrem Unternehmensdrang sind so gut wie keine Grenzen gesetzt: Es gibt einen Golfplatz, Tennisplätze, Squash-Hallen und Tauchbasen. Windsurfen können Sie an fast allen Stränden. Das Nachtleben nimmt sich dagegen sehr bescheiden aus. Sie sollten sich allerdings die Zeit nehmen, „Ihre Insel“ im wahrsten Sinne des Wortes zu „erwandern“.

Wetter:

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Auf den Seychellen herrscht das ganze Jahr über gutes, hochsommerliches Wetter mit Tagestemperaturen von etwa 28 Grad Celsius. In den Monaten November bis März fällt – meist nachts – etwas mehr Regen als üblich. Selbst bei längerem Regen sinken die Temperaturen nicht unter 24 Grad Celsius .

Wichtige Anschriften:

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Seychelles Tourist Office, Kleine Bockenheimer Straße 18, Frankfurt am Main,

Telefon 069/29 20 64

Auf der Insel Mahe finden Sie das Tourist Office in der Intenpendence Avenue, in der Hauptstadt Victoria, Telefon 2 53 14

Tauchtouren:

Auch hier gibt es eine Reihe von renommierten Veranstaltern, die sehr oft günstige Angebote offerieren. Fragen Sie deshalb in Ihrem Reisebüro gezielt danach.


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Ein Urlaubsvergnügen der besonderen Art ► Flottillen Segeln in der griechischen See ► von Gerhard-Stefan Neumann ►

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Ein Urlaubsvergnügen der besonderen Art: „Flottillen-Segeln“ in der griechischen See.

… vor einigen Jahren wurde das Flottillen-Segeln auf dem griechischen Segel-Chartermarkt eingeführt. Gaben anfangs selbsternannte „Insider“ und „Sachverständige“ dem neuen Kind wenig Überlebenschancen, bleibt heute festzustellen, dass sich der Sprössling mittlerweile zum munteren Teenager entwickelt hat.

Angeboten wird eine 14-Tage-Pauschalreise. Die Anreise erfolgt mit Charterflug, inbegriffen ist eine Flotte von acht bis zwölf gleichartigen, eher kleinen Segelbooten mit je vier bis sechs Kojen.

Die Route ist festgelegt und die Flottille wird von einem „Leitboot“ angeführt, welches mit einem verantwortlichen Leiter, einem Mechaniker und einer Hostess der Vermieter Firma besetzt ist.

Bootsführerscheine sind für den „Segel-Aspiranten“ daher nicht erforderlich.

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E D I T O R I A L

Ein Urlaubsvergnügen der besonderen Art: „Flottillen-Segeln in der griechischen See von Gerhard-Stefan Neumann …“

Nürnberg (gsn) – Sie sind reif für die Insel und wollen nichts wie weg. Einfacher gesagt als getan. Denn schließlich kennen Sie ja schon (fast) alle Hochburgen der touristischen und vor allem teutonischen Glück Seligkeiten wie zum Beispiel die allseits beliebten und geschätzten Auslandsdependancen Balearen und Kanaren, nicht zu vergessen Spanien und Nordafrika, vom tristen europäischen Urlaubsrest ganz zu schweigen. Und zu allem kommen Stress und Unentschlossenheit. Ihr Chef nörgelt, warum Sie ausgerechnet jetzt, wo soviel Arbeit unerledigt auf Sie wartet, Ihren Jahresurlaub nehmen müssen (und überhaupt und von wegen ganze drei Wochen), Ihr herzallerliebstes Eheweib ist Ihnen dabei auch keine große Hilfe – und die Kids geben Ihnen den Rest – denn nichts ist den lieben Kleinen gut genug, und Sie armer Mensch sitzen mal wieder total zwischen allen Stühlen.

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Es folgt das an sich völlig irreale und überzogene Schreckgespenst aller Tourismus Manager und nervlich ausgeflippter Erholungssuchender: Es ist Urlaubszeit und stellen Sie sich doch mal im Ernst vor – keiner fährt weg – weil man sich auf kein Urlaubsziel einigen kann.

Nun gut, machen Sie Ihrer Frau und den lieben Kleinen ein Angebot, dem sie nicht widerstehen können. Zugegebenermaßen müssen Sie es natürlich geschickt anstellen. Nein, mit Kunst und Kultur sprichwörtlich ins Haus zu fallen, das ist wirklich nicht die feine Art des Urlaubsplaners. Probieren Sie es doch mal eher mit Action, Freiheit und Abenteuer in griechischen Inselgewässern, erzählen Sie von kristallklarem Wasser, traumhaft langen Stränden, einsamen Buchten, tollem Essen – und notfalls können Sie auch etwas ähnliches wie von der „Geburtsstunde der Zivilisation“ hinterher murmeln. Und wenn Ihr verwöhnter Nachwuchs dann kindlich gestresst stöhnend einwendet, das wären ja olle Kamellen und tödlich langweilig und überhaupt und sowieso wäre das eher für Grufties und Scheintote, ja dann, aber nur dann können Sie beiläufig hinzufügen, daß man da auch kanufahren und surfen könne, vom Segeln natürlich ganz zu schweigen, daß es für die Kids auch Moutainbike-Ausflüge gäbe, Tennis- und Tauchkurse und … und …

Nur, und dann sollten Sie Ihre ganze noch verbliebene Autorität in die Waagschale der Entscheidungsfindung werfen und gnadenlos verkünden, daß Sie sich mit Ihren Lieben zwecks eines vierzehntägigen Segeltörns ins Mittelmeer begeben, vorzugsweise in das Ionische Meer. Und wenn sich alle Anwesenden dann noch halbwegs anständig benähmen – hängen Sie noch eine Woche Cluburlaub dran. Womit wir letztlich beim Thema wären und bevor jetzt die Woge familiärer Begeisterung über Sie zusammenbricht, möchten wir Ihnen Ihre ureigenste Idee en Detail etwas näherbringen.

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Griechenland gilt schon seit Jahrzehnten als das Urlaubsland schlechthin. In den letzten Jahren hat es sich dagegen auch als das ideale Zielgebiet für Segelreisen etabliert. Nirgendwo sind die örtlichen Gegebenheiten so optimal und durch ihre Vielfalt so beeindruckend wie in diesem Land. Hier finden Sie alles, was Ihren Segelurlaub zu einem vollen Erfolg werden lässt.

Das Land und seine Bewohner wurden geformt durch tausende von Jahren reichhaltigster Geschichte und doch hat sich das traditionsbewusste Land in all diesen Jahren kaum verändert. Die Griechen haben sich ihre unkomplizierte und natürliche Lebensweise bewahrt, die vielen Inseln zeichnen sich durch ihren unvergleichlichen Charme aus und vermitteln die Ruhe und Gelassenheit, die Sie einen erlebnisreichen, unvergesslichen Urlaub verbringen lassen. Dies alles, zusammen mit viel Sonne, endlos weiten Stränden, herrlichen Küstengebieten, malerischen Ankerplätzen und Buchten, die zum Segeln und Entdecken einladen, stellen die richtige Mischung für einen Segeltörn, einen Cluburlaub oder eine Kombination aus beidem dar.

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Die ägäischen Gewässer gelten nach wie vor als eine der anziehendsten und reizvollsten Segelgebiete des Mittelmeers. Ab dem zentralen Ausgangspunkt Athen können sowohl der Saronische Golf, der Golf von Argolis, als auch die Nordwestküste über Euböa oder die Kykladen befahren werden. Ein unbedingtes Muss, ja fast schon ein Klassiker bei den vielen Segel Chartern ist der Törn zwischen Athen und Rhodos. Allein die Inselgruppe der Kykladen besteht aus mehr als zweihundert Inseln. Sie können wählen zwischen unbewohnten Eilanden bis hin zum lebendigen Mykonos. Dieses Revier ist allerdings eher für erfahrene Segler geeignet, da der dortige Meltemi besonders in den Sommermonaten ohne Vorwarnung aufkommen kann. Andererseits ist die Ägäis überaus dicht mit Inseln besetzt, so dass man eine Schutz bringende Küste meist in erreichbarer Nähe findet. Das Ionische Meer ist ein Leichtwetterrevier und deshalb besonders für Segeleinsteiger oder auch für Familien mit Kindern geeignet.

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Zunächst aber zur in diesem Zusammenhang meistgestellten Frage:

„Was versteht man unter Flottillen Segeln„?

Die Beantwortung dieser Frage ist relativ einfach und der Begriff rasch erklärt:

In einem losen Verbund segeln Sie in Gemeinschaft mit acht bis zwölf anderen Yachten. Sie steuern Ihre Yacht selbst, Bootsführerscheine sind nicht vorgeschrieben. Die Flottille wird von einer Crewyacht begleitet. Die Flottillen sind international zusammengesetzt:

Charterer aus ganz Europa und Nordamerika zählen zu den Kunden der Veranstalter. Während eines vierzehntägigen Törns legt die Flottille zwischen einhundert und zweihundert Seemeilen zurück. Der Charterer unterliegt keinerlei Reglementierung. Nach der gegebenenfalls täglichen Skipper Besprechung steht es Ihnen frei, wann Sie den Hafen verlassen wollen, um ganz nach eigenem Geschmack und Tempo bis zum nächsten Ankerplatz zu segeln. Vier bis zehn Tage freies Segeln stehen Ihnen zur Verfügung, die Sie ganz nach Belieben einteilen können.

An Bord der Begleityacht befinden sich meist mehrere Personen.

Sie sind sehr sorgfältig ausgewählt, sind erfahren und über Funk jederzeit erreichbar. Die Crew führt regelmäßig Törn Besprechungen durch, erläutert die Route, Navigation, Wind- und Wetterverhältnisse. Sie kümmert sich ständig um die Instandhaltung und eventuelle auftretende technische Probleme und schaut regelmäßig während Ihres Törns nach Motor, Elektrik, Segel etc. Anfallende Reparaturen werden von der Crew gleich während des Törns behoben. Die Crew kann Ihnen außerdem wertvolle Tipps über Sehenswürdigkeiten, Einkaufsmöglichkeiten und Öffnungszeiten geben.

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Natürlich können Sie sich auch in der Nähe des Begleitbootes aufhalten, falls Sie sich nicht allzu „Segelfest“ fühlen.

Genaue und aussagekräftige Richtlinien über eventuell auftretende Situationen zu geben ist naturgemäß äußerst schwierig. Viel hängt von der Zusammensetzung der jeweiligen Crew und den dazu herrschenden Wind- und Wetterverhältnissen ab. Die Flottillen befahren ohnehin nur leicht und problemlos zu meisternde Reviere. Die Kenntnisse, die Sie zum Beispiel während eines drei-tägigen Kurses in Ihrer ersten Urlaubswoche erlangen oder gute Jollen Erfahrung reichen aus, um an einer Flottille teilnehmen zu können.

Griechenland, Land der Götter und der Sonne, hält mit seinem unglaublich abwechslungsreichen Landschaften noch für jeden ein Plätzchen bereit, wo er sich wohlfühlen kann. Irgendwo in der Weite der Ägäis oder im Ionischen Meer warten zahlreiche Inseln darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.

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Die Ionischen Inseln sind ein kleines Paradies – ursprüngliche Inseln, malerische Fischerdörfer und kristallklares Wasser. Einige Veranstalter haben das Segelrevier erweitert und bieten Ihnen nun die Möglichkeit, über Korfu bis an die albanische Grenze zu segeln – ein wirklich ungewöhnliches Segelgebiet erwartet Sie.

Wir starteten unseren Törn in der Bucht von Syvota auf der Insel Levkas, die vom Festland nur durch einen Kanal getrennt ist. Die Insel ist gebirgig und grün, zahlreiche Süßwasserquellen sorgen für eine üppige Vegetation. Gute Einkaufsmöglichkeiten finden Sie in dem lebendigen Ort Nydrion, viele Restaurants und eine ausgezeichnete Küche in Vasiliki. Auch können Sie in der Bucht von Vasiliki hervorragend Windsurfen durch die auftretenden Fallböen. An der Ostseite der Insel liegt der sehr schöne Club Nikiana.

Östlich von Levkas liegt die landschaftlich reizvolle Insel Maganision. Besuchen Sie die tief einschneidende Bucht Ormos Spilia und machen Sie sich die Mühe, den Hügel zum Dorf

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Spartochorion hinaufzugehen: Die atemberaubende Aussicht wird Sie belohnen. Die Insel Skorpios müssen Sie leider auslassen, denn sie ist die Privatinsel der Familie Onassis. Kamalos hat sich wie die Nachbarinsel Kastos wenig verändert. Port Leone ist eine der interessantesten Buchten der Region. Der Ort ist seit dem Erdbeben im Jahre 1953 so gut wie verlassen. Gegenüber auf dem Festland können Sie in Astokos auf dem herrlichen Gemüsemarkt einkaufen und gleichzeitig das urbane griechische Leben kennenlernen.

Auf den Dragonera Inseln finden Sie die ersehnte Ruhe und Beschaulichkeit. Kephalonia, die größte der Ionischen Inseln begrüßt Sie mit dem bezaubernden Hafen Phiskardo. Besuchen Sie bei Paleros die gewaltige Melissani Höhle mit ihrem unterirdischen See. Die beiden Inseln Oaxos und Antipaxos im Norden des Ionischen Meeres können Sie bei einem One-Way Törn zwischen Syvota und Plataria besichtigen. Oder segeln Sie von Plataria aus in Richtung Norden. Sie kommen an der kaum bewohnten Küste von Epirus mit unzähligen Buchten vorbei.

Club-Flottillensegeln erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Sie ist das ideale Urlaubskonzept für diejenigen, die einen Kompromiss zwischen einem reinen Urlaub an Land bzw. auf dem Wasser suchen, und auch für alle, die ihren Aufenthalt gerne etwas abwechslungsreicher gestalten möchten.

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Verschiedene renommierte Veranstalter betreiben Clubs – zugegebenermaßen in den unterschiedlichsten Standards und nach den finanziellen Möglichkeiten ihrer Gäste. Jeder dieser Clubs ist geprägt durch eine einzigartige, ganz individuelle Atmosphäre, sie alle sind jedoch in ein bezauberndes Landschaftsbild integriert. Deshalb – informieren Sie sich in Ihrem Reisebüro – und sicherlich werden Sie, wenn Sie die detaillierten Beschreibungen der einzelnen Clubs studiert haben, leicht den Veranstalter und den Club herausfinden, der am besten zu Ihnen paßt.

Ein Urlaub auf See will sorgfältig geplant sein, wenn alles so werden soll, wie man es sich vorgestellt hat, gerade wenn man als „eigener Kapitän“ auf einer Charter-Yacht in See stechen möchte. Von Anfang April bis spät in den Oktober können „Freizeit-Kapitäne“ auf einer unter griechischer Flagge fahrenden Yacht die Schönheiten der griechischen Inselwelt entdecken und lieben lernen.


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AKTUELLES INFO / KASTEN ZUM ARTIKEL „FLOTTILLEN-SEGELN

Seriöse Veranstalter wählen nur Yachten renommierter Werften mit erstklassiger Ausstattung aus – und deren Experten (vielfach deutsche Fachleute) vor Ort garantieren die regelmäßige Wartung der Schiffe. Trotzdem sollten Sie sich Ihre eigene Checkliste anlegen und mit den Angeboten der Veranstalter vergleichen. Viele dieser „Extras“ sind oft bei den vermeintlich etwas „teureren“ Angeboten schon im Preis inbegriffen.

Außenborder:

Bei allen Yachten können Außenborder für das Beiboot gegen Aufpreis gemietet werden. Wichtig: Die Vergabe erfolgt meistens in der Reihenfolge des Buchungseinganges. Bitte bestellen Sie diesen daher bereits bei Buchung Ihrer Yacht – natürlich nur, falls auch gewünscht. Im Preis inbegriffen ist zumeist ein voller Treibstofftank für den Außenborder.

Zusätzliche Ausrüstungen:

– sind Cockpit-Duschen vorhanden? (elektrisch oder tragbar), verfügt das Boot über zusätzliche Kapazität an Frischwasser und befinden sich ein Kühlschrank oder Eisboxen an Bord?

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Windsurfer:

Können Windsurfer gegen Aufpreis gemietet werden? Führt die Flottille ggf. kostenlose Windsurfer zur gemeinsamen Benutzung mit? Verfügt die Flottille über „Riggs“ für die „Kids“? Können Blister (Leichtwetter-Vorsegel) gemietet werden? Blister sind leichter zu handhaben, erfüllen jedoch dieselbe Funktion wie Spinnaker. Auch hier gilt bei den meisten Veranstaltern der Eingang der Bestellung.

Studieren Sie v o r Vertragsabschluss die technische Ausrüstung Ihrer Yacht sowie die vorhandenen Sicherheitseinrichtungen.

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Preisbeispiel:

Eine Standard-Yacht mit zwei Kojen und vier Kabinen kostet in der Hauptreisezeit (Juli/August) für vierzehn Tage ab 1. 500 €, in der Nebensaison (April bis Juli und August bis Oktober) für vierzehn Tage ab 1. 200 € und in der Vorsaison (jeweils bis zum 30. April und danach ab dem 15. Oktober) für vierzehn Tage ab 900 €. Hinzu kommen natürlich die Kosten für den Charterflug und die eigene Verpflegung. Extras wie Außenborder, Spinnaker und Windsurfer werden bei den Veranstaltern unterschiedlich berechnet. Sollten Sie partout nicht selbst segeln wollen, dann können Sie natürlich einen professionellen Skipper engagieren – der kostet Sie allerdings neben Unterkunft und Verpflegung noch mindestens 125 € pro Tag.


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Leasing ► Benutzen statt besitzen ► von Gerhard-Stefan Neumann ►

Leasing ist eine großartige Möglichkeit, Dinge zu nutzen, anstatt sie zu besitzen. In diesem informativen Artikel von Gerhard-Stefan Neumann erfährst du alles, was du über Leasing wissen musst. Es ist eine praktische und flexible Lösung, die dir ermöglicht, die neuesten Geräte und Fahrzeuge zu nutzen, ohne langfristige Verpflichtungen eingehen zu müssen. Mit Leasing kannst du immer auf dem neuesten Stand bleiben und gleichzeitig deine finanzielle Flexibilität bewahren. 03b984efbd234881afd7da1c115c91b8

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„Der Teufel hole meinen Ruf!

Eine Arbeit brauche ich!

Ein Einkommen brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure Frauen, Automobile und eure Landhäuser sehe …

G. B. Shaw

„Der Arzt am Scheideweg“, 1

(Dr. Ridgeon)


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Leasing: „Benutzen“ statt „besitzen“ – von Gerhard-Stefan Neumann …

Beim Abschluss eines Leasing-Vertrages gibt es sehr viel zu beachten, auch und gerade im privaten und kommunalen Bereich. Letzte Sicherheit können auch wir nicht vermitteln, wohl aber einen durchaus fundierten und eng umrissenen Überblick geben. Seit gut fünfzig Jahren ist das Leasing aus unserem Wirtschaftsleben nicht mehr wegzudenken. Dennoch ist, wie bei allen Verträgen, immer eine gute Portion Vorsicht angebracht. Die Fallstricke lauern vor allem im Kleingedruckten.

Angesichts leerer Kassen und knapper Haushaltsmittel überlegen verständlicherweise immer mehr öffentliche wie auch private Haushalte, wie sie Kosten einsparen und so das eine oder andere Finanzloch stopfen können. Das Zauberwort heißt schlicht und einfach „Leasing“ und weil die Vorteile des „Leasens“ von den „Leasinggebern“ so leicht, locker und verführerisch dargestellt werden, wird heutzutage fast alles „geleast“, was nicht niet und nagelfest ist. Doch eine gesunde Portion Vorsicht ist immer angebracht, vor allem dann, wenn dem vermeintlichen Kunden die bunten Hochglanzprospekte der Leasingbanken eine sorgenfreie „Leasing-Zukunft“ suggerieren wollen.

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Nürnberg. (gsn) – Leasing ist seit gut vierzig Jahren in aller Munde und erfreut sich gerade immer dann einer steigenden Beliebtheit, wenn in den Geldbeuteln und Kassen der Verbraucher mal wieder Ebbe angesagt ist. Und damit spielt es eigentlich keine Rolle, ob es sich bei letzteren um ein kommunales, öffentlich-rechtliches oder ein privates Klientel handelt. Dem sogenannten „Leasinggeber“ sind alle drei recht und sehr wohlfeil, vorausgesetzt, die verehrte und werte Kundschaft kann bis zum Ende des „Leasing-Vertrages“ die vorher vereinbarten „Leasing-Raten“ auf Heller und Pfennig bezahlen.

„Mieten statt kaufen“. Mit diesem vielversprechenden und völlig neuen Slogan traten Mitte der sechziger Jahre anfangs noch hauptsächlich US-amerikanische Finanzierungsgesellschaften in der noch jungen Bundesrepublik Deutschland mit dem erklärten Ziel auf den Plan, ein ganz wichtiger Wirtschaftszweig zu werden.

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Das dies ihnen in sehr kurzer Zeit gelang, muss heute neidlos festgestellt werden.

Und natürlich war das Angebot verlockend:

Gerade mittelständische Firmen konnten so Nutzungsrechte an teuren Maschinen erwerben, die sie sich so niemals hätten leisten können. Nur, jeder Vertrag geht einmal zu Ende und was dann? Beispiel Immobilienleasing:

Ganze Unternehmen verkauften ihre Firmensitze und mieteten sie für teures Geld zurück. Sicher, es gab erst mal Geld in die Kasse und man war liquide. So lange der „Laden“ lief, gab es mit den „Leasing-Raten“ auch keine Probleme, doch es gibt auch genügend andere und sehr bedrückende Beispiele.

Leasing ist nicht gleich Leasing, will heißen, jeder Schritt vor Vertragsabschluss will sehr sorgfältig bedacht sein, oft genug muss der vermeintliche Vorteil sehr teuer bezahlt werden.

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Waren es anfangs noch Büro- und Schreibmaschinen, kamen etwas später die damals noch sehr teuren Computer und Datenverarbeitungsanlagen hinzu. Heute werden weltweit ganze Flugzeugflotten geleast. Nach eigenen Angaben ihres Bundesverbandes zählen die Leasinggesellschaften in Deutschland inzwischen 25 Prozent des verarbeitenden Gewerbes und etwa zwanzig Prozent des Handels zu ihren Kunden. Der weitaus größte Kundenanteil, nämlich etwa 35 Prozent kommt aus dem großen Kreis der Dienstleister und der Verkehrsunternehmen. Eine steigende und sehr beeindruckende Tendenz gibt es bei den privaten Haushalten zu vermelden, hier sind es vor allem Kraftfahrzeuge, die nicht mehr gekauft, sondern geleast werden. Allein Deutschlands Autobauer Nummer Eins, das Volkswagenwerk in Wolfsburg, „soll“ hierzulande fast 9OO.OOO Leasingverträge über seine hauseigene Bank abgeschlossen haben.

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Bislang hat sich die öffentliche Hand in Sachen Leasing sehr zurückgehalten, hier halten die Leasinggesellschaften nach eigenen Angaben einen Anteil von nicht mehr als fünf Prozentpunkten. Doch auch hier ist ein tendenzieller Anstieg zu vermelden:

Ganze Kindergärten, Kläranlagen, Krankenhäuser und Schulen werden komplett geleast. Einige notleidende Gemeinden verkauften sogar schon ihre Rathäuser um sie postwendend zurück zu mieten.

Ein solch aufsehenerregender Vorgang ereignete sich kürzlich in Schleswig-Holstein, die höchstrichterliche Rechtsprechung hierzu steht noch aus.

Und damit sind wir auch schon bei des Pudels Kern:

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Nach einer Definition der überaus kompetenten und angesehenen „Verbraucherzentrale Bayern“ bedeutet Leasing nichts anderes, als einfach „benutzen statt besitzen“. Der „Leasingnehmer“, egal ob kommunal, öffentlich-rechtlich oder privat, schließt beim „Leasinggeber“ einen „Leasingvertrag“ über ein x-beliebiges Produkt ab. Der „Leasinggeber“,der in den allermeisten Fällen mit einer „Leasingbank“ identisch ist, kauft das gewünschte Produkt auf „eigene Rechnung“ und stellt es dem „Leasingkunden“ entweder direkt oder über einen Händler für die Dauer des „Leasing-Vertrages“ zur Verfügung. Für diesen Zeitraum des Leasing-Vertrages“ verpflichtet sich der „Leasingnehmer“ zur Leistung entsprechender monatlicher oder jährlicher Gebühren. Zu beachten wäre vielleicht noch, wer für Reparaturen oder Wartungsarbeiten des so geleasten Produktes aufkommt. Selbstverständlich können auch diese Kosten in einen „Leasing-Vertrag“ aufgenommen werden, allerdings erhöhen sich dadurch natürlich auch die Gebühren entsprechend. Soweit die gängige „Leasing-Praxis“.

Als höchst problematisch sind alle „Leasing-Verträge“ anzusehen, die eine sogenannte „Restwert-Abrechnung“ am Schluss des Vertrages vorsehen. Dies bedeutet nämlich, dass das geleaste Produkt am Vertragsende „noch einen zu Beginn des Vertrages vereinbarten Restwert haben muss!“

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Sollte das geleaste Produkt dann aber tatsächlich einen niedrigeren Restwert haben, wird der Kunde vom Leasinggeber für den Differenzbetrag in Regress genommen.

Um eben diesen Restwert gibt es in nahezu jedem Leasing-Vertrag unterschiedliche Ansichten und oft genug treffen sich die Parteien vor den Gerichten wieder. Und auch hier sind kommunale und öffentlich-rechtliche Kunden genauso betroffen wie die privaten Haushalte.

Ein Beispiel:

Für einen kommunalen Verkehrsbetrieb wird es mit Sicherheit günstiger sein, den oder die neuen Busse mit einer vorher ganz genau festgelegten Kilometerbegrenzung zu „leasen“, als sich auf eine unsichere „Restwert-Abrechnung“ einzulassen.

Nach Ansicht von unabhängigen Fachleuten, bringt das „Leasing“ für den privaten Haushalt so gut wie keine Vorteile, es sei denn, dass überschüssiges Vermögen in die eine oder andere Anschaffungs- oder Vermögensmaßnahme gesteckt werden kann. Dennoch fallen hierzulande jedes Jahr hunderttausende unserer Landsleute auf die überaus verlockenden Angebote der „Leasinggesellschaften“ herein. Und warum? Vielfach sind deren Angebote niedriger als der günstigste Ratenkredit der Banken. Übersehen wird leider die Geschichte mit dem schon mehrmals erwähnten „Restwert“ und damit beginnt dann auch regelmäßig das Fiasko der Leasingnehmer.

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Grundlegend anders sieht es natürlich bei den kommunalen, öffentlich-rechtlichen und gewerblichen Unternehmen aus:

Dort können die „Leasingraten“ als Betriebsausgaben beim zuständigen Finanzamt geltend gemacht und somit kann die Steuerlast entsprechend gesenkt werden.

Doch auch hier muss den Verantwortlichen ganz klar gesagt werden:

Bestehen Sie unbedingt auf einen „Wirtschaftlichkeitsvergleich“ der „Leasing-Firma“ und lassen Sie diesen unbedingt von einem unabhängigen Finanzfachmann prüfen. Verweigert Ihnen der „Leasinggeber“ diesen Vergleich, dann können Sie dessen Angebot getrost in den Papierkorb werfen.

Übrigens und damit wollen wir in keinem Falle an der fachlichen Kompetenz unserer Leserinnen und Leser zweifeln, aber auch der kommunale Kunde sollte auf der exakten Angabe des „Effektivzinses“ bestehen und diesen in jedem Falle im „Leasing-Vertrag“ festschreiben lassen.


Eine Bitte in eigener Sache: Bitte unterstützen Sie meine Arbeit als politischer Kommentator mit einer Spende …


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Zum Schluss meine Beitrages schon meine obligatorische Bitte, auch wenn Sie es nicht mehr hören können, mögen oder wollen – aber es ist halt leider nicht zu ändern.

Bitte, besuchen Sie meinen Blog. Und wenn Ihnen der eine oder Beitrag gefällt, dann versehen Sie ihn bitte mit einem Like und geben Sie den Link an Bekannte und Freunde weiter.

Und sind Sie auch bitte so freundlich und klicken Sie die eine oder andere Anzeige meiner Werbepartner an. Ich weiß, diese Bitte haben viele Kollegen und Kolleginnen und meistens ist mehr als lästig aber anders können wir unsere Blogs leider nicht finanzieren. Reichtümer erwerben damit sowieso nicht.

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Ich habe mir erlaubt, am Schluss dieses Video Beitrages mein Spendenkonto einzublenden und ich bin für jede Ihrer oder Eurer Zuwendung sehr dankbar und sie auch noch so klein.

Inzwischen ist es so, dass ich wahrscheinlich aus Gründen meiner politischen Aktivität von den sogenannten Mainstream Medien nicht mehr publiziert werde. Und selbst kleinere und unabhängige Publikationen und Verlage scheuen inzwischen das Risiko meine Beiträge zu veröffentlichen.

Da ich kein Mitglied einer Partei oder einer politischen Organisation bin, kann und darf ich auch keine Spendenquittungen ausstellen. Dafür kann ich Ihnen aber versichern, dass Ihre Spenden auch zu einhundert Prozentpunkten bei dem richtigen Empfänger ankommen und dass ich nicht gezwungen bin irgendeine und wie auch immer geartete Parteilinie zu vertreten.

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Wir freien Autoren, Journalisten und Publizisten haben in diesem unserem Lande de facto keinen Rechtsschutz mehr. Pressefreiheit gibt es nur noch für die regierungsamtlichen und regierungsnahen Propaganda Medien, will heißen, diese Kollegen und Kolleginnen sind beim Geldverdienen noch richtig gut dabei.

Es bleibt zu hoffen, dass die liberalen Kräfte im neuen deutschen Bundestag die Chance zu einer kraftvollen Opposition wahrnehmen können und vor allem werden, denn wenn die Damen und Herren der sogenannten deutschen Elite in ihrem verhängnisvollen Tun und Treiben nicht endlich gestoppt werden können, dann wird es mit der Bundesrepublik Deutschland kein gutes Ende nehmen.

Na denn, meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freunde,

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Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, Ich kann nicht mehr die Augen schließen und meine heißen Tränen fließen. Deutschland hat ewigen Bestand, es ist ein kerngesundes Land! Mit seinen Eichen, seinen Linden werde ich es immer wiederfinden.

Das war ein Auszug aus den Nachtgedanken von Heinrich Heine …


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Prosit Neujahr 2024 ► Das große Silvesterfeuerwerk am Wöhrder See in Nürnberg ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►


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Allerheiligen ► Allerseelen ► Zeit zum Gedenken ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►

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„Der Teufel hole meinen Ruf!

Eine Arbeit brauche ich!

Ein Einkommen brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure Frauen, Automobile und eure Landhäuser sehe …“

G. B. Shaw

„Der Arzt am Scheideweg“, 1

(Dr. Ridgeon)


Allerheiligen ► Allerseelen ► Zeit zum Gedenken ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►
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„Es kann nicht schaden, von Zeit zu Zeit die Augen zu schließen und die Hände zu falten – um sie danach wieder zu öffnen für die Aufgaben unserer Zeit und für unsere Mitmenschen.“

Johannes Rau

Allerheiligen + Allerseelen: Zeit zum Nachdenken von Gerhard-Stefan Neumann …

Im November nehmen wir Abschied. Abschied von Freunden, Verwandten und geliebten Menschen.

Es ist Herbst, November. An Allerheiligen und Allerseelen nehmen wir Abschied. Abschied von Freunden, Verwandten und geliebten Menschen. Wir gedenken unserer Toten, der Opfer und Hinterbliebenen der beiden furchtbaren und entsetzlichen Weltkriege, der Verstorbenen aus unseren Familien und Gemeinden. Wie jedes Jahr versammeln wir uns in diesen Tagen des „Trauermonats“ November vor den Kriegerdenkmälern, die zu Ehren der gefallenen Soldaten aus allen Kriegen errichtet wurden, und wir denken an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Wie in jedem Jahr fragen wir uns, ob denn die Menschheit aus den vergangenen Kriegen – besonders dem Zweiten Weltkrieg – noch immer nichts gelernt hat. Bleiben die weltweite Flucht und Vertreibung von Millionen von Menschen noch immer ungesühnt, wird politisch motivierter Mord und Totschlag nur mit staatlich sanktionierten und eigentlich sinnlosen Militäraktionen beantwortet?

Allerheiligen ► Allerseelen ► Zeit zum Gedenken ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Tag für Tag sterben auf der ganzen Welt Mütter, hilflose Säuglinge und Kinder an Unterernährung und mangelnder medizinischer Versorgung, während gleichzeitig ihre Ehemänner, Väter und Brüder für einen scheinbar gerechten Kampf in Afghanistan, im Gaza-Streifen, in Kurdistan, in Tschetschenien und anderswo auf der Welt ums Leben kommen. Und uns, den selbstgerechten und wohlgenährten Wohlstands Bürgern dieser Tage fällt nichts besseres ein als mehr oder weniger zaghaft und so gar nicht überzeugend zu murmeln: „Das Boot ist voll“. Dabei würde ein Dach über den Köpfen der Menschen, eine Handvoll Reis, ein Stück Brot und die eine oder andere Lebensmittelkonserve für den Anfang einer erfolgversprechenden Hilfe durchaus genügen.



„Trauermonat November: Die Reihe mehrerer Gedenktage eröffnet am 1. November das katholisches Fest Allerheiligen …“

Allerheiligen ► Allerseelen ► Zeit zum Gedenken ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Nürnberg (gsn) – Allerheiligen ist seit Anfang des neunten Jahrhunderts der bedeutendste Trauertag der Katholischen Christenheit. Die Gläubigen gedenken an diesem Tag, dem 1. November, ihrer Heiligen, Märtyrer und deren Seelen. Allerheiligen hat nicht nur eine herausragende Bedeutung als Feiertag in den katholisch geprägten Gemeinden unseres Landes, sondern auch als kultischer Festtag. In ihren frühen Ursprüngen begannen nämlich die Kelten ihr neues Jahr etwa zeitgleich mit dem heutigen November mit einer großen kultischen Totenfeier, der „Samhain“. In den späteren Jahrhunderten wurde dieser keltische Brauch von der Katholischen Kirche durch die Feste Allerheiligen und Allerseelen ersetzt.

Vor allem in den ländlichen katholischen Gemeinden und Pfarreien erzählen viele, vor allem ältere Menschen, noch immer, dass zur Mittagszeit an Allerheiligen die Seelen der Toten das Fegefeuer verlassen und bis zum Angelusläuten an Allerseelen am nächsten Tag ihre alten Wohnungen aufsuchen. Dieser charmante aber leider doch ziemlich abwegige Irrglaube ging in grauer Vorzeit sogar soweit, zu vermuten, dass in diesen Stunden geborene Säuglinge die Geister der Verstorbenen sehen oder zumindest erkennen können.

Allerheiligen ► Allerseelen ► Zeit zum Gedenken ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Schon in den Tagen und Wochen vor Allerheiligen und Allerseelen werden die Gräber unserer Toten liebevoll gepflegt, hergerichtet, neu bepflanzt und manchmal auch in etwas übertriebener Art und Weise „herausgeputzt“. Diese großen christlichen Feiertage sind nicht nur anstrengende Tage für die Geistlichen vor Ort sondern auch eine arbeitsreiche Zeit für Floristen und Gärtner, deren Geschmack und kreatives Können gefragt sind. Dass es dabei auch um sehr viel Geld, Umsatz und Verdienst geht, soll die Trauer um unsere Verstorbenen nicht schmälern; schließlich geht es auch hier um zehntausende Arbeitsplätze.

Nach dem Gottesdienst ziehen die katholischen Christen in einer gemeinsamen Prozession zu den Gräbern ihrer Angehörigen, um dort mit ihren Pfarrern zu beten. Die Gräber werden mit Weihwasser gesegnet und am späten Nachmittag läuten in den katholischen Gemeinden die Glocken der Kirchen. In diesen Stunden der Dämmerung des beginnenden Abends besuchen die Angehörigen noch einmal den Friedhof und zünden auf den Gräbern Kerzen und Laternen an und halten in stillem Gedenken an ihre heimgegangenen Lieben betend inne. In weiten Teilen unseres Landes ist es immer noch guter Brauch, dass sich an Allerheiligen und Allerseelen die ganze Familie gemeinsam vor den Gräbern im Gebet und Gedenken zusammenfindet.



„Allerseelen: Das ewige Licht leuchte ihnen …“

Allerheiligen ► Allerseelen ► Zeit zum Gedenken ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Auch für Allerseelen gilt, dass sich das christliche Gedenken unserer Toten auf ein Weiterleben in Gott und eine Wiederbegegnung mit ihm im ewigen Leben gründet und richtet. Übrigens:

Schon die alten Römer kannten das Fest „mundus patet“. Die Feierlichkeiten dauerten drei Tage und während dieser zweiundsiebzig Stunden – so vermuteten die alten Römer – stiegen die „Manes“, die „Seelen“ aus der Unterwelt empor.

Die gewaltigen Flüchtlingsströme, die sich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges über fast ganz Europa ergossen, brachten auch eine enorme Veränderung in den religiösen Bräuchen der Menschen mit sich. So hat sich der kirchliche Feiertag „Allerheiligen“ als höchster Trauertag für die Gläubigen der Katholischen Kirche behauptet, während an „Allerseelen“ vor allem die Christen der evangelischen und lutherisch reformierten Religionsgemeinschaften ihrer Verstorbenen gedenken. Dies geschieht ähnlich wie an Allerheiligen:

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Die evangelischen Christen nehmen in ihren Gotteshäusern an den Messfeiern teil und ziehen anschließend in gemeinsamen Prozessionen an die geschmückten Gräber und entzünden dort die „Ewigen Lichter“. Und auch dies soll nicht vergessen werden: In vielen bayerischen Dörfern, Gemeinden und kleineren Städten backen die Bäcker an Allerseelen noch ihr „Seelenbrot“. Inzwischen hat die Ökumene erfreulicherweise schon ein gutes Stück „ausgleichende Gerechtigkeit“ hergestellt: „Seelenbrezeln“ und „Seelenzöpfe“ werden an beiden Feiertagen gebacken und angeboten.

Und auch hier noch ein bisschen Historie:

Nach altem Glauben müssen die „armen Seelen“ spätestens bis mittags in ihr Fegefeuer zurückkehren. Ab dem frühen Nachmittag strömen deshalb die Kinder auf die Friedhöfe um an den Gräbern nach kleinen Geldgeschenken zu suchen, die die „armen Seelen“ angeblich dort für sie deponiert haben. Von dem Erlös kaufen sich die Kids die eben erwähnten „Seelenbrezeln“.

In den traditionellen süddeutschen Bauerngehöften wird auch heute noch sehr darauf geachtet, dass an Allerseelen die Türen nicht laut ins Schloss fallen, damit ja keine „arme Seele“ versehentlich eingeklemmt wird, und leere Pfannen stehen selbstverständlich auch nicht auf dem Herd, denn eine „arme Seele“ könnte sich ja darin verbrennen.



Allerheiligen ► Allerseelen ► Zeit zum Gedenken ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Lebendiges Brauchtum wird von uns „Unwissenden“ und so modernen „Aufgeklärten“ oft belächelt oder zumindest für reichlich antiquiert angesehen. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass gerade dieses Brauchtum noch vor nicht allzu langer Zeit für diese Menschen lebensnotwendig war um Armut und Ungerechtigkeit überhaupt ertragen zu können. Die Hoffnung auf das ewige Leben – ein besseres Leben – überhaupt die Hoffnung auf das Paradies war für die Menschen Jahrhunderte lang der einzige Trost in ihrem bedrückenden, elenden und oft genug harten Alltag.

„Das Geschäft mit dem Tod blüht …“

In unserer Zeit haben wir den Tod sozusagen „ad acta“ gelegt. Das alltägliche Sterben in den „Heute Nachrichten“ oder der „Tagesschau“ stört uns höchstens noch beim Verzehr des Abendbrotes.

Der „Tod“ ist nach wie vor eines der großen Tabu-Themen unserer Zeit und alles was mit ihm zusammenhängt wird tunlichst gemieden. Aids, Krebsgeschwüre, Kindstötungen, Mord und Totschlag passen nun mal nicht in die Landschaft der sensationslüsternen Spaßgesellschaft und die Krisengebiete sind Gott sei Dank weit weg. Wen kümmert es schon, wenn Babys und Säuglinge in Kurdistan oder Afrika vor Hunger und Unterernährung wegsterben wie die berühmt-berüchtigten Fliegen, wenn Kinder und Jugendliche im Nahen Osten, also im sogenannten „Heiligen Land“, von den Bomben, Gewehrkugeln, Granaten und Minen der „kriegführenden Parteien“ bei lebendigem Leib zerfetzt werden – und alles möglichst Situationsgerecht aufbereitet von den internationalen Medien. Ist die Saat der großen politischen Massenmörder des vergangenen Jahrhunderts also doch noch aufgegangen?

„Sterben ist hierzulande ohne Zweifel eine teure Angelegenheit …“

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Es besteht kein Zweifel daran, dass Sterben in den hochzivilisierten Industriestaaten, vor allem in den westlichen Kulturkreisen, eine sehr teure Angelegenheit ist.

Das „Geschäft mit dem Tod“ blüht. Jahr für Jahr haben die Bestattungsunternehmen, Blumenhändler, Geistliche, Gastronomen, Schreiner, Schmiede, Steinmetze, Totengräber und Trauerredner jede Menge zu tun, und die Angehörigen wissen oft nicht, wie und wovon sie die horrenden Rechnungen bezahlen sollen.



Der Verlust eines geliebten Menschen ist eigentlich schon schlimm genug. Doch Sterben ist in diesen Zeiten eine wirklich teure Sache. Die Hinterbliebenen müssen mindestens über einen Betrag von 3.000 EURO verfügen, um dann letzten Endes als „Gegenwert“ nur ein sehr einfaches Begräbnis zu bekommen. Der Sarg ist in dieser Kostenrechnung noch nicht einmal enthalten, für die einfachste Ausführung sind mindestens 500 EURO zusätzlich zu bezahlen.

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Doch damit nicht genug. Die wirklich großen „Nutznießer“ in Sachen Tod sind die Gemeinden, Kommunen und Städte. Selbstredend verfügt jeder kommunale Kämmerer für den letzten Gang eines Menschen über eine mehr oder weniger raffiniert ausgeklügelte Gebührenordnung. Im bundesweiten Durchschnitt müssen es für eine Erdbestattung schon mindestens 700 EURO sein. Wird von den Angehörigen eine Feuerbestattung gewünscht, kommen etwa 50 EURO in Abzug.

In diesen sogenannten Grundgebühren sind lediglich die Aufbahrung des Verblichenen, der Aufbahrungschmuck, die Kosten für die Trauerfeier und die anteilige Miete der Trauerhalle enthalten. Amtliche Bescheinigungen wie die „polizeiliche Abmeldung“ und die „Sterbeurkunde“ müssen extra bezahlt werden. Gleiches gilt für die anfallende „Aschenurne“ bei der Feuerbestattung. Mit erheblichen Kosten ist auch für die eigentliche Grabstätte zu rechnen. Je nach Lage des Grabes sehen die Gebührenordnungen der Städte hierfür Aufwendungen in Höhe von jährlich 250 – 300 EURO vor, und dieser Betrag muss gleich für zwölf Jahre im Voraus beglichen werden. Und damit hier keine Missverständnisse aufkommen, die Kosten für die jährliche „Grabpflege“ fallen natürlich ebenso zusätzlich an wie die Anschaffung eines „Grabsteines“ oder „Grabkreuzes“. Aber auch hier sehen die kommunalen Friedhofsordnungen Bestimmungen in den Ausführungen vor, so dass den „Einsparungsmöglichkeiten“ der Hinterbliebenen von vorneherein sehr enge Grenzen gesetzt sind. Andererseits soll auch nicht unerwähnt bleiben, dass sich die meisten eine „preiswerte Variante“ schon aus „gesellschaftlichen Gründen“ gar nicht leisten können oder wollen .

Doch damit nicht genug:

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Wenn es nichts mehr zu helfen und zu heilen gibt, sind die „Damen und Herren in Weiß“ – die Ärzte – in Sachen Geldverdienen mit dabei; für den amtlichen „Totenschein“ sind laut ärztlicher Gebührenordnung noch einmal 50 EURO fällig. Sogenannte „Ergänzungskosten“ für „Trauerkarten“ und „Sterbebilder“ erinnern da schon eher an das uns allen wohlbekannte Wortspiel von den „Peanuts.“

Da die deutschen Krankenkassen ihre Sterbegeld-Leistungen drastisch eingeschränkt haben und dies vermutlich auch noch weiterhin tun werden, ist die Vorsorge für den „Fall der Fälle“ dringend geboten. Lassen Sie sich also beraten und schaffen Sie Rücklagen. Ob Sie dies bei einem „öffentlich-rechtlichen“ oder „privaten“ Bestattungsunternehmen tun, kommt auf Ihre finanziellen Möglichkeiten an.

„Jahr für Jahr haben die deutschen Bestattungsunternehmen gut zu tun …“

Eine mittlere bundesdeutsche Großstadt hat heutzutage mehrere Friedhöfe. In der Regel unterhalten die größeren Kommunen ein oder zwei große und vielleicht noch einige kleinere und mittlere Grablegungen. Oft ist es so, dass gerade kleinere Friedhöfe schon längst geschlossen sind und nur noch aus kulturellen und religiösen Gründen erhalten werden. Dazu kommen noch konfessionell gebundene Einrichtungen, wie zum Beispiel „jüdische Friedhöfe“, aber auch hier gilt ähnliches, es gibt eben „alte“ und „neue jüdische Friedhöfe“.



Alle genannten letzten Ruhestätten schlagen natürlich in den Haushaltsbüchern der Gemeinden, Kommunen und Städte mit erheblichen Belastungen zu Buche. Zwischen 4.000 und 6.000 Beerdigungen „fallen“ in einer deutschen Großstadt durchschnittlich im Jahr an. Manche Friedhofsämter betreuen 50.000 und mehr Gräber. Einige größere Kommunen „leisten“ sich für ihre wenig begüterten Bürgerinnen und Bürger noch eigene Bestattungsdienste – wie lange noch, das wird sich zeigen.

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Europas größte Friedhöfe befinden sich in Hamburg, Wien und Paris. Sollten Sie sich einmal auf einer Reise durch eine der drei Metropolen befinden, dann besuchen Sie dort diese großen Friedhöfe; zum Beispiel den „Zentralfriedhof“ in Wien oder den Friedhof „Montmartre“ in Paris. Auf dem „Zentralfriedhof“ in Wien fanden zum Beispiel Beethoven und Mozart ihre letzte Ruhestätte, auf dem Friedhof „Montmartre“ in Paris ruhen unter anderem Balzac, Heinrich Heine, Alexandre Dumas und die wunderschöne aber leider viel zu früh verstorbene französische Sängerin Dalida.

„Der sanfte Abschied: Sterbende begleiten und Trauernde trösten …“

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Egal welche trostvollen Worte wir auch finden und wie sehr wir uns auch um die Hinterbliebenen eines Verstorbenen bemühen, der Tod eines geliebten Menschen ist und bleibt eine sehr traurige Angelegenheit. Das Leid und der unsagbare Schmerz sind außerordentliche Belastungen und Herausforderungen für die Angehörigen.

Die Erkenntnis, „Sterben zu müssen“ – wegen einer schweren und unheilbaren Krankheit, eines tragischen und nicht vorhersehbaren Unglücks, mitten aus dem Leben gerissen zu werden, die endgültige Trennung von der Ehefrau, dem Ehemann, den Kindern, Brüdern und Schwestern – wer oder was kann diesen Menschen bei seinem letzten Schritt trösten? Wer begleitet den Sterbenden nicht nur bis zu seinem letzten Atemzug und tröstet auch noch die Hinterbliebenen und Trauernden? Oft genug tun dies die Geistlichen, Pastoren, Priester, Pfarrer und Sozialarbeiter der verschiedensten Religionsgemeinschaften und Einrichtungen der öffentlichen und privaten Sozialarbeit. Aber auch ganz „normale“ Mitmenschen machen mit, bringen sich ein, engagieren sich. Es sind die sprichwörtlichen „Helden des Alltags“ ohne die unser Sozialstaat schon längst am Ende wäre. Sie tun es für die eben genannten Einrichtungen, sie besuchen schwerkranke und sterbende Menschen in den Altersheimen, Hospizen, Krankenhäusern und Sterbehäusern, hören ihnen zu, finden tröstende Worte für sie, sind einfach da – am Krankenbett, am Sterbebett.

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Jeder kann helfen – man muss sich nur trauen, den Mut finden. Wie sagt ein deutsches Sprichwort: „Ich habe keine Angst vor dem Tode, nur vor einem langen Sterben“. Als Begleiter, Freund und Helfer eines Sterbenden kann „man“ eigentlich nicht viel verkehrt machen. Das ist zwar leichter gesagt als getan, aber es ist wirklich so.

Nur, versuchen Sie nicht den Sterbenden zu führen, lassen Sie sich führen. Schließlich weiß der Patient, der Sterbende selbst am besten, was er möchte und was er nicht möchte. Seien Sie also bei ihm, hören Sie ihm zu, halten Sie seine Hand, wischen Sie ihm den Schweiß von der Stirn – seien Sie ganz einfach nur da. Und so schwer es für Sie und Ihre Angehörigen sein mag – der Tod eines geliebten Menschen ist auch immer eine Botschaft an die Lebenden.

Allerheiligen ► Allerseelen ► Zeit zum Gedenken ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►
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„Lasst mich in Frieden und Würde gehen und verzweifelt bitte nicht an meinem Tod. Und trauert nicht zu lange um mich. Ich lebe in Euren Herzen weiter und ich werde immer bei euch sein. Bitte vergesst mich nicht. Es war schön, Euch gekannt zu haben.“

Letzte Worte einer sterbenden jungen Mutter zu ihrem Mann und ihren Kindern.

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Copyright und alle Rechte ausschließlich beim Autor. Nachdruck nur gegen Beleg und Honorar und „nur nach vorheriger Genehmigung“ gestattet.



„Die letzten Dinge regeln und den würdevollen Abschied zu Lebzeiten vorbereiten“.

Wenn der Tod ins Leben tritt, dann sollten wir vorbereitet sein. Doch die wenigsten von uns sind es tatsächlich. Der Tod ist immer noch eines der großen Tabu-Themen unserer Zeit. Dabei gehört er genauso zum Leben wie unsere Geburt. In den allermeisten Fällen kommt er plötzlich und unerwartet. Wer Vorsorge zu Lebzeiten trifft, handelt dagegen verantwortungsvoll gegenüber seinen Angehörigen.

Stichwort:

„Betreuungsgesetz“

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So sorgen Sie wirkungsvoll für den Notfall vor! Mit einer „Vollmacht“ können Sie frühzeitig bestimmen und festlegen wer im Notfall für Sie entscheidet. Gesetzt den Fall, dass Sie durch einen Unfall oder durch eine plötzlich auftretende Krankheit nicht mehr entscheidungsfähig sind, kann der Inhaber einer „Vollmacht“ zumindest die „alltäglichen und üblichen Geschäftsvorfälle“ während Ihrer Abwesenheit oder Krankheit für Sie erledigen. Liegt eine solche Vollmacht nicht vor, begeben Sie sich zwangsläufig in die Hände des Vormundschaftsgerichtes. Mit einer sogenannten „Vorsorgevollmacht“ bestimmen Sie im Falle des dauerhaften oder längeren Verlustes Ihrer Geschäftsfähigkeit Ihren „gesetzlichen Vertreter“. Diese Vollmacht sollte unbedingt notariell beglaubigt oder noch besser durch einen Notar und in Gegenwart Ihrer Vertrauensperson ausgefertigt werden. So können Sie wenigstens sicher sein, dass im Notfall in Ihrem Interesse entschieden wird. Mit der „Betreuungsverfügung“ legen Sie schon frühzeitig fest, wer im Falle einer „(dauerhaften) Erkrankung“ als Ihr Betreuer tätig werden und wer es „nicht“ darf. Auch hier gilt:

Holen Sie frühzeitig den Rat eines erfahrenen Anwaltes ein!

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Es gibt sie schon seit einigen Jahren und trotzdem ist sie in der breiten Bevölkerung immer noch weithin unbekannt. Die Rede ist von der „Patientenverfügung“. Mit dieser Verfügung nehmen Sie Ihr „Selbstbestimmungsrecht“ für den Fall wahr, dass Sie zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen über sich und ihr Leben nicht mehr selbst entscheiden und bestimmen können. Im Falle einer unheilbaren oder lebensbedrohenden Krankheit können Sie im Voraus bestimmen, ob Sie den Einsatz von medizinischen und lebenserhaltenden Maßnahmen wünschen und in welchem Rahmen Sie diese an sich vorgenommen haben möchten. Wichtig: Auch hier gilt eine frühzeitige Abfassung und Hinterlegung bei einer Person Ihres Vertrauens. Naheliegend für den Patientenbrief wäre in diesem Falle der Hausarzt. Nachdem die Rechtsordnung in dieser Frage noch immer keine zuverlässigen Grundsätze entwickelt hat, empfehlen wir auch hier, unbedingt juristischen Rat einzuholen.

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„Über Nacht zu (Voll)Waisen geworden“. Diese Vorstellung ist für jedes Elternpaar der reine Albtraum. Glücklicherweise geschieht dies höchst selten, aber ganz unbeachtet sollten es verantwortungsbewusste Eltern nun auch wieder nicht lassen. Eltern können nämlich vorsorgen, zum Beispiel mit einem Testament. Ein Testament ist natürlich zunächst dazu da, um vorhandene Vermögenswerte an spätere Erben zu verteilen. Es kann aber auch festlegen, wer sich im Falle Ihres Ablebens als Vormund um Ihre Kinder kümmern soll. Für Ihre Kindern können Sie natürlich auch finanzielle Vorsorge treffen und auch bestimmen, wie Sie sich im Falle Ihres Todes zum Beispiel die Ausbildung Ihrer Kinder vorstellen.

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Leider stellt die Abfassung eines Testamentes für die meisten unserer jungen (Ehe)Paare eine scheinbar unüberwindliche Barriere da. Deshalb von unserer Seite ein vielleicht hilfreicher Ratschlag: Wenn Sie schon einmal bei einem Notar sind, beispielsweise wegen eines „Ehevertrages“ oder eines „“Grundbuch-Eintrages““ oder warum auch immer, überwinden Sie sich und sprechen Sie auch das Testament mit an. Gerade in unserer so „lebhaften“ und „rasanten“ Zeit sollte man einen tragischen Unfall oder einen schweren Unglücksschlag nie ausschließen. Manchmal „trifft“ es eben auch einen selbst.

Ist dann der „Fall des Falles“ – der Abschied für immer – eingetreten, dann wäre es für Ihre Hinterbliebenen mit Sicherheit sehr hilfreich zu wissen, dass Sie für die Kosten Ihrer Beerdigung entsprechende finanzielle Vorsorge getroffen haben, beispielsweise mit einer „Sterbegeldversicherung“. Diese Versicherung haben nicht mehr alle Lebensversicherungs-Unternehmen im Programm, es gibt sie aber noch als „Gruppenvertrag“ bei den privaten und öffentlich-rechtlichen Bestattungsunternehmen. Auch verfügt der eine oder andere Berufsverband noch über entsprechende Verträge. Diese Versicherung ist gerade jungen Ehepaaren dringend anzuraten, weil sie einerseits mit niedrigen Beiträgen relativ preisgünstig ist, und andererseits noch an einer, wenn auch einer sehr bescheidenen Überschussbeteiligung partizipiert. Die Auszahlungsbeträge liegen im allgemeinen zwischen 1.500 und etwa 10.000 EURO. Wesentlich teurer sind natürlich die sogenannten „Bestattungs-Treuhandverträge“ die von den bundesdeutschen Bestattungsunternehmen in Zusammenarbeit mit den Lebensversicherungen angeboten werden. Sie bieten allerdings auch eine bessere Verzinsung und entsprechende Zusatzleistungen.

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Auch hier gilt unser dringende Bitte:

Informieren Sie sich „vor“ einem Abschluss und holen Sie sich gegebenenfalls fachkundigen Rat ein.

 


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La Gomera ► Unverdorbenes Juwel und Insel des Kolumbus ► von Gerhard-Stefan Neumann ►

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„Der Teufel hole meinen Ruf!

Eine Arbeit brauche ich!

Ein Einkommen brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure schönen Frauen, eure edlen Automobile und eure teuren Landhäuser sehe …“

G. B. Shaw

„Der Arzt am Scheideweg“, 1

(Dr. Ridgeon)


La Gomera ► Unverdorbenes Juwel und Insel des Kolumbus ► von Gerhard-Stefan Neumann ►
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La Gomera: Unverdorbenes Juwel und Insel des Kolumbus – von Gerhard-Stefan Neumann …

La Gomera: Die kleinste Insel der Kanarischen Inseln ist zu jeder Jahreszeit ein ideales Reiseziel.

Nürnberg. (gsn) – Liebhaber schwärmen von ihrer Urwüchsigkeit und bezeichnen sie als einzigartiges und unverdorbenes Juwel. Ihre Freunde sind von der landschaftlichen Schönheit beeindruckt. Selbst flüchtige Bekannte geraten beim Anblick der smaragdgrünen Bananenplantagen in Begeisterung. Das Heer ihrer Anhänger und Verehrer geht in die zigtausende. Ob stressgeplagter Manager, Erholungssuchender Naturmensch, Wanderer mit sportlichen Ambitionen oder gar „Aussteiger“ – sie alle sind ihrem unvergleichlichen Charme erlegen. Dabei hat sie auf den ersten Blick hin keine besonderen Attraktionen zu bieten. Sie besitzt keine kilometerlangen Sandstrände, keine Hotelburgen – und mit dem Nachtleben ist es auch nicht weit her. Ihre Qualitäten blühen sozusagen im Verborgenen, werden erst auf den zweiten Blick sichtbar. Das Geheimnis ihrer anmutigen Schönheit liegt in der schon erwähnten Landschaft mit den alten Dörfern, die wie Schwalbennester an steil terrassierten Berghängen platziert sind.

La Gomera ► Unverdorbenes Juwel und Insel des Kolumbus ► von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Nicht zu vergessen die herzlichen und liebenswürdigen Einwohner, die mit harter Arbeit ihren Lebensunterhalt verdienen müssen.

Die Rede ist von La Gomera, dem unvergleichlichen Juwel der Kanaren. Oder wie das Eiland auch gerne genannt wird – Insel des Kolumbus. Der große spanische Seefahrer machte 1492 im Hafen der Inselhauptstadt San Sebastian Station um Wasser und Vorräte aufzufüllen. Danach erst schickte er sich an, die neue Welt zu entdecken.

La Gomera ► Unverdorbenes Juwel und Insel des Kolumbus ► von Gerhard-Stefan Neumann ►
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La Gomera ist eine der kleinsten der Kanarischen Inseln. Von der Hauptinsel Teneriffa ist sie 25 Kilometer und vom afrikanischen Festland etwa 370 Kilometer entfernt. Ihre Küstenlänge beträgt 98 Kilometer, wovon 83 Kilometer reine Steilküste sind. An Stränden hat sie rund 15 Kilometer aufzuweisen, der Anteil an Sandstränden beläuft sich auf ganze 500 Meter.

Vielleicht oder gerade deswegen konnte sich auf La Gomera kein Massentourismus entwickeln.

Jede Bekanntschaft mit La Gomera beginnt und endet in der Inselhauptstadt San Sebastian. Ob Geschäftsmann, Handwerker, Lieferant oder Tourist – die imposante Fähre der Ferry Gomera spült sie zielsicher, wenn auch manchmal arg sturmgebeutelt, an Land. Lange Zeit war der natürliche und geschützte Hafen der maritime Verbindungspunkt zwischen Alter und Neuer Welt.

La Gomera ► Unverdorbenes Juwel und Insel des Kolumbus ► von Gerhard-Stefan Neumann ►
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In der 1490 erbauten gotischen Kirche Igiesia de la Asuncion betete Kolumbus und erflehte den göttlichen Segen. Wie wir inzwischen wissen, hat er ihn erhalten.

Zentrum von San Sebastian ist die Plaza de America. Unter dem Schatten der Riesenlorbeerbäume trifft sich in heutiger Zeit die Jugend Europas. Große Auswahl an Sport und Unterhaltung hat sie allerdings nicht: die wenigen Bars und Cafes rund um die Plaza sind die Ausnahme. Dafür rücken die Filialen spanischer und europäischer Großbanken immer näher. Zum Glück für die Einheimischen und auch die zahlreichen Gäste aus aller Welt konnte die „Silo-Zement-Bauweise“ gerade noch rechtzeitig abgewendet werden.

Ähnliches gilt für die Playa de Santiago. Noch vor dem ersten Weltkrieg wohnten hier sehr wenig Menschen. Der Hauptgrund hierfür muss der chronische Mangel an Wasser gewesen sein. Eine Was­serversorgung, die halbwegs unseren Vorstellungen entspricht, existiert auf La Gomera erst seit den späten dreißiger Jahren. In jenen sehr schwierigen Zeiten hausten die Inselbewohner in Höhlen, die in den Fels gehauen waren. Diese äußerst bescheidenen Unterkünfte werden inzwischen nur noch als Lagerräume und Stallungen genutzt. Heute gibt es an der Uferpromenade einige kleine Pensionen – Bars und Cafes.

La Gomera ► Unverdorbenes Juwel und Insel des Kolumbus ► von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Die neue Hafenmauer tut ein Übriges:

unter ihrem Schutz konnte sich ein sehr bescheidenes Fischereiwesen entwickeln. Einen großen Badetourismus lässt schon der steinige Kiesstrand gottlob nicht zu.

Die Haupteinnahmequelle des Ortes ist das Vier-Sterne-Hotel Jardin Tecina. Das architektonische Kleinod liegt auf den etwa fünfzig Meter hohen Klippen der Playa de Santiago und ist ganz im maurischen Stil dorfartig angelegt. Allein der Garten des renommierten Hauses ist ein Erlebnis für sich. Jede einzelne Pflanze, jeder Strauch und jede Palme ist an einem einzigartigen Bewässerungssystem angeschlossen. Mehrere Gärtner sorgen nahezu rund um die Uhr für das Wohlergehen ihrer blühenden Schützlinge.

Weniger malerisch geht es im „Tal des großen Königs“ auf der Westseite der Insel zu. Gemeint ist Stadt und Region Valle Gran Rey. Hier wirkt alles geplant, kultiviert und wie von Landschaftsarchitekten entworfen. Die manchmal erschreckende Schönheit des Tales findet ihren Ausdruck in den beeindruckenden mehrere hundert Meter hohen Terrassen, die aus Bergquellen bewässert werden.

La Gomera ► Unverdorbenes Juwel und Insel des Kolumbus ► von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Und in diesem „Tal des großen Königs“ sind auch die schlimmsten Bausünden auf La Gomera zu finden. An der Meeresküste der Playa de Valle Gran Rey „stapeln“ sich Hotels, Pensionen und Supermärkte im wahrsten Sinne des Wortes. Und das Schlimmste daran ist, wie lieblos sie in die Landschaft „geklotzt“ wurden.

Das Wortspiel “Tal des großen Königs“ wird dem Guanchenkönig Hupalupa zuge­schrieben, der mit seinem Sohn zusammen eine Mordtat ausheckte, um die Vergewaltigung einer Prinzessin zu rächen. Nach Vollendung der Bluttat soll der König seinen eigenen Sohn und Mitwisser der Tat, getötet haben.

Die reizvollsten Orte auf La Gomera sind sicherlich Agulo und Hermigua, die im Norden der Insel liegen. In beiden „Städten“ scheint der Begriff „Zeit“ ein Relikt aus der Vergangenheit zu sein. Sicherlich hat die enorme Abwanderung der Jugend ihren Teil mit dazu beigetragen. So aber sind die beiden Gemeinden von den Errungenschaften moderner Technik und Architektur verschont geblieben. Zum Glück für den Hightech Wohlstandsbürger unserer Tage, der sich so unvermittelt einer urbanen, ja fast unwirklichen Welt des ausgehenden 19. Jahrhunderts gegenüber sieht.

La Gomera ► Unverdorbenes Juwel und Insel des Kolumbus ► von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Wirtschaftlich ist auch hier in der nördlichen Region von La Gomera der Niedergang angesagt. Sicherte über viele Jahrzehnte hinweg die kanarische (gomerische) Banane Reichtum und Wohlstand des Archipels, so sind jetzt die Bananen aus Süd- und Mittelamerika auf dem Vormarsch.

Absoluter Höhepunkt einer jeden Gomera Reise ist jedoch der Nationalpark Garajonay. Nach alter Sage wurde er nach einem jungen gomerischen Liebespaar benannt, das im Liebesleid auf dem höchsten Punkt der Insel gemeinsam in den Tod ging. Auf einer Fläche von 4000 Hektar ist nun Gomeras subtropischer Regenwald geschützt. Interessierte Laien und Fachleute aus aller Welt können hier die unterschiedlichsten Pflanzenarten in Augenschein nehmen. Lebenswichtig für den Regenwald sind die Passatwinde. Sie streichen aus nördlicher Richtung über die Insel und bilden dicke Wolkenbänke, die dann über Tage hinweg die Gipfel in Dunst und Nebel hüllen, während das Wasser zu Boden fällt und in tiefe, unterirdische Basaltschichten abfließt. Mit Hilfe artesischer Brunnen und einem ausgeklügelten Leitungssystem wird es dann in die trockeneren Regionen der Insel weitergeleitet.

La Gomera ► Unverdorbenes Juwel und Insel des Kolumbus ► von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Im Park selbst kann an bestimmten Plätzen gegrillt werden. Und für die ganz Kleinen ist auch gesorgt:

zahlreiche Spielplätze lassen Langeweile erst gar nicht aufkommen. Zudem sind die Gomerienos für ihre Gastfreundschaft berühmt, die so manchen „touristischen Mangel“ wieder ausgleicht.

Übrigens:

La Gomera hat das ganze Jahr über Saison. Im Winter erreichen die Temperaturen 20 Grad Celsius und im Sommer 26 Grad Celsius. Dabei haben die schon erwähnten Passatwinde auch eine angenehme Funktion:

die Sonnenhitze wird durch sie entscheidend gemildert – und macht so die heißen Temperaturen erträglich.

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So bleibt nur wieder einmal die Hoffnung, dass sich die anderen Ortes gemachten Fehler im Falle La Gomeras nicht wiederholen werden – und, dass die Gomerienos Hand in Hand mit ihrer Inselregierung die schlimmsten „Touristen- Auswüchse“ verhindern können.

La Gomera, die Insel des Kolumbus und unverdorbenes Juwel des kanarischen Archipels – (noch) ein kleines Paradies. Wer weiß wie lange.


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WICHTIG: INFO ZUM ARTIKEL „LA GOMERA“


La Gomera ► Unverdorbenes Juwel und Insel des Kolumbus ► von Gerhard-Stefan Neumann ►
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La Gomera wird von allen großen deutschen Reiseveranstaltern angeboten, z.B. TUI, Neckermann, Karstadt, Airtours, der Alpin-Schule Innsbruck und Jahn-Reisen.

Die Anreise erfolgt per Charterflug über den neuen Flughafen von Teneriffa Süd. Die Flugzeit beträgt zwischen fünf und sechs Stunden.

Für Reisende aus “dem Norden und dem Osten der Republik“ kann möglicherweise eine Zwischenübernachtung auf Teneriffa notwendig werden.

Nach der Landung auf Teneriffa-Süd erfolgt der Transfer zum Hafen Los Cristianos – Dauer etwa 30 Minuten.

Die Fähre der Ferry Gomera (Olsen-Line) benötigt für die Überfahrt nach La Gomera etwa 90 Minuten die allerdings manchmal etwas stürmisch verlaufen können.

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„Angespült“ werden die Gäste im Hafen der Inselhauptstadt San Sebastian. Von dort erfolgt der Transfer zu den gebuchten Hotels.

Die Fahrt zum Hotel Jardin Tecina an der Südseite der Insel dauert z. B. noch einmal 1 1/2 Stunden – die Fahrt nach der Westseite – also Valle Gran Rey nimmt mindestens zwei Stunden in Anspruch. Ähnliches gilt für den Norden der

Insel.

WICHTIG:

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DIE ABREISE AUS DEM TAL VALLE GRAN REY ERFOLGT MEISTENS PER TAXI-TRANSFER – UND DIES IN DEN FRÜHEN MORGENSTUNDEN !

Je nach Lust und Geldbeutel reicht das Hotel-Angebot von zum Teil sehr schönen und preiswerten Privatquartieren, gut ausgestatteten Ferienwohnungen bis zum Spitzenhotel wie z.B. dem 4-Sterne-Hotel Jardin Tecina.

In der Winter-Saison 2019/2020 sind Appartements für 2 Personen an der Playa de Santiago, vierzehn Tage, für runde 1.000 EURO zu haben. Veranstalter:

Karstadt und TUI. (Die Supermärkte sind nah und gut sortiert).

GANZ WICHTIG:

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GÄSTE, DIE PRIVAT ANREISEN, ODER DIE INSEL VON TENERIFFA AUS BESUCHEN WOLLEN, SOLLTEN DIE FÄHRE SCHON IM HIESIGEN REISEBÜRO BUCHEN !

Weitere Fragen beantwortet das Spanische Fremdenverkehrsamt in Frankfurt am Main, Telefon 069 72 50 33+ 38, Telefax 069 72 53 13.

Literatur:

Unbedingt zu empfehlen (und dies schon vor der Abreise lesen) ist das GOMERA Handbuch (Offizieller Inselführer), erschienen im Conrad Stein Verlag, ISBN 3-922965-48-2, zum Preis von 12 EURO.


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Carnevale di Venezia ► Erotisch und exotisch geheimnisvoll und melancholisch ein Fest der Sinne ►

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„Der Teufel hole meinen Ruf!

Eine Arbeit brauche ich!

Ein Einkommen brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure schönen Frauen, eure edlen Automobile und eure teuren Landhäuser sehe.“

G. B. Shaw

„Der Arzt am Scheideweg“, 1

(Dr. Ridgeon)


Carnevale di Venezia ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Carnevale di Venezia – erotisch und exotisch, geheimnisvoll und melancholisch, ein Fest der Sinne …

Die Lagunenstadt hat viele Gesichter: Einerseits schäumt sie vor Lebenslust, Erotik und Exotik, andererseits erscheint sie dem unbefangenen Besucher als geheimnisvoll, morbide, manchmal sogar melancholisch.

Nürnberg (gsn) – Sie ist das sprichwörtliche Synonym für Lebensfreude, Lust, Erotik und Sinnlichkeit. An kaum einem anderen Ort dieser Welt können die Menschen ihre geheimsten Wünsche und die gewagtesten Phantasien ausleben – ohne befürchten zu müssen, ihr Gesicht zu verlieren, verfolgt zu werden oder gar mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen. Ob Kaiser oder König, Bischof oder Kardinal, Bettler oder Mätresse, Göttin oder angesehene Bürgertochter, sie alle erobern Jahr für Jahr immer in den ersten Wochen des Monats Februar ihre Stadt, feiern die berauschendsten Bälle, spielen das ewig junge Spiel von Liebe, Verlieben und Geliebt werden – und dies seit rund neunhundert Jahren.

Carnevale di Venezia ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Denn so lange gibt es ihn schon, den Karneval von Venedig und dann steht für einige Wochen die bezaubernde Lagunenstadt im Zeichen der großen Illusion.

Die Stadt ist so geheimnisvoll wie ihre Bürgerinnen und Bürger. Das Repertoire ihrer beiderseitigen Verwandlungsfähigkeit reicht von melancholisch, geheimnisvoll, flott und kess, bis hin zu verwegen. Erotisch und exotisch sind sie allemal. Dies bedarf im wahrsten Sinne des Wortes keiner besonderen Erwähnung.

Auf über hundert Inseln haben sich die Stadt und die Menschen, die in ihr leben und arbeiten, mit dem Meer arrangiert. Das ist ungefähr so wie mit einem alten und erfahrenen Ehepaar welches sich in den Jahrzehnten des gemeinsamen Lebens aneinander gerieben, geschliffen oder besser formuliert auf einen gewissen Status quo geeinigt hat.

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Dass dieses Meer unberechenbar, launisch – ja gefährlich ist, wissen die Menschen zur Genüge. Mehr als einmal in den letzten Jahren standen ihre Häuser unter Wasser, gingen Existenzen verloren, musste sie sich auf schwankenden Stegen aus Holz fortbewegen – machten die Fluten auch nicht vor dem geliebten Markusplatz und dem Dogenpalast Halt.

Noch sind die dramatischen Fernsehbilder, die in den letzten Wochen des vergangenen Jahres in Windeseile um die Welt gingen, bittere Realität.

Und mit jedem Hochwasser klingeln nicht nur in der römischen Hauptstadt, sondern auch bei der UNESCO im fernen New York die Alarmglocken:

Wie viel unersetzliches Kulturerbe wird diesmal verlorengehen?

Carnevale di Venezia ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Jenen Markusplatz nannte der große Korse Napoleon das „Vorzimmer Europas“ und als maßgeblicher Mitgestalter Europas – im Guten wie im Schlechten – wusste er, wovon er sprach, was ihn allerdings nicht daran hinderte, im Jahre 1797 einen rigorosen Schlussstrich zu ziehen:

Er besetzte Venedig und verbot den Karneval. Der zu seiner Zeit mächtigste Mann der Welt hatte nämlich schlichtweg Angst, dass sich unter den hinreißend schönen venezianischen Masken ein Attentäter verstecken könnte.

Allzu großen Schaden richtete der große Feldherr damit nicht an, denn schließlich währte die Tradition des venezianischen Karnevals damals schon siebenhundert Jahre. Seine Hochblüte erlebte der Karneval ohnehin im achtzehnten Jahrhundert, also in der Renaissance.

Carnevale di Venezia ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Das napoleonische Diktat sollte seine Wirkung bis weit in das zwanzigste Jahrhundert haben:

Denn erst 1978 wird der berühmte Karneval wieder gefeiert.

Und als hätte es nie Napoleon und sein Verbot gegeben, erfreut sich seit Ende der siebziger Jahre der Karneval in Venedig einer europaweiten Aufmerksamkeit.

Aus allen Herren Ländern kommen die Touristen zu Tausenden. Sie kommen zu Wasser, zu Lande und aus der Luft. In der Zeit von Ende Januar bis Mitte Februar ist in der Lagunenstadt kein Zimmer mehr zu bekommen. Die Restaurants und Cafes sind nahezu rund um die Uhr ausgebucht – kurz gesagt, in Venedig herrscht das Chaos.

Und sie alle wollen nur das eine:

Carnevale di Venezia ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Dabei sein und mitmachen am ewig jungen Spiel von Liebe und Verliebtsein, vom Entdecken und Verstecken, Entkleiden und Verkleiden, sie wollen sehen und gesehen, geliebt und bewundert werden. Einmal im Leben im Mittelpunkt zu stehen, aus der großen Masse Mensch herauszuragen – es fast förmlich hinauszuschreien:

seht her – hier bin ich.

Was spielt es da schon für eine Rolle, wer sich hinter einer der vielsagenden Masken verbirgt? Egal ob Dirne, Edelfrau, natürlich auch -mann, Bettler oder Bürgertochter, sie alle stellen die wunderbaren Figuren des venezianischen Karnevals dar, bilden das einmalige und weltgewandte Ensemble eines internationalen Stegreiftheaters und die weltberühmte Kulisse gibt es sozusagen noch als Zugabe.

Und mittendrin die gleichsam staunende wie faszinierte internationale Touristenschar. Europa lässt grüßen:

Die Beifallsbekundungen hallen am Campanile europäisch wieder:

Carnevale di Venezia ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Die etwas harten Gaumenschläge der Germanen wetteifern mit den leicht gurrenden der Hausherren, obwohl – die melodischen Töne des frankophilen Sprachraums wissen sich ebenso tapfer wie beharrlich zu behaupten.

Kein Wunder, bekommen doch seit einigen Jahren die venezianischen Dämonen, Göttinnen, Harlekine, Kaiser und Kokotten mächtig Konkurrenz – auch hier lässt Europa grüßen:

Längst haben Theatergruppen der europäischen Nationen die einmalige Kulisse der venezianischen Lagunenstadt entdeckt und buhlen gemeinsam mit den einheimischen Schauspielern um die Gunst der Zuschauer.

Und der Zuschauer sind Sie, verehrte Leserin, geneigter Leser:

Doch Sie haben die berühmte Wahl:

Ja oder Nein.

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Entscheiden Sie sich für das Ja und tauchen Sie ein in eine längst vergangene Welt, vergessen Sie das Hier und Jetzt, das Heute und das Morgen. Egal ob als etwas spröder „Arlecchino“ oder als süße, vielleicht sogar etwas kesse „Colombina“ oder gar als der böse Schwindler „Pulcinella“, denn wie heißt es doch so treffend:

Nur wer mitspielt, der kann auch gewinnen. Und gewinnen werden Sie beim venezianischen Karneval allemal.

Vielleicht erobert eine rassige Venezianerin Ihr Herz – es kann auch ein männliches Pedant sein – oder möchten Sie einer „alten Liebe“ sagen, „dass Sie sie noch immer so lieben, wie am ersten Tag?“ Verliebte haben in Venedig zu jeder Jahreszeit Saison. Und schenkt man den verschmitzten venezianischen Hoteliers Glauben, dann soll es gerade in den milden Wochen des beginnenden Frühjahrs viele Verliebte nach Venedig ziehen.

Carnevale di Venezia ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Viele hinreißende und mehr oder weniger wahrheitsgetreue Lovestorys sind in der einschlägigen Literatur über Venedig zu finden, wie auch die folgende – wo ein weltberühmter amerikanischer Schriftsteller aus den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, natürlich verheiratet, jedes Jahr im Februar seine Angebetete für einige Tage in Venedig trifft. Die betreffende Dame war selbstredend auch verheiratet – natürlich mit einem anderen Herrn.

Und um in Sprache und Bild zu bleiben, noch ein anderer berühmter Venezianer hat sich seinen Platz in der Geschichte und Literatur erobert:

Casanova.

Der hochgebildete und weltgewandte italienische Lebemann und Diplomat verbrachte in der Lagunenstadt nicht nur angenehme Stunden. In der Erinnerung der Menschen, vor allem der Männer hat er seinen Olymp sicher:

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Als unsterblicher Frauenheld. In den Herzen der Frauen lebt Casanova dagegen als wahrscheinlich größter Liebhaber aller Zeiten weiter.

Und wenn Sie dann ganz zum Schluss, abgeschlagen und müde, aber dennoch freudig erregt über das Erlebte und Gesehene nur noch eines wollen – nämlich einen Platz, wo sie sich hinsetzen, ausruhen und die Füße ausstrecken können – dann sollten Sie versuchen, im legendären Cafe Florian am Markusplatz einen Stuhl zu ergattern.

Dann schließen Sie die Augen und wähnen Sie sich in die Zeit vor hundert oder sogar zweihundert Jahren zurück – und bestimmt erkennen Sie die großen gekrönten und ungekrönten Häupter, die Mitglieder des europäischen Hochadels, die Dichter, Denker und Lenker, die weltlichen wie kirchlichen Würdenträger wieder – die alle zu ihrer Zeit – ebenso wie Sie jetzt in diesem Cafe gesessen und ihren Capuccino getrunken und vermutlich von einem feschen Kavalier oder einer süßen und rassigen venezianischen Colombina geträumt haben. Seien Sie also neugierig auf Ihre Träume.

Denn wie sagte Casanova in seinen Memoiren so treffend:

„Die Liebe besteht zu dreiviertel aus Neugier“.


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AKTUELLES INFO ZUM ARTIKEL „KARNEVAL IN VENEDIG“


Carnevale di Venezia ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Städtereisen zum Karneval in Venedig bieten nahezu alle renommierten Reiseveranstalter in den unterschiedlichsten Kategorien an. Ein Preisbeispiel von Dertour: Ü/F pro Person, zwei Übernachtung und Linienflug ab Stuttgart 400,- EURO. Der Verlängerungstag bzw. eine weitere Übernachtung schlägt dann mit 70,- EURO zu Buche.

Sonderangebote gibt es auch von Lufthansa, Alitalia und der Deutschen Bahn AG.

Ganz preisbewusste Reisende sollten auch bei ihrem örtlichen Reisebusunternehmen nachfragen. Naturgemäß dauert die An- und Abreise länger, aber dafür lassen sich die Kosten bis zu dreißig Prozentpunkte senken. Gerade im mittel- und süddeutschen Raum veranstalten eine Reihe von Reisebusunternehmen sogenannte „Tagesfahrten“ mit einer Aufenthaltsdauer von „acht bis zwölf Stunden“ zu reinen Fahrtpreisen zwischen 60,- bis 80,- EURO. Größere Busunternehmer haben sogar mehrtägige Venedig Reisen im Programm, hier beginnen die Kosten pro Person für Fahrt, Unterbringung im Doppelzimmer, Halbpension ab etwa zweihundert EURO.

Literatur und Reiseführer über Venedig gibt es wie Sand am Meer. Es ragen heraus:

Carnevale di Venezia ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
Carnevale di Venezia ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►

Die Reiseführer Venedig von DuMont und Polyglott, ebenso der HB-Kunstführer und das „Venedig-Special“ des ADAC-Verlages.

Wer es bewegt mag, ist mit den Reisevideos des Falken- und des Polyglott-Verlages gut bedient. Die Preise bewegen sich um dreißig EURO.

Weitere Infos gibt es über das Staatliche Italienische Fremdenverkehrsamt ENIT in 6O329 Frankfurt am Main, Kaiserstraße 65, Telefon O69 23 74 3O, Telefax 23 28 94, in 8O336 München, Goethestraße 2O, Telefon O89 53 13 17 + 53 31 63, Telefax O89 53 45 27. In Berlin befindet sich das ENIT in der Karl-Liebknecht-Straße 34, Telefon O3O 2 47 83 97-98, Telefax 2 47 83-99.

Um vom Flughafen „Marco Polo“ in Tessera, vom Bahnhof, von der Parkinsel Tronchetto in die Stadt oder Ihr Hotel zu kommen, können Sie sich der regelmäßig verkehrenden öffentlichen Verkehrsmittel bedienen oder ein Taxi nehmen.

Carnevale di Venezia ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Die Taxis, auch Wassertaxis, sind durch einen gelben Streifen mit schwarzem Stadtwappen und der Lizenznummer des Fahrzeugs gekennzeichnet.

Die Fahrtkosten sind durch den Taxameter oder der Tariftabelle, die im Fahrzeug ausliegen m u s s, kontrollierbar.

Im Fall von Beanstandungen des verlangten Fahrpreises wird geraten, die Nummer des Taxis, die Uhrzeit der Fahrt zu notieren und vor allem eine Quittung zu verlangen, auf welcher der Preis sowie die Fahrtstrecke angegeben sind.

GANZ WICHTIG:

Es wird nachdrücklich davon abgeraten sich nicht autorisierter Beförderer zu bedienen, die sich an den Zufahrtspunkten der Stadt, am Bahnhof, an den Parkinseln oder am Flughafen aufhalten!

Carnevale di Venezia ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Für Hotelreservierungen wird geraten, sich an die Büros der Hotelierverbände beim Flughafen, im Bahnhof, an der Pizzale Roma oder auf der Parkinsel Tronchetto zu wenden. Misstrauen Sie bitte grundsätzlich allen nicht autorisierten Personen, die sich außerhalb dieser eben genannten Büros als Beauftragte des Fremdenverkehrsvereins (A.P.T.) ausgeben und die Ihnen verschiedene Dienstleistungen anbieten.

Der genaue Veranstaltungskalender wird erst sehr kurzfristig, etwa eine Woche vor Beginn der Saison, veröffentlicht. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Ihr Reisebüro.

Das absolute Highlight des Venezianischen Karnevals sind seine berühmten Bälle. Naturgemäß ist es für Touristen sehr schwierig, an die heißbegehrten Eintrittskarten zu kommen. Wir nennen Ihnen deshalb zwei Adressen, an die Sie sich schon vorab wenden können. Die Eintrittspreise pro Ball und Person beginnen bei etwa 100 EURO.

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Il Ballo des Doge

San Marco 1232, 3O124 Venezia

Tel.: 0039-041/5233851

Fax.: 0039-041/5287543

ACIT – Associazione Culturale Italo Tedesca Venezia (Deutsch-italienische Gesellschaft)

Palazzo Albrizzi, Cannaregio 4118, 3O131 Venezia

Tel.: 0039-041/5232544

Fax.: 0039-041/5245275


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Ein Traum auf vier Rädern ► Das S 500 Coupe von Mercedes-Benz ► Von Gerhard-Stefan Neumann ►

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Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
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Der Teufel hole meinen Ruf!

Ein Einkommen brauche ich!

Eine Arbeit brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure schönen Frauen, eure edlen Automobile und eure teuren Landhäuser sehe …“

G. B. Shaw

Der Arzt am Scheideweg“, 1

(Dr. Ridgeon)


E D I T O R I A L

„Ein Traum auf vier Rädern – das S 500 Coupe von Mercedes-Benz …“

Ein Traum auf vier Rädern ► Das S 500 Coupe von Mercedes-Benz ► Von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Nürnberg. (gsn) – Sie lassen das Herz eines (fast) jeden Mannes höher schlagen, egal ob es sich bei den Vertretern dieser Spezies um einen „Macho“, „Softie“, einen „Studierten“, einen „Arbeiter“ oder „Angestellten“ handelt. Sie alle möchten – und sei es auch nur einmal im Leben – dieses herrliche Gefühl kennen lernen – die „Lust“, die „Eleganz“, das „Hochgefühl“ des Glücks. Auf den nationalen wie internationalen Automobilmessen ziehen sie Otto Normalverbraucher magisch an, so wie einst die sagenumwobene Loreley die Rheinfischer in ihren verhängnisvollen Bann zog.

Ein Traum auf vier Rädern ► Das S 500 Coupe von Mercedes-Benz ► Von Gerhard-Stefan Neumann ►
Ein Traum auf vier Rädern ► Das S 500 Coupe von Mercedes-Benz ► Von Gerhard-Stefan Neumann ►

Offenen Mundes, staunenden Auges, erregten Herzens steht das so genannte starke Geschlecht vor den Objekten seiner heißen Sehnsüchte und Begierden. Nein, gemeint ist nicht die vollbusige Traumfrau mit den Maßen 90/68/90 aus dem Flensburger Sex-Hochglanzkatalog, nein, es ist auch nicht der neue weibliche Superstar vom Privat TV-Sender auf Kanal 66, es sind ganz einfach die Traumkarossen und Nobelautos aus Mailand, München, Stuttgart und London.

Ein Traum auf vier Rädern ► Das S 500 Coupe von Mercedes-Benz ► Von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Es liegt in der Natur der Sache, dass es nur wenige Zeitgenossen sind, die sich so einen herrlichen Superschlitten leisten können. Schlappe einhunderttausend (220.000) Mäuse, sprich Deutsche Mark, muss ein hoffnungsfroher Kauf-Aspirant schon locker machen. Doch damit nicht genug, so ein edles und teures Stück reißt auch das Jahr über große Löcher in Muttis Sparstrumpf – oder anders formuliert:

die jährlichen Unterhaltskosten sind nicht von Pappe.

Schon allein diese Tatsache sorgt dafür, dass der in Frage kommende Käuferkreis klein, fein und damit absolut exklusiv bleibt.

Ein Traum auf vier Rädern ► Das S 500 Coupe von Mercedes-Benz ► Von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Und dennoch haben die meisten Automobilhersteller – zumindest solche – die auf ihr Renommee bedacht sind, solch einen Edel-Boliden im Verkaufsprogramm. Er muss ja nicht gerade 220.000 Deutsche Mark kosten. Und mag das eine oder andere Unternehmen den goldenen Zeiten der boomenden Automobilglückseligkeit hinterher jammern, unter dem Siegel der absoluten Verschwiegenheit ist schon zu erfahren, dass sich die teuren Schlitten vergleichsweise besser verkaufen lassen als die biederen Familienkutschen des unteren oder mittleren Preissegments.

Doch werfen wir noch einen kurzen Blick auf Otto Normalverbraucher – oder ganz einfach zu unserem Nachbarn von nebenan:

Ein Traum auf vier Rädern ► Das S 500 Coupe von Mercedes-Benz ► Von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Da steht er nun, unser 08/15 – Supermacho von der Münchener Giesinger Höhe, vom Berliner Penzlauer Berg oder aus dem tristen Kohlenpott.

Und durch seinen Kopf zieht sich nur ein Gedanke – einmal im Leben so ein herrliches Gefährt zu (be)sitzen, zu (er)fahren – aus der Masse der „gewöhnlichen“ Automobilisten herauszuragen. Einmal den Duft des edlen Leders atmen, die kaum hörbare Vibration des Zwölfzylinders zu fühlen, cool und lässig mit dem Gaspedal spielen, Mann oh Mann, was kostet die Welt?

Ein Traum auf vier Rädern ► Das S 500 Coupe von Mercedes-Benz ► Von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Lässig „ruht“ die mit vornehmem Kalbsleder behandschuhte Hand unseres „Ottos“ auf dem mächtigen und Respekt einflößenden Schalthebel, während sich die Miniberockte und wohl gerundete vollbusige Blondine mit den Traummaßen 90/68/90 in die „Traumfrau gerechte Beifahrer-Position“ robbt – und insgeheim hofft, dass der „bittere Otto-Normalverbraucher-Kelch“ an ihr vorübergehen möchte. Doch es sei ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Aber lassen wir den reichlich ironischen und provokativen Spaß einmal beiseite und wenden wir uns einem der schönsten Automobile dieser Zeit zu:

Ein Traum auf vier Rädern ► Das S 500 Coupe von Mercedes-Benz ► Von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Der flotte Werbespruch, „es war schon immer etwas teurer, einen besonderen Geschmack zu haben“, trifft im wahrsten Sinne des Wortes auf das S 500 Coupe von Mercedes-Benz zu. Schließlich müssen Sie für dieses wunderschöne Auto runde 110.000 EURO auf den Tisch des Verkäufers legen. Äußern Sie dann noch ein paar „bescheidene“ Sonderwünsche, kann es leicht sein, dass Sie den Gegenwert einer Eigentumswohnung in gehobener Wohnlage „löhnen“ müssen.

Der edle Renner hat mit den gemeinhin bekannten Fortbewegungsmitteln unseres

schon erwähnten Otto-Normalverbrauchers etwa soviel zu tun wie die ersten Benz-Kutschen der neunziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts mit einem Space Shuttle dieser Tage. Oder anders ausgedrückt:

Ein Traum auf vier Rädern ► Das S 500 Coupe von Mercedes-Benz ► Von Gerhard-Stefan Neumann ►
Ein Traum auf vier Rädern ► Das S 500 Coupe von Mercedes-Benz ► Von Gerhard-Stefan Neumann ►

Wenn Sie sich bei Tempo zweihundertfünfzig (250 km/h !) Placido Domingo aus der bordeigenen Super Hifi – Anlage „reinziehen“ und dabei wie im eigenen Konzertsaal residieren wollen, dann sind Sie mit dem neuen S 500 Coupe von Mercedes ­ Benz bestens bedient. Vorausgesetzt, sie verfügen über die eingangs schon erwähnte „Kohle“ und denken während Ihrer musikalischen Hochgeschwindigkeitsreise wenigstens ab und zu mal daran, dass auch für ein Fahrzeug dieses Typs und dieses Herstellers Deutschlands Autobahnen ab Tempo 250 km/h sehr eng werden können.

Spätestens an dieser Stelle ist die zweite gängige Werbefloskel fällig:

„Nur Fliegen ist schöner“.

Im übertragenen Sinne und auf gut deutsch muss dies heißen:

Ein Traum auf vier Rädern ► Das S 500 Coupe von Mercedes-Benz ► Von Gerhard-Stefan Neumann ►
Ein Traum auf vier Rädern ► Das S 500 Coupe von Mercedes-Benz ► Von Gerhard-Stefan Neumann ►

„Tanken Sie Ihren heißen Ofen wann, oft und wo sie wollen, vergessen Sie alle imaginären und völlig bedeutungslosen Benzinpreise, Sie kommen ohnehin mit dem „Sprit-Fassen“ kaum nach. Sorgen Sie auch immer für passendes Schuhwerk für die mächtigen Tatzen Ihres heißblütigen Untersatzes – und geben Sie Ihrer Hausbank frühzeitig den Auftrag, einen bestimmten Teil Ihres Einkommens rein vorsorglich an die nächstgelegene Niederlassung von Mercedes-Benz zu überweisen.

Die Frage, ob solch prestigeträchtige Autos überhaupt noch in die ökologische und automobile Landschaft passen oder nicht, ist eigentlich so überflüssig wie ein Kropf:

Ein Traum auf vier Rädern ► Das S 500 Coupe von Mercedes-Benz ► Von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Denn erstens wird es immer eine Menge zahlungskräftiger Kundschaft geben, die sich diese herrlichen Autos leisten kann – und zweitens hängen immer noch eine hohe Zahl qualifizierter Jobs daran. Und ein Aspekt soll auch nicht vergessen werden:

Eine gute Portion Renommee ist dabei auch noch im Spiel. Und wie leicht der Vorsprung an technischem Know How verspielt werden kann, müssen gerade in diesen Tagen große Teile der deutschen Industrie schmerzlich erfahren.

Das S 500 Coupe steht ganz in der großen und erfolgreichen Tradition der Mercedes-Benz Sport- und Rennsportwagen:

Ein Traum auf vier Rädern ► Das S 500 Coupe von Mercedes-Benz ► Von Gerhard-Stefan Neumann ►
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„Kenner“ und „Könner“ werden sich noch an den legendären 500 K Spezial Roadster erinnern, von dem in den Jahren 1935 und 1936 ganze fünfundzwanzig Fahrzeuge ge­baut wurden – und von dem es heute welt­weit nur noch fünf Wagen dieses Typs gibt – zwei davon sind im Besitz des Herstellers.

Nach dem furchtbaren zweiten Weltkrieg sorgte die inzwischen schon fast legendäre 300-er Serie für Furore, Aufsehen und dringend benötigte Devisen für die Stuttgarter Kassen. Unvergessen sind bis heute der 300 d – besser bekannt als Adenauer-Limousine, der Dienstwagen des „Alten“. Und ebenso das 300 SL Coupe, das von 1954 bis 1957 gebaut wurde. In der Roadster Ausführung wurde es bis 1963 produziert. Für viele Sportwagen – Fans zählt der „300-SL“ noch heute zu den schönsten Autos der Welt.

Ein Traum auf vier Rädern ► Das S 500 Coupe von Mercedes-Benz ► Von Gerhard-Stefan Neumann ►
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1955 erblickte dann der mittlerweile nicht weniger bewunderte 190 SL das Licht der Welt. An die Leistungen des „großen Bruders“ konnte er natürlich nicht anknüpfen – was allerdings seiner Beliebtheit in der Damenwelt nicht den geringsten Abbruch tat.

Acht Jahre später, im Jahre 1963, legte Mercedes-Benz den Grundstein für die heutige und überaus erfolgreiche SL ­ Baureihe:

Mit dem 230 SL gelang der Untertürkheimer Autoschmiede der sprichwörtlich große Wurf.

Ein Traum auf vier Rädern ► Das S 500 Coupe von Mercedes-Benz ► Von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Und dieser Ruf verpflichtet: Wer wie das Haus Mercedes-Benz seit über sechzig Jahren im wahrsten Sinne des Wortes Automobilgeschichte geschrieben hat, kann bei seinen „Aushängeschildern“ getrost auf aufgesetzte Sportlichkeit und fernöstliche Designvorstellungen verzichten. Mit dem Coupe der S-Klasse haben die findigen Schwaben erneut eine Schrittmacher Funktion übernommen:

Das neue Coupe kann man in Sachen Design, Ästhetik und Fahrkultur getrost als Vorbild bezeichnen – und es ist trotz aller Eleganz noch als „Sprössling“ des Stuttgarter Renommee Unternehmens zu erkennen.

Ein Traum auf vier Rädern ► Das S 500 Coupe von Mercedes-Benz ► Von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Und Mercedes-Benz hat sich seine Coupes auch was kosten lassen: Wertvollste Materialien, ein großzügiges Raumangebot und ein Höchstmaß an Komfort bilden nur den äußeren Rahmen, geben einen ersten Eindruck wieder. Eine „mitdenkende Elektronik“, entlastet nicht nur den Fahrer, sondern „passt“ sogar auf sich selbst auf. Fahrer- und Beifahrer-Airbag runden die großzügige Grundausstattung des Coupes der S-Klasse ab.

Unter der „Haube“ sorgen „ABS“ und „ASR“ (Antriebs -Schlupfregelung) für absolute Manövrierfähigkeit auch in brenzligen Situationen. Durch die Parameter-Servolenkung wird die zum Lenken erforderliche Kraft bei niedrigen Geschwindigkeiten reduziert. Seit 1984 rüstet Mercedes-Benz alle Modelle mit elektronisch gesteuerten Gurtstraffern aus. Diese sorgen bei einem Aufprall dafür, dass die Gurtaufrollwelle zurückgedreht wird und Fahrer und Beifahrer schneller und sicherer festgehalten werden. Und noch etwas Neues ist zu vermelden:

Ein Traum auf vier Rädern ► Das S 500 Coupe von Mercedes-Benz ► Von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Fünfzig Jahre nach dem Mercedes-Benz einen 12-Zylinder-Motor gebaut hat, gibt es jetzt wieder ein Coupe mit einem Merce­des Zwölfzylinder: den 5 600. 290 kW, 6 Liter Hubraum und ein maximales Drehmoment von 570 Nm bei 3800 Umdrehungen sorgen für „ausreichende“ Geschwindigkeit in jeder Fahrsituation.

Eine 4-Gang-Automatik ist ebenso serienmäßig wie das bordeigene Computer-Diagnose-System, welches der Werkstatt im Fall des Falles sofort verrät, wo der Fehler steckt. In Sachen Komfort und gleichzeitiger Sicherheit ging man bei Mercedes-Benz schon immer einen Schritt weiter als anderswo. Bestes Beispiel hierfür ist der automatisch abblendbare Innenspiegel, was gerade Nachtfahrten angenehmer und sicherer macht:

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trifft ein störendes Scheinwerferlicht auf den Spiegel, blendet dieser automatisch und stufenlos ab. Möglich macht dies ein Gel ähnlicher Elektrolyt, der zwischen Reflektor und Spiegeldeckglas angebracht ist. Dieses wird durch ein elektroni­sches Steuergerät aktiviert, das über zwei Sensoren die Umgebungshelligkeit und den Lichteinfall ermittelt – so dass sich der Spiegel durch nichts mehr blenden lässt. Auch in Sachen Umweltschutz ist das Coupe der S-Klasse vorbildlich. Der bei Mercedes-Benz im Jahre 1986 eingeführte Katalysator erfuhr in jüngster Zeit eine deutliche Verbesserung seiner Reinigungswirkung. Erreicht wurde dies durch die Wärmeisolation der Abgasrohre. Die allseits gefürchtete „Kaltphase“ des Katalysators konnte so entscheidend verringert werden.

Recycling ist für das S 500 Coupe kein Fremdwort mehr:

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Obwohl in ihnen nur noch acht Prozent an Kunststoffen stecken, werden alle Kunststoffteile über 100 Gramm speziell gekennzeichnet, um das spätere Sortieren in sortenreines Recycling zu ermöglichen. Die Schadstoffemissionen wurden noch weiter verringert:

Ein Teil der Abgase wird aus dem Auspuff abgezweigt und dem Motor über die Ansaugrohre wieder zugeführt. Dadurch sinken die Verbrennungstemperaturen und damit wieder die NOx-Emissionen.

Fazit:

Angesichts eines Kaufpreises von rund „Zwei hundertzwanzigtausend“ (220.000) Deutsche Mark ist es wirklich schon etwas „sehr“ teuer, einen besonderen Geschmack zu haben. Trotzdem

– und dies sei neidlos anerkannt – hat Mercedes-Benz mit dem Coupe der S-Klasse ein Automobil geschaffen, das auch in zwanzig Jahren noch genau so wunderschön und ästhetisch sein wird wie heute.


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Zahnpflege ► Richtiges Zähneputzen will gelernt sein ► von Gerhard-Stefan Neumann ►

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„Der Teufel hole meinen Ruf!

Ein Einkommen brauche ich!

Eine Arbeit brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure schönen Frauen, eure edlen Automobile und eure teuren Landhäuser sehe …“

G. B. Shaw

„Der Arzt am Scheideweg“, 1

(Dr. Ridgeon)

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Zahnpflege ► Created by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Richtiges Zähneputzen will gelernt sein – von Gerhard-Stefan Neumann …

Schon Kleinkinder sollten in der Kunst des richtigen Zähneputzen unterwiesen und zur regelmäßigen Zahnpflege ermuntert werden. Richtige Motivation hilft dabei.

Nürnberg. (gsn) – Ist die Bundesrepublik Deutschland ein Entwicklungsland? Zählt dieses immer noch große und mächtige Land mitten im Herzen von Europa zur dritten Welt? Billigt man uns bestenfalls den Status eines Schwellenlandes zu? Oder werden eines Tages vielleicht sogar Entwicklungshelfer bei uns arbeiten? Eine irreale, überzogene Vorstellung? Sicherlich, doch lassen wir den provokativen Spaß einmal beiseite:

Zahnpflege ► Created by Gerhard-Stefan Neumann ►
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In Sachen Mundhygiene und Zahnpflege besteht hierzulande mittlerweile ein unübersehbarer Handlungsbedarf, der letzten Endes die Kosten für die Behandlung der Zahn- und Zahnbetterkrankungen in schier unermessliche Höhen treibt. Also doch Entwicklungsland?

Tatsache ist leider, dass nur jeder fünfte Bundesbürger einmal im Jahr seinen Zahnarzt zum jährlichen Check aufsucht, jeder Zweite erst dann, wenn es weh tut. Von den rund achtzig Millionen Deutschen putzen sich nur etwa acht Millionen, also jeder Zehnte zweimal am Tag die Zähne, jeder Dritte immerhin noch einmal täglich, dagegen jeder Zweite selten oder gar nie. Doch damit nicht genug:

Über neunzig Prozent aller Bundesbürger sind an Karies erkrankt, über achtzig Prozent an Parodontose. Warum? Weil sich die sonst auf peinliche Sauberkeit bedachten deutschen Saubermänner (und natürlich auch Sauber Frauen) einfach nicht, selten oder gar nie die „Beißerchen“ putzen. Die im Mund zurückbleibenden Speisereste bilden nach relativ kurzer Zeit einen Zahnbelag – die allseits gefürchtete Plaque. Gerade dieser Zahnbelag ist der ideale Brutherd für aggressive Bakterien und damit Hauptursache für Karies und Parodontose.

Die Botschaft der Stunde kann also nur lauten:

putzen, putzen und noch einmal putzen.

Wie? Davon später.

Im Vergleich der internationalen Staatengemeinschaft liegen die Deutschen mit ihren Kosten für zahnärztliche Behandlung und Zahnersatz weit vorne – mit den Aufwendungen für ihre Krankenversicherung natürlich auch.

Was also ist zu tun? Was kann getan werden um diese verhängnisvolle Spirale von der Erkrankung und ihrer Finanzierung zu durchbrechen?

Zahnpflege ► Created by Gerhard-Stefan Neumann ►
Zahnpflege ► Created by Gerhard-Stefan Neumann ►

Die deutschen Krankenkassen (AOK und Ersatzkassen) setzen dort an, wo alle erfolgversprechenden Bemühungen beginnen sollten: nämlich bei den Kindern. Gerade bei unseren Jüngsten ist noch am ehesten gegenzusteuern – einerseits durch vitaminreiche Ernährung und andererseits durch die tägliche Zahnpflege.

In diesem Zusammenhang sollten die Eltern ihre Sprösslinge auf den unvermeidlich ersten Besuch beim Zahnarzt vorbereiten. Wenig sinnvoll ist es, die eigene Angst und das Unbehagen auf die Kinder zu übertragen – „Vertrauensbildende Maßnahmen“ sind da schon geeigneter: zum Beispiel einfach das Kind einmal bei einem elterlichen Zahnarztbesuch mitzunehmen, um ihm so die Angst vor der ungewohnten Umgebung zu nehmen.

Zahnpflege ► Created by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Beginnen wir mit der Ernährung: Die wichtigsten Stoffe für Gebiss und Zähne sind Mineralien, Vitamine und Spurenelemente. Milch, Milchprodukte, Gemüse, Obst und hochwertige Getreideprodukte enthalten diese Stoffe. Für die Ernährung Ihres Kindes sind sie unentbehrlich. Pflanzliches und tierisches Eiweiß muss in ausreichendem Maße aufgenommen werden. Absoluter Hauptfeind der Zähne Ihres Kindes ist der zwischen den Mahlzeiten verzehrte Zucker in seinen verschiedensten Formen. Der Genuss von Süßigkeiten unmittelbar vor dem Schlafengehen, noch dazu nach dem abendlichen Zähneputzen, sollte im wahrsten Sinne des Wortes in das Reich der Träume verbannt werden.

Übrigens:

Kein Kind kostet seiner Mama einen Zahn. Als werdende Mutter können Sie diesen Spruch getrost vergessen. Ab dem sechsten Schwangerschaftsmonat sollten Sie lediglich und dies nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein Kalzium-Phosphor Präparat einnehmen, weil zu diesem Zeitpunkt der Kalziumbedarf des Ungeborenen für die Skelett-, Zahn- und Kieferbildung erheblich ansteigt. Naturgemäß kommt diese Kalziumeinnahme in erster Linie der Mutter zugute, denn der werdende Sprössling holt sich alles, was er braucht, von der Mutter. Dies gilt natürlich auch für die Einnahme von Fluorid-Tabletten.

Zahnpflege ► Created by Gerhard-Stefan Neumann ►
Zahnpflege ► Created by Gerhard-Stefan Neumann ►

Fluoride sollten im Leben Ihres Kindes eine große Rolle spielen. Fluoride gehören nicht nur zu den körpereigenen Stoffen, sie sorgen auch für eine normale Entwicklung des Knochengerüstes und machen den Zahnschmelz widerstandsfähig gegen die Säureangriffe der Bakterien.

Für einen ausreichenden Kariesschutz reicht die tägliche Einnahme von Fluoriden durch Nahrung und Trinkwasser allerdings nicht aus. Sie sollten daher zusätzlich fluorhaltige Zahnpasten, Gelees, Spüllösungen oder Tabletten verwenden

Übrigens:

Für Kinder hält der Fachhandel spezielle fluoridierte Zahnpasten und Gels bereit: Einerseits kommen diese Produkte dem Geschmacksempfinden der Kinder besonders entgegen und andererseits ist die Fluorkonzentration in diesen Kinder – Zahncremes erheblich reduziert, so daß das allseits beliebte Verschlucken dieser Pasten absolut keine Gefahr für die Kleinen darstellt. Der Wohlgeschmack dieser Pasten wird selbstverständlich durch besondere Aromastoffe und ohne jegliche Beigabe von Zucker erzielt.

Alle noch so wertvollen Vorbeugungsmaßnahmen verlaufen oft wirkungslos im sprichwörtlichen Sande, wenn der wichtigste Faktor vergessen wird:

der Zahnarzt!

Bei regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen können nicht nur Schäden am Zahnbett diagnostiziert und behandelt – und gerade bei Kindern – eine wirksame Kariesprophylaxe betrieben werden. An dieser Stelle soll auch die Früherkennung von Parodontitis nicht vergessen werden.

Sobald die ersten Zähnchen bei Ihrem Kind durchgebrochen sind, ist der Zeitpunkt für eine gewissenhafte und sorgfältige Zahnpflege gekommen. Und, auch wenn es die Eltern nicht mehr hören können, wollen oder mögen:

Gehen Sie mit gutem Beispiel voran!

Zahnpflege ► Created by Gerhard-Stefan Neumann ►
Zahnpflege ► Created by Gerhard-Stefan Neumann ►

Beim Kleinkind sollten Sie nach jeder Mahlzeit die Zähnchen des Kindes mit einem feuchten Lappen reinigen. Nach etwa achtzehn Monaten können Sie dann eine extra weiche Babyzahnbürste verwenden. Und denken Sie daran: Mindestens 1 mal am Tag – möglichst vor dem Zubettgehen – muss gründlich aller Zahnbelag von den Zähnen entfernt werden, besonders aber nach dem Genuss von süßen Speisen. Selbstverständlich sollte jedes Kind eine eigene Zahnbürste besitzen und diese auch alleine benutzen. Spätestens dann, wenn die Borsten anfangen sich zu verbiegen, ist die Zeit für eine neue Zahnbürste gekommen. Regelmäßig benutzte Zahnbürsten sollten alle zwei, spätestens aber nach vier Monaten ausgetauscht werden. Letzten Endes ist dies ein Gebot der Hygiene.

Kurz vor der Vollendung des vierten Lebensjahres ist für Ihren Sprössling Zeit für seinen ersten Besuch in einer zahnärztlichen Praxis. Und nicht erst, wenn die ersten Zahnschmerzen bereits aufgetreten sind.

Der Zahnarzt kann so der Entstehung von Zahnschäden vorbeugen und mögliche Probleme frühzeitig erkennen. Beim Kind entstehen so keine unnötige Ängste und Sie als Eltern haben die Gewissheit, daß mit den Zähnen Ihres Kindes alles in Ordnung ist.

Mehr oder weniger wissen wir es alle:

nur ein sauberer Zahn bleibt gesund. Aber leider sind die sonst auf Sauberkeit so bedachten Deutschen extrem putzfaul, wenn es sich um ihre kostbaren eigenen Zähne handelt. Die horrenden Kosten für Zahnbehandlung und Zahnersatz sprechen eine deutliche Sprache. Doch wer hört den Rufer in der Wüste?

Die wirksame Waffe gegen „bakterielle Invasion“ – darüber sind sich alle Fachleute einig – ist putzen, putzen und noch einmal putzen. Aber – wann und wie?

Zahnpflege ► Created by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Schon unsere Kinder sollten in der Kunst des richtigen Zähneputzens unterwiesen und zur regelmäßigen Zahnpflege angeleitet werden. Und, es sollte mit der verhängnisvollen Meinung Schluss gemacht werden, dass die Milchzähne nicht soviel Pflege bräuchten, weil sie ja sowieso in absehbarer Zeit ausfallen würden.

Dies kann nach den heutigen Erkenntnissen der Zahnmedizin so nicht mehr stehenbleiben. Schadhafte Milchzähne können durchaus schlimme Schäden anrichten, wenn sie zum Beispiel vorzeitig ausfallen und so nicht mehr als Platzhalter für die nachrückenden Zähne dienen können. Gebißfehlstellungen sind die Folge.

Putzen Sie Ihre Zähne am besten nach jeder Mahlzeit, aber mindestens zweimal täglich.

Putzen Sie immer senkrecht vom Zahnhals in Richtung Zahnkrone, also von Rot nach Weiß. Mit halb rotierenden Bewegungen wird Zahn um Zahn auf der Innen- und Außenseite sorgfältig gereinigt.

Verwenden Sie immer eine medizinische Zahnpasta. Die darin enthaltenen arzneilichen Wirkstoffe machen die Zähne widerstandsfähiger.

Die ideale Zahnbürste besitzt Kunststoff-Borsten und hat einen kurzen Kopf. Der Griff sollte abgewinkelt sein.

Die Verwendung einer elektrischen Zahnbürste hat auch ihren Vorteil: sie führt die Putzbewegungen automatisch richtig aus und massiert durch die Vibrationen gleichzeitig das Zahnfleisch.

Handelsübliche elektrische Mundduschen entfernen hartnäckige Speisereste in den Zahnzwischenräumen.

Zahnpflege ► Created by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Zahnseide, Zahnhölzchen und Zahnzwischenraumbürste sind zusätzliche Pflegemittel für die „Fortgeschrittenen-Zahnpflege“.

Zum Abschluss der täglichen Mundpflege sollte stets ergänzend mit medizinischem Mundwasser gespült und gespült werden. Das erhöht nicht nur den Reinigungseffekt und gibt frischem Atem, es desinfiziert zugleich und wirkt dadurch vorbeugend gegen Erkältungen und Entzündungen.

Beginnen Sie möglichst früh mit der Vorbeugung gegen Zahn- und Zahnfleischerkrankungen.

Gesunde Ernährung und gesunde Lebensweise halten Zähne und Zahnfleisch gesund.

Gehen Sie unbedingt zweimal im Jahr zu Ihrem Zahnarzt.

Zum Schluss noch ein Wort zu den Milchzähnen und warum gerade deren Pflege so eminent wichtig ist.

Leider wird immer noch und völlig zu unrecht angenommen, dass die besondere Pflege der Milchzähne nicht so wichtig sei, da diese ja nur wenige Jahre von Bedeutung seien. Und dies ist ein tragischer und folgenschwerer Irrtum. Die vorzeitige Zerstörung der Milchzähne führt letztendlich zu einer gestörten Funktion des gesamten Kauorgans und damit zur Störung der ganzen Entwicklung. Außerdem sind die Milchzähne die Platzhalter für die bleibenden Zähne. Karies, verursacht durch übermäßigen Zuckerkonsum und mangelnde Zahnpflege, kann zur vorzeitigem Zahnverlust führen. Dieser Verlust führt zu Engstand und Fehlstellungen der bleibenden Zähne.

Gesunde, schöne Zähne sind nicht nur die besten, sondern sie sind auch eine unabdingbare Voraussetzung für ein gepflegtes Aussehen.


Zahnpflege ► Created by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Man(n) und Frau zeigen wieder Mut zum Hut ► von Gerhard-Stefan Neumann ► Stephanie Neumann ► Photographed by Gerhard-Stefan NeumannThe United States of Europe (USE) Media TV Blog ► Forum United-Europe Media TV Blog ► Copyright © 2023 ► Gerhard-Stefan NeumannAllerheiligenAiwangerArmutChristkindDonateDSGVOEuropaFacebookFashionGermaniaGEZGrueneIslam ► JournalistenKinderMedienMigrationPolitikPhotographyReichsbürgerStephanie NeumannSARS-CORONA-2ScholzSpendenTelegramTwitterVKWöhrder SeeYouTubeNorikerstr. 19 ► 90402 NürnbergPhone01577 6 31 06 73Mail ► mailto:info@gerhardstefanneumannblog.de https://www.gerhardstefanneumannblog.de/ Mobbing ist kein Kavaliersdelikt ► sondern eine Straftat ► von Gerhard-Stefan Neumann ►


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