Sorgenkind Bildung: Auf die Kinder kommt es an. Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann …

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„Der Teufel hole meinen Ruf!

Eine Arbeit brauche ich!

Ein Einkommen brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure schönen Frauen, eure edlen Automobile und eure teuren Landhäuser sehe …“

G. B. Shaw

„Der Arzt am Scheideweg“, 1

(Dr. Ridgeon)


E D I T O R I A L

Sorgenkind Bildung: Auf die Kinder kommt es an. Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann …
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Sorgenkind Bildung: Auf die Kinder kommt es an. Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann …

Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg.

Auf die deutschen Schülerinnen und Schüler kommen in den nächsten Jahren gravierende Veränderungen zu. Sie werden zukünftig wesentlich mehr „gefordert“ und „gefördert“ als bisher.

Nürnberg (gsn) – Ist die Bundesrepublik Deutschland ein Entwicklungsland? Zählt dieses große und mächtige Land mitten im Herzen Europas zur dritten Welt? Billigt man uns bestenfalls den Status eines Schwellenlandes zu? Oder werden eines Tages vielleicht sogar Entwicklungshelfer bei uns arbeiten? Eine irreale, überzogene Vorstellung? Sicherlich, doch lassen wir den provokativen Spaß einmal beiseite:

In Sachen Bildung, Erziehung und Schule besteht hierzulande mittlerweile ein unübersehbarer Handlungsbedarf, ein Notstand, der letzten Endes die Kosten für die immer noch reichlich vorhandenen sozialen Sicherungsmaßnahmen in schier unermessliche Höhen treibt. Also doch Entwicklungsland?

Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern liegt Deutschland mit seinen Kosten für die Leistungen seiner sozialen Sicherungssysteme weit vorne – mit den Aufwendungen natürlich auch.

Was kann getan werden, um diese verhängnisvolle Spirale von der Arbeitslosigkeit hin zur Armut und Verelendung großer gesellschaftlicher Gruppen zu durchbrechen?

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Die Botschaft der Stunde – und sie richtet sich gleichermaßen Eltern und Kinder – kann nur lauten:

Lernen, lernen und noch einmal lernen. Wie? Davon später.

Zum Vergleich:

Im Freistaat Bayern besitzen rund zehn Prozent aller Jugendlichen keinen qualifizierten Schulabschluss. Bei den Schülerinnen und Schülern mit ausländischen Elternteilen liegt diese Quote sogar bei einem Viertel. Und die Bayern befinden sich in „guter Gesellschaft“:

Der Anteil der Schülerinnen und Schüler ohne Abschlusszeugnis liegt in der Bundesrepublik Deutschland bei acht bis zehn Prozent.

Noch dramatischer sieht es bei den ausländischen Berufsschülern im „High Tech Land“ Bayern aus:

Zwischen fünfzig und achtzig Prozent fallen in den einzelnen Landesteilen seit dem Jahr 2000 regelmäßig bei den Prüfungen vor den Industrie- und Handwerkskammern durch. Besonders hoch sind diese Zahlen in Nürnberg und Fürth. Etwas niedriger sind sie in Augsburg und München. Die Tendenz in allen erwähnten bayerischen Großstädten ist jedoch steigend.

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Nahezu alarmierend müsste aber diese Zahl sein:

Mehr als zwei Drittel der Einwohner und Einwohnerinnen im Freistaat Bayern ohne Schulabschluss haben auch keine Arbeit … …

Unangefochten gut dagegen stehen die Bayern in Sachen mittlerer und höherer Schulbildung da. Der sprichwörtliche „Run“ auf die bayerischen Gymnasien und Realschulen hält seit gut fünfzehn Jahren mit steigender Tendenz an. Allerdings – und dies soll keinesfalls verschwiegen werden – besuchen hauptsächlich Kindern aus der bayerischen Mittel- und Oberschicht diese Schulen.

Zwar steigen die Zahlen der Schulabbrecher und Rückkehrer auf die Realschulen auch hier deutlich an, aber die meisten dieser „schulischen Problemfälle“ führen dann doch über den Umweg weiterführender Schulen zum Erfolg und einem „guten Ende“.

Der schulische Erfolg eines Kindes hängt leider häufig vom Geldbeutel der Eltern ab.

Und an dieser bitteren Erkenntnis kommen auch die erfolgsverwöhnten Bayern nicht vorbei:

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„Haben die Eltern keinen qualifizierten Schul- oder Berufsabschluss erreichen ihn auch die Kinder nicht …“

Die Schule ist keine Freizeitveranstaltung, kein Spaßvergnügen. Schule ist harte Arbeit. Und Lernen muss von Anfang an richtig gelernt werden. So bitter die Arbeitslosigkeit auch ist, so hat sie den Kindern doch die Erkenntnis gebracht, dass Konsum und Spaßgesellschaft ihre Grenzen haben. Man muss sich anstrengen, man muss lernen und man muss hart an sich arbeiten. Und das jeden Tag. Begabung, Neigung und Talent sind gut und schön, aber der berufliche Erfolg ist nur mit Fleiß, Disziplin und Verantwortung zu verwirklichen. Wer es zu einem halbwegs zufrieden stellenden Wohlstand und einer einigermaßen geglückten Selbstverwirklichung bringen will, kommt an dieser Erkenntnis nicht vorbei.

Und nicht zu vergessen:

Man muss auch mal verzichten können, wenigstens so lange, bis man die so heiß ersehnten Qualifikationen und Zeugnisse in der Tasche hat.

Auch dieses Jahr werden die Deutschen etwa an die sechzig Milliarden Euro für die „schönsten Wochen des Jahres“ ausgeben. Also bitte, wer jedes Jahr dreimal im Jahr nach Mallorca in Urlaub fliegen kann und sich am Ballermann die „Birne“ voll knallt, der kann doch auch „Schulgeld“, „Lehrgeld“ und „Studiengebühren“ bezahlen. Und wenn es nur der inzwischen berühmt berüchtigte „eine Euro“ ist. Jede(r) so wie sie(er) kann. Oder etwa nicht?

Viele Bewohner haben den Sozialstaat Bundesrepublik Deutschland „ausgeplündert“.

So darf gefragt werden:

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Wo ist denn eigentlich seit den frühen siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts die ganze „Kohle“ geblieben …?

Inzwischen gehört Jammern absolut dazu, jammern ist „in“. Allerdings jammern wir noch immer auf allerhöchstem Niveau. Deutschland kann sich immer noch sehr viel leisten! Jahr für Jahr überweisen wir Unsummen in die neuen Länder, um sie an die alten heran zu führen; das ist gut so, aber allein von diesen immensen Beträgen müssen kleinere europäische Länder ihre Staatshaushalte finanzieren.

So darf gefragt werden:

Wo sind die Milliarden für die Bildung?

Die Damen und Herren Politiker drücken sich vor der Wahrheit. Wir müssen unsere Probleme offenlegen, ansprechen, vor allem aber anpacken und lösen.

Inzwischen bestimmen Geldleute, Kaufleute, Techniker und junge dynamische Internet-Spezialisten weitestgehend den Lauf der Zeit, die Geschichte und damit unsere Gesellschaft.

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Die Bildung des Nachwuchses bleibt dabei auf der Strecke. In der Bundesrepublik Deutschland gibt es leider nur noch Mittelmaß. Dieses Mittelmaß bekommen wir Tag für Tag in den Medien präsentiert.

Wie weit die derzeit diskutierten neuen Schulgliederungen von Erfolg gekrönt sein würden, kann natürlich niemand sagen, man bleibt ja immer noch beharrlich bei den alten unproduktiven Schulsystemen. Sicher ist nur, auch auf die Lehrerinnen und Lehrer hierzulande werden neue Verantwortlichkeiten zukommen; Fort und Weiterbildung werden auch für sie eine gänzlich neue Bedeutung bekommen.

Apropos Lehrer:

Nun, sie sind im wahrsten Sinne des Wortes ganz arm dran. Und mit einem Traumberuf hat dieser Job schon seit vielen Jahren nichts mehr zu tun. Lehrer müssen für alles den Kopf hinhalten und sind grundsätzlich an allem Schuld. Dabei leiden sie wahrscheinlich am allermeisten.

Und die Eltern?

Die Eltern fühlen sich oft genug allein gelassen. Viele Eltern glauben in Sachen Erziehung ihrer Kinder fit zu sein, doch die wenigsten von ihnen sind es wirklich. Viel erschreckender ist jedoch die Tatsache, dass sie absolut keine Ahnung haben, woher sie im „Notfall“ Rat und Hilfe bekommen. Einigkeit besteht aber darin, dass sie mit Fachleuten und Experten in einem persönlichen Gespräch ihre Erziehungsprobleme besprechen und diskutieren können.

Die meisten Eltern „liefern“ ihre Kids morgens um acht Uhr an der Schule in der hoffnungsfrohen aber total irrigen Erwartung ab, ihre Sprösslinge mittags um dreizehn Uhr wieder „erzogen“ abholen zu können. Nur, die Wirklichkeit sieht eben ganz anders aus, und vor dieser Wirklichkeit verschließen leider zu viele ihre Augen. Ohne Mitarbeit und Unterstützung der ganzen Familie läuft in Sachen Erziehung eben gar nichts.

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Die Eltern sind das fundamentale Element in der Entwicklung ihrer Kinder. Wenn sie, erkennen, dass, Bildung nicht nur als Anspruch, sondern auch als Chance begriffen und verstanden wird, kann sich am „ach so beklagenswerten deutschen Bildungsnotstand“ wirklich etwas ändern.

Ein Vorschlag zur Güte:

Vielleicht lernen die Eltern mal wieder gemeinsam mit ihren Kindern. Das kann bestimmt sehr lehrreich sein. Für beide Teile.

Fazit:

Erziehung, Bildung und Schule können nicht von „oben“ verordnet werden, nicht aus München, nicht aus Bayern aber auch nicht aus Berlin …

 

Autorenvermerk:

Gerhard-Stefan Neumann

Freier Journalist + Werbetexter (GdbR)

COPYRIGHT © 2020 GERHARD-STEFAN NEUMANN TV BLOG

Copyright und alle Rechte ausschließlich beim Autor dieses Beitrages. Nachdruck nur gegen Beleg und Honorar und „nur nach vorheriger Genehmigung gestattet.“


 



Ein Hinweis in eigener Sache: Bitte unterstützen Sie meine Arbeit als politischer Journalist mit einer Spende …

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Einen schönen guten Tag liebe Zuschauer,

liebe Freunde …


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Wenn man von seinen lieben Bekannten, Freunden und Mitmenschen etwas möchte, ist es vielleicht nicht ganz angeraten, sofort mit der Türe in das bekannte und berühmt-berüchtigte Haus einzufallen, aber andererseits ist es auch sicherlich nicht besonders hilfreich, lange um den heißen Brei herumzureden.

Deshalb möchte ich es gleich auf den Punkt bringen.

Am Schluss dieses Beitrages finden Sie die Bankverbindung zu meinem Spendenkonto verbunden mit der freundlichen Bitte um Beachtung und wenn es bei Ihnen irgendwie geht, um die eine oder andere Spende und Zuwendung und sei sie auch noch so klein.

Jede Ihrer Spenden, egal wie hoch oder auch klein, wird dankbar angenommen.

So, jetzt ist es heraus und damit sind wir auch gleich mitten in meinem heutigen Thema.

Es geht natürlich ums liebe Geld, um Spenden, um Zuwendungen also schlicht und einfach um das Überleben.

Missliebige Autoren, Journalisten und Publizisten werden in diesem unserem Lande nur höchst selten verklagt und vor Gericht gezerrt und meistens nur dann, wenn es halt gar nicht mehr anders geht, will heißen, wenn die Damen und Herren Schreiberlinge sich permanent wie All Rad der bei uns herrschenden politischen und wirtschaftlichen Klasse widersetzen.

Diese Fall ist nun bei mir eingetreten und offenbar bin ich den grünen, den linken und den roten und schwarzen Vasallen unserer Frau Bundeskanzler allzu sehr auf die zarten Füßchen getreten. Jedenfalls möchten die Mainstream Medien ganz augenscheinlich von mir nichts mehr wissen.



 

Nun, mein Verhältnis zu diesen Publikationen, Verlegern und Verlagen war schon immer ein etwas besonderes, so richtig sympathisch waren wir uns eigentlich nie, man könnte auch so sagen, die ausgeprägte und herzliche Abneigung beruhte durchaus auf Gegenseitigkeit.

So richtig existenzbedrohend ist meine wirtschaftliche Lage glücklicherweise noch nicht, aber ich muss halt sehen, dass ich meine Kosten in den Griff kriege und die Kontrolle in der Hand behalte.

Es ist in diesen aufgeregten Tagen eben nicht ganz einfach einen Blog auch nur halbwegs wirtschaftlich zu betreiben und die Betriebskosten nicht aus den Augen zu verlieren.

Deshalb schon meine obligatorische Bitte, auch wenn Sie es nicht mehr hören können, mögen oder wollen – aber es ist halt leider nicht zu ändern.

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Bitte, besuchen Sie meinen Blog. Und wenn Ihnen der eine oder Beitrag gefällt, dann versehen Sie ihn bitte mit einem Like und geben Sie den Link an Bekannte und Freunde weiter.

Und sind Sie auch bitte so freundlich und klicken Sie die eine oder andere Anzeige meiner Werbepartner an. Ich weiß, diese Bitte haben viele Kollegen und Kolleginnen und meistens ist mehr als lästig aber anders können wir unsere Blogs leider nicht finanzieren. Reichtümer erwerben damit sowieso nicht.

Ich habe mir erlaubt, am Schluss dieses Video Beitrages mein Spendenkonto einzublenden und ich bin für jede Ihrer oder Eurer Zuwendung sehr dankbar und sie auch noch so klein.

Inzwischen ist es so, dass ich wahrscheinlich aus Gründen meiner politischen Aktivität von den sogenannten Mainstream Medien nicht mehr publiziert werde. Und selbst kleinere und unabhängige Publikationen und Verlage scheuen inzwischen das Risiko meine Beiträge zu veröffentlichen.

Da ich kein Mitglied einer Partei oder einer politischen Organisation bin, kann und darf ich auch keine Spendenquittungen ausstellen. Dafür kann ich Ihnen aber versichern, dass Ihre Spenden auch zu einhundert Prozentpunkten bei dem richtigen Empfänger ankommen und dass ich nicht gezwungen bin irgendeine und wie auch immer geartete Parteilinie zu vertreten.

Wir freien Autoren, Journalisten und Publizisten haben in diesem unserem Lande de facto keinen Rechtsschutz mehr. Pressefreiheit gibt es nur noch für die regierungsamtlichen und regierungsnahen Propaganda Medien, will heißen, diese Kollegen und Kolleginnen sind beim Geldverdienen noch richtig gut dabei. Wie lange noch, wird sich bei der nächsten Wahl entscheiden.

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Im Herbst des nächsten Jahres wird ein neuer deutscher Bundestag gewählt. Und ich für meinen bescheidenen Teil kann nur hoffen, dass die derzeit bei uns herrschende politische und wirtschaftliche Klasse eine vernichtende Wahlniederlage erleiden wird.

Denn wenn die Damen und Herren der sogenannten deutschen Elite in ihrem verhängnisvollen Tun und Treiben nicht endlich gestoppt werden können, dann wird es mit der Bundesrepublik Deutschland kein gutes Ende nehmen.

Na denn, meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freunde,

Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht,
Ich kann nicht mehr die Augen schließen und meine heißen Tränen fließen. Deutschland hat ewigen Bestand, es ist ein kerngesundes Land! Mit seinen Eichen, seinen Linden werde ich es immer wiederfinden.

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Stadt Nürnberg: Der Wöhrder See – ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann …

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Stadt Nürnberg: Der Wöhrder See – ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann …

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Ein Besuch in der fränkischen Noris lohnt eigentlich immer und dies nicht nur zur Weihnachtszeit. Sicher, Christkindlesmarkt, echte Nermbärcher Bratwerscht, Glühwein und Weißbier locken die Touristen aus aller Herren Länder Jahr für Jahr in die „fränkische Hauptstadt“ im Norden des weißblauen Freistaates.

Doch Nürnberg hat noch viel mehr zu bieten:

In Sachen Freizeit und Erholung haben die Franken in den letzten fünf Jahrzehnten Maßstäbe gesetzt. Ein Beispiel dafür ist der „Wöhrder See“ in Nürnberg. Geplant als Hochwasser-Schutzspeicher für die beiden Flüsse „Fränkische Rezat“ und „Schwarzach“, hat er sich in den letzten drei Jahrzehnten nicht nur zu einem Naherholungsgebiet für die Nürnberger Bevölkerung sondern auch zu einem anerkannten Schutzgebiet für seltene Vogelarten entwickelt.

Der „Wöhrder See“ und die angrenzende „Wöhrder Wiese“ sind heute unverzichtbare Bestandteile des kulturellen Lebens in der Frankenmetropole:

Zahlreiche Open-Air-Veranstaltungen und Sommerfeste bieten fast für (fast) jeden Geschmack die richtige Freizeitunterhaltung. „Mitmachen“ ist von Seiten der

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Veranstalter durchaus erwünscht – Rücksichtnahme auf die berechtigen Interessen der Anwohner wird allerdings vorausgesetzt. Doch dies scheint für „unsere lieben deutsche Landsleute“ ein gänzlich unbekanntes Fremdwort zu sein. Die bundesdeutsche „Spaß-Gesellschaft“ hat zwar erhebliche Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache, aber auf ihr lautstarkes Vergnügen wollen die Kids dieser Tage nun partout nicht verzichten.

Hochwasserkatastrophen suchen nicht nur die Menschen an den Küsten oder großen Flüssen heim, auch im vermeintlich sicheren „Hinterland“ können vergleichsweise „kleine“ fließende Gewässer wie die Pegnitz oder die Fränkische Rezat immensen Schaden anrichten. Den schon etwas älteren Bürgerinnen und Bürgern in der Frankenmetropole Nürnberg sind die schlimmen Überschwemmungen ihrer geliebten Altstadt in der Zeit vor den zwei Weltkriegen noch immer in lebhafter Erinnerung. In den frühen fünfziger Jahren machten Stadt, der Bezirk Mittelfranken und das Wasserwirtschaftsamt „Nägel mit Köpfen“ und stampften aus den östlichen Pegnitzauen am Rande der Altstadt den heutigen Wöhrder See aus dem sumpfigen Boden.

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Nürnberg. (gsn) – Noch sind uns die schrecklichen und entsetzlichen Bilder der jüngsten Hochwasserkatastrophe an der Oder, in Polen und Tschechien in bedrückender Erinnerung. Für die betroffenen Menschen allerdings werden die schrecklichen Ereignisse des Sommers 2002 immer wie ein Damoklesschwert über ihnen hängen. Spätestens in einigen Wochen, wenn die gefürchteten Herbst- und Winterstürme über das geschundene Land im Osten unserer Heimat ziehen, werden sie sich fragen:

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„Halten die Dämme?“ und „Wie schlimm wird es dieses Mal werden?“

Noch sind die Soldaten der Bundeswehr vor Ort, ebenso die Helfer des Technischen Hilfswerks, tatkräftig unterstützt von zahlreichen Arbeitslosen aus der Region. Zigtausende Menschen ohne Arbeit aus der ganzen Bundesrepublik wollten mitmachen und helfen, die wenigsten konnten genommen werden. Da sage noch einer, deutsche Arbeitslose wären bequem, unflexibel, gar faul und wollten überhaupt nicht arbeiten.

In diesen dramatischen Wochen bewies die bundesdeutsche Politik Handlungsfähigkeit und dies über alle Parteigrenzen hinweg, obwohl Parlament und Regierung im verdienten Sommerurlaub waren, wie übrigens die meisten anderen Bürger auch. Trotzdem kamen die notwendigen Entscheidungen überraschend schnell und waren zudem außerordentlich präzise. Vielleicht klappte das Zusammenspiel von „oben“ nach „unten“ deshalb so gut, weil sich die ministerielle Kompetenz der daheimgebliebenen „Stall Wachen“ ohne Druck der „Chefs“ voll entfalten konnte.

Erfreulicherweise verzichtete zudem die „Polit-Prominenz aus der Berliner ersten Reihe“ auf öffentlichkeitswirksame Auftritte und überließ gänzlich ungewohnt den Fachleuten das Feld, jedenfalls so lange, bis das Schlimmste überstanden war.

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Vielleicht war gerade wegen des schnellen Handelns die Welle der nationalen Solidarität so exorbitant hoch. Jedenfalls bewiesen unsere Landsleute einer erstaunten europäischen Öffentlichkeit, dass sie offenbar doch besser als ihr Ruf sind, denn auch den polnischen und tschechischen Nachbarn wurde im Rahmen einer noch nie dagewesenen Solidarität rasch und unbürokratisch geholfen.

Der altgriechische Philosph Thales wußte schon, wovon er sprach, als er meinte: „Das Prinzip aller Dinge ist das Wasser; aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück“.

Vor Hochwasserkatastrophen ist kein Land auf dieser Welt geschützt, oft genug fordern die Menschen zudem ihr Schicksal durch zügellose Abholzung der Wälder oder unverantwortliche Begradigung ihrer Flüsse noch heraus. Wasser kennt leider keine Grenzen und macht auch vor Barrieren nicht halt.

Diese schmerzliche Erfahrung mussten nicht nur die Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt Hamburg anlässlich der großen Sturmflut im Jahre 1962 machen, sondern vor einigen Jahren auch die Erbauer des sogenannten „Schürmann-Baues“ in Bonn, der neuen Sendeanstalt der Deutschen Welle. Bis heute sind die versicherungsrechtlichen Fragen nicht geklärt, ebenso nicht, ob der Sender jemals sein neues Domizil beziehen kann.

 



 

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Auch im vermeintlich „Hochwasser-sicheren“ Hinterland sind die Menschen vor der zerstörerischen Kraft der ungezügelten Fluten keineswegs sicher.

In der Frankenmetropole Nürnberg kam es in diesem Jahrhundert immer wieder zu verheerenden Hochwasserkatastrophen, welche die historische Altstadt im wahrsten Sinne des Wortes unter Wasser setzten. Besonders schlimm traf es die Franken im Jahre 19O9, als für die historische Altstadt ernsthafte Gefahr bestand. Dabei waren es gerade die vergleichsweise „harmlosen“ Flüsse mittlerer Größe wie die Pegnitz, die Fränkische Rezat und die Schwarzach die den Nürnbergern so schlimme Ungemach bereiteten.

Zahlreiche Wehre zwischen Wöhrd und Mögeldorf sicherten bis in die vierziger Jahre hinein die Nürnberger und ihre Altstadt vor Überschwemmungen, noch intakte Flussarme sorgten zudem für eine gute Verteilung der Wassermassen. Der verheerende zweite Weltkrieg legte nicht nur die wunderschöne mittelalterliche deutsche Reichsstadt in Schutt und Asche, sondern auch die eben schon erwähnten Wehre, von da an war dem Hochwasser wieder Tür und Tor geöffnet.

Im Zuge des Wiederaufbaus Nürnbergs beschloss anfangs der fünfziger Jahre der Rat der Stadt der gefürchteten Pegnitz ein neues Flussbett zu geben, finanziert wurde diese erste Hochwasser-Schutzmaßnahme vom Bezirk Mittelfranken. Neun Jahre später, im Oktober 1959, beschloss die Nürnberger Ratsversammlung im östlichen Pegnitztal einen künstlichen See anzulegen, der einerseits die im Kriege zerstörten Wehre ersetzen und andererseits den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt ein einmaliges Erholungsgebiet ermöglichen sollte. Mit diesem Konzept sollte eine frühe Vision des ehemaligen Stadtrates und späteren Stadtbaurates Heinz Schmeissner in Erfüllung gehen, der schon im Jahre 1938 eine Zeichnung über den neuen geplanten Wöhrder See anfertigte.

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Weitere zehn Jahre später, am 22. Januar 1968 war es dann endlich soweit, zwischen dem Bezirk Mittelfranken und der Stadt Nürnberg kam es zu einer vertraglichen Regelung über den Ausbau der Pegnitz im Stadtgebiet von Nürnberg, der Wöhrder See konnte endlich gebaut werden.

Die Bauarbeiten dauerten von 1968 bis 1981, die Gesamtfläche des Sees beträgt 517.000 Quadratmeter, das Altwasserbiotop beläuft sich auf 30.000 Quadratmeter. Die mittlere Seetiefe beträgt 1,90 Meter, insgesamt mussten rund 700.000 Kubikmeter Erde bewegt werden. Die Gesamtkosten der Bauarbeiten beliefen sich für damalige Verhältnisse auf die astronomische Summe von 12 Millionen Mark. Davon haben der Bezirk Mittelfranken 3,5 Millionen Mark, die Stadt Nürnberg 5,1 Millionen Mark und der Freistaat Bayern 3,4 Millionen Mark übernommen. Das Anlegen der Grünflächen dauerte fast siebzehn Jahre und wurde im Jahre 1987 abgeschlossen, an Kosten wurden hierfür zusätzlich über elf Millionen Mark aufgewendet. Aus dem Programm „Freizeit und Erholung“ bewilligte der Freistaat Bayern für die Begrünung des Sees Zuschüsse von fast zwei Millionen Mark.

Die Stadt Nürnberg und der Bezirk Mittelfranken arbeiteten erfreulicherweise Hand in Hand, anders wäre diese Jahrhundertaufgabe wohl auch nicht zu bewältigen gewesen.

In den Jahren 1968 – 1972 schaufelten die Bagger das Bett für den Unteren Wöhrder See frei, der Wöhrder Talübergang mit einem beweglichen Wehr wurde neu gebaut und bildet nun wie schon damals die Grenze zur Wöhrder Wiese. Und auch dies soll erwähnt werden, dass sich diese gerade bei kleinen Sportvereinen mit schmalem Budget einer wachsenden Beliebtheit erfreut und somit aus dem Sportgeschehen der Stadt nicht mehr wegzudenken ist.

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Drei Jahre später, am neuen Sandfang im Oberen Wöhrder See, also in der Zeit von 1972 – 1975 wurde die Ludwig-Erhard-Brücke gebaut. Der Sandfang war deshalb so notwendig, weil die Pegnitz gewaltige Mengen an Sand- und Schlammmassen in den See ein spült.

Neue ökologische Erkenntnisse und der aufkommende Umweltschutzgedanke ließen die verantwortlichen Planer glücklicherweise Anfang der achtziger Jahre zu ganz neuen Erkenntnissen kommen. Die Altarme der Pegnitz blieben vollständig unberührt, ebenso die vorhandene Flora und Fauna. Ein ausgewiesenes und streng geschütztes Altwasserbiotop bietet selten gewordenen Exemplaren aus der Tier- und Pflanzenwelt nicht nur entsprechende Rückzugsräume, sondern vollkommen neue und artgerechte Lebensräume.

Wo viel Licht ist, findet sich bekanntlich auch (viel) Schatten, dies ist gut so und das soll auch nicht in Abrede gestellt werden. Die mächtigen und höchst unansehnlichen Wohntürme der „Norikus Eigentumswohnanlage“ allerdings hätten nach heutigem Erkenntnisstand und in diesem Jahrhundert wohl keine Chance mehr auf eine Baugenehmigung. Die Anlage verliert von Jahr zu Jahr an Attraktivität und wird einem amerikanischen Slum immer ähnlicher. Inzwischen ist der Ruf der Anlage so ramponiert, dass gerade schon die „berühmt-berüchtigten“ Ein-Zimmer-Appartements zum absoluten „Schnäppchen-Preis“ regelrecht verschleudert werden. Hauptsache, die Alt-Eigentümer werden das „Übel“ los. Für eine ziemlich „zügige Neubelegung“ sorgt schon das Sozialamt der Stadt Nürnberg, selbstredend auf Kosten der „noch“ steuerzahlenden Bürgerinnen und Bürger.

Zugegebenermaßen muss aber das „Recht auf Irrtum“ auch für Stadtplaner gelten, schließlich ist keine Generation frei von gewissen Moden, und seien sie auch noch so hässlich.

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Auch zehren die vielen „lautstarken“ sommerlichen Freiluft-Veranstaltungen rund um den Wöhrder See an den Nerven der Lärm-gepeinigten Anwohner.

Oder würden Sie es, geneigter Leser und verehrte Leserin besonders lustig finden, wenn am geheiligten Sonntag mitten im Hochsommer und dies zur allerbesten Frühstückszeit ein paar hundert sturzbetrunkene deutsche Zeitgenossen anlässlich des „Wöhrder See-Festes“ die heimliche deutsche Nationalhymne „La Paloma“ über den See gröhlen?

Es ist der schiere Wahnsinn und kaum zu fassen:

Die „total verblödeten Ballermänner“ sind inzwischen auch in der Frankenmetropole Nürnberg angekommen. Was für ein erbärmlicher Abstieg! Aus der Metropole des deutschen Mittelalters ist eine verkommene Absteige für Suffköpfe geworden!

Und damit das „Ganze“ noch einen halbwegs intellektuellen Anstrich bekommt, die inzwischen sattsam bekannte und vielfach bestätigte PISA-Studie lässt schön grüßen, feiern dann die beiden großen christlichen Kirchen mit diesen „alkoholisierten Bekloppten“ anschließend noch einen gemeinsamen ökumenischen Gottesdienst.

 



 

Wenn es nicht so traurig wäre, man(n) müsste über soviel Dummheit und Ignoranz eigentlich nur noch lachen.

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Übrigens,

die Stadt Nürnberg ist in Sachen „intellektueller Geistesblitze“ auch nicht viel besser:

Vor nicht allzu langer Zeit wollten die Stadtoberen den Bewohnern der Wohnanlage „Norikus“ allen Ernstes sogar einen Biergarten mit abendlicher Blasmusik unmittelbar vor die Nase setzen; und dies nur, damit ein „stadtbekannter Elite-Gastronom“ ein bisschen Kohle „nebenher“ machen konnte. In der sprichwörtlich letzten Sekunde konnte dieser „städtische Über-Schwachsinn“ gerade noch verhindert werden.

Trotzdem:

Der Wöhrder See und die ihm vorgelagerte Wiese gleichen Namens zählen zu den herausragenden baulichen und landschaftlichen Errungenschaften der Frankenmetropole Nürnberg und sie dürfen sicherlich in einem Zuge mit dem Wiederaufbau der Altstadt, dem Ausbau des Flughafens, dem Bau der S-und U-Bahnen, dem neuen Klinikum und der Errichtung des Frankenstadions genannt werden.

Und in irgendeiner Form, zumeist natürlich als Geldgeber, war der Bezirk Mittelfranken an all diesen gewaltigen Objekten beteiligt und auf seine Hilfe wird die Stadt wohl auch zukünftig nicht verzichten können.

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Da oft genug gerade die „unpolitischen“ Bürgerinnen und Bürger wenig oder so gut wie gar nichts über die Arbeit der Bezirksräte wissen, finden wir, dass es einmal an der Zeit ist, den Damen und Herren dieses wichtigen kommunalen Gremiums ein herzliches Dankeschön zu sagen.

Autorenvermerk:

Gerhard-Stefan Neumann

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Die Scharia – das göttliche Schild und Schwert des Propheten Mohammed von Gerhard-Stefan Neumann …

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Die Scharia – das göttliche Schild und Schwert des Propheten Mohammed von Gerhard-Stefan Neumann …

In diesen aufgeregten Tagen der kleinen Krisen und großen Katastrophen hatte ich ein interessantes Hintergrundgespräch mit einem angehenden Gotteskrieger, der mir im Brustton der Überzeugung und rotzfrech erklärte, dass die Einführung der Scharia in Deutschland und Europa einfach nur eine Frage der Zeit sei.

Auf mein erstauntes Lächeln meinte er nur ganz trocken, dass die muslimischen Frauen und Männer mit ihrem zahlreichen Kindersegen schon dafür sorgen würden, dass sie alsbald eine signifikante Größe in der deutschen und europäischen Bevölkerung darstellen würden.

Er gab auch völlig unumwunden zu, dass die islamische Unterwanderung von Deutschland und West Europa ein fester Bestandteil der Eroberungspläne der islamischen Gesellschaften sei.

Die Scharia – das göttliche Schild und Schwert des Propheten Mohammed von Gerhard-Stefan Neumann …
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Als er dann doch noch den Islamischen Staat in den höchsten Töne zu loben begann, platzte mir dann der Kragen und ich meinte ziemlich erbost:

„Wenn es sein Brüder es zu weit treiben würden, müsste die westliche Allianz wohl an den Einsatz von taktischen Atomwaffen denken …“

Daraufhin war das Gespräch sehr schnell beendet, er schoss in die Höhe, raffte seine wallenden Gewänder und pöbelte mich im Hinausgehen wie folgt an:

„Mit solchen Leute wie mich, würde der Islamische Staat als erstes kurzen Prozess machen.“

Nun gut. Eine Erfahrung mehr und ein guter Grund, sich mit der Scharia etwas näher zu beschäftigen.

Die Scharia bezeichnet das islamische Recht. Für den gläubigen Muslim ist sie sogar ein göttliches Recht. Die Scharia kann man nicht mit dem deutschen bürgerlichen Gesetzbuch oder dem Strafgesetzbuch vergleichen, sondern sie ist mehr oder mehr weniger ein Sammelsurium von Gesetzesvorschriften die im Lauf der Jahrhunderte von vermeintlichen oder tatsächlichen muslimischen Rechtsgelehrten ausgesprochen wurden. Die Scharia basiert auf dem Koran und regelt das allgemeine und grundsätzliche Zusammenleben von Muslimen.

Die Scharia – das göttliche Schild und Schwert des Propheten Mohammed von Gerhard-Stefan Neumann …
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Lassen Sie sich bitte nicht von der angeblichen Friedfertigkeit des Islams beschwichtigen. Der Islam ist meiner Meinung nach alles andere als friedfertig. Der Islam ist eine durch und durch gewalttätige Religion und er macht im wahrsten Sinne des Wortes vor nichts und niemandem halt. Was wir derzeit im nahen und mittleren Osten in Sachen Islamischer Staat und Kalifat erleben ist allerdings nicht vergleichbar. Hier spielen politische Dinge und Absichten eine herausragende Rolle. Der islamische Staat ist weitgehend sunnitisch orientiert und besteht in der Hauptsache aus Kämpfern und Soldaten der ehemaligen Bath Partei von Saddam. Die jugendlichen Wirrköpfe aus Deutschland und Europa sind aufgrund ihrer mangelnden Intelligenz wohl kaum in der Lage einen Panzer zu fahren oder gar eine Stinger Rakete abzufeuern. Ganz abgesehen davon, dienen diese armen jungen Leute eh nur als Kanonenfutter.

Gewalt ist in vielen arabischen, muslimischen und türkischen Familien an der Tagesordnung:

Ehemänner schlagen und misshandeln ihre Ehefrauen, Söhne und Töchter.

Ehefrauen schlagen und misshandeln ihr Töchter und Schwiegertöchter.

Die Scharia – das göttliche Schild und Schwert des Propheten Mohammed von Gerhard-Stefan Neumann …
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Wenn die deutsche Gesellschaft wüsste wie es in diesen Familien zugeht, sie würden vor Entsetzen und Grauen die Hände über die Köpfe zusammenschlagen. Eine Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ist de facto nicht gegeben. Frauen sind grundsätzlich in der arabischen, muslimischen und türkischen Gesellschaft zweitrangig – bestenfalls. Sie haben nur eine einzige Aufgabe:

Dem Mann zu Willen zu sein, zu jeder Tages und Nachtzeit und dies absolut widerspruchslos. Und sie haben ihrem Pascha Kinder zu gebären. Vorzugsweise natürlich nur männliche Kinder. Töchter zählen nicht, die kosten nur Geld. Der Reichtum eines Mannes sind seine Söhne. Klar doch! Hat man mehrere davon kann man sie in die europäische Gesellschaften als Bezieher von Sozialhilfe abschieben. So ist die Rente gesichert und man kann im Alter gut leben.

Meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freunde und Freundinnen, das Video das Sie gleich sehen werden, ist für Jugendliche unter achtzehn Jahren absolut nicht geeignet. Ebenso nicht für empfindsame Menschen.

Die Scharia – das göttliche Schild und Schwert des Propheten Mohammed von Gerhard-Stefan Neumann …
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Dieses Video war schon einmal in einer älteren Fassung im Netz und hat seinerzeit für wütende Proteste vor allem in den muslimischen Kreisen gesorgt.

Dabei sind die einzelnen Clips für Jedermann und jede Frau im Internet frei abrufbar und verfügbar – man muss nur lange genug suchen oder wissen, wo man sie findet.

Diese Clips stammen aus Kreisen des Islamischen Staates und ihm nahestehende Gruppierungen.



Zum Schluss meine Beitrages schon meine obligatorische Bitte, auch wenn Sie es nicht mehr hören können, mögen oder wollen – aber es ist halt leider nicht zu ändern.

Bitte, besuchen Sie meinen Blog. Und wenn Ihnen der eine oder Beitrag gefällt, dann versehen Sie ihn bitte mit einem Like und geben Sie den Link an Bekannte und Freunde weiter.

Die Scharia – das göttliche Schild und Schwert des Propheten Mohammed von Gerhard-Stefan Neumann …
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Und sind Sie auch bitte so freundlich und klicken Sie die eine oder andere Anzeige meiner Werbepartner an. Ich weiß, diese Bitte haben viele Kollegen und Kolleginnen und meistens ist mehr als lästig aber anders können wir unsere Blogs leider nicht finanzieren. Reichtümer erwerben damit sowieso nicht.

Ich habe mir erlaubt, am Schluss dieses Video Beitrages mein Spendenkonto einzublenden und ich bin für jede Ihrer oder Eurer Zuwendung sehr dankbar und sie auch noch so klein.

Inzwischen ist es so, dass ich wahrscheinlich aus Gründen meiner politischen Aktivität von den sogenannten Mainstream Medien nicht mehr publiziert werde. Und selbst kleinere und unabhängige Publikationen und Verlage scheuen inzwischen das Risiko meine Beiträge zu veröffentlichen.

Da ich kein Mitglied einer Partei oder einer politischen Organisation bin, kann und darf ich auch keine Spendenquittungen ausstellen. Dafür kann ich Ihnen aber versichern, dass Ihre Spenden auch zu einhundert Prozentpunkten bei dem richtigen Empfänger ankommen und dass ich nicht gezwungen bin irgendeine und wie auch immer geartete Parteilinie zu vertreten.

Die Scharia – das göttliche Schild und Schwert des Propheten Mohammed von Gerhard-Stefan Neumann …
Die Scharia – das göttliche Schild und Schwert des Propheten Mohammed von Gerhard-Stefan Neumann …

Wir freien Autoren, Journalisten und Publizisten haben in diesem unserem Lande de facto keinen Rechtsschutz mehr. Pressefreiheit gibt es nur noch für die regierungsamtlichen und regierungsnahen Propaganda Medien, will heißen, diese Kollegen und Kolleginnen sind beim Geldverdienen noch richtig gut dabei.

Es bleibt zu hoffen, dass die sozial-liberalen Kräfte in diesem unserem Lande die Chance zu einer kraftvollen Opposition wahrnehmen können und vor allem werden, denn wenn die Damen und Herren der sogenannten deutschen Elite in ihrem verhängnisvollen Tun und Treiben nicht endlich gestoppt werden können, dann wird es mit der Bundesrepublik Deutschland kein gutes Ende nehmen.

Na denn, meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freunde,

Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht,
Ich kann nicht mehr die Augen schließen und meine heißen Tränen fließen. Deutschland hat ewigen Bestand, es ist ein kerngesundes Land! Mit seinen Eichen, seinen Linden werde ich es immer wiederfinden.

Die Scharia – das göttliche Schild und Schwert des Propheten Mohammed von Gerhard-Stefan Neumann …
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Das war ein Auszug aus den Nachtgedanken von Heinrich Heine …

Autorenvermerk:

COPYRIGHT © 2020 GERHARD-STEFAN NEUMANN MEDIA TV Blog

Nachdruck nur gegen Beleg und Honorar und „nur nach vorheriger Genehmigung gestattet.“


 



Leasing: „Benutzen“ statt „besitzen“ – von Gerhard-Stefan Neumann …

Gerhard-Stefan Neumann Media TV Blog
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„Der Teufel hole meinen Ruf!

Eine Arbeit brauche ich!

Ein Einkommen brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure Frauen, Automobile und eure Landhäuser sehe …

G. B. Shaw

„Der Arzt am Scheideweg“, 1

(Dr. Ridgeon)


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Beim Abschluss eines Leasing-Vertrages gibt es sehr viel zu beachten, auch und gerade im privaten und kommunalen Bereich. Letzte Sicherheit können auch wir nicht vermitteln, wohl aber einen durchaus fundierten und eng umrissenen Überblick geben. Seit gut dreißig Jahren ist das Leasing aus unserem Wirtschaftsleben nicht mehr wegzudenken. Dennoch ist, wie bei allen Verträgen, immer eine gute Portion Vorsicht angebracht. Die Fallstricke lauern vor allem im Kleingedruckten.

Angesichts leerer Kassen und knapper Haushaltsmittel überlegen verständlicherweise immer mehr öffentliche wie auch private Haushalte, wie sie Kosten einsparen und so das eine oder andere Finanzloch stopfen können. Das Zauberwort heißt schlicht und einfach „Leasing“ und weil die Vorteile des „Leasens“ von den „Leasinggebern“ so leicht, locker und verführerisch dargestellt werden, wird heutzutage fast alles „geleast“, was nicht niet und nagelfest ist. Doch eine gesunde Portion Vorsicht ist immer angebracht, vor allem dann, wenn dem vermeintlichen Kunden die bunten Hochglanzprospekte der Leasingbanken eine sorgenfreie „Leasing-Zukunft“ suggerieren wollen.

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Nürnberg. (gsn) – Leasing ist seit gut vierzig Jahren in aller Munde und erfreut sich gerade immer dann einer steigenden Beliebtheit, wenn in den Geldbeuteln und Kassen der Verbraucher mal wieder Ebbe angesagt ist. Und damit spielt es eigentlich keine Rolle, ob es sich bei letzteren um ein kommunales, öffentlich-rechtliches oder ein privates Klientel handelt. Dem sogenannten „Leasinggeber“ sind alle drei recht und sehr wohlfeil, vorausgesetzt, die verehrte und werte Kundschaft kann bis zum Ende des „Leasing-Vertrages“ die vorher vereinbarten „Leasing-Raten“ auf Heller und Pfennig bezahlen.

„Mieten statt kaufen“. Mit diesem vielversprechenden und völlig neuen Slogan traten Mitte der sechziger Jahre anfangs noch hauptsächlich US-amerikanische Finanzierungsgesellschaften in der noch jungen Bundesrepublik Deutschland mit dem erklärten Ziel auf den Plan, ein ganz wichtiger Wirtschaftszweig zu werden.

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Das dies ihnen in sehr kurzer Zeit gelang, muss heute neidlos festgestellt werden.

Und natürlich war das Angebot verlockend:

Gerade mittelständische Firmen konnten so Nutzungsrechte an teuren Maschinen erwerben, die sie sich so niemals hätten leisten können. Nur, jeder Vertrag geht einmal zu Ende und was dann? Beispiel Immobilienleasing:

Ganze Unternehmen verkauften ihre Firmensitze und mieteten sie für teures Geld zurück. Sicher, es gab erst mal Geld in die Kasse und man war liquide. So lange der „Laden“ lief, gab es mit den „Leasing-Raten“ auch keine Probleme, doch es gibt auch genügend andere und sehr bedrückende Beispiele.

Leasing ist nicht gleich Leasing, will heißen, jeder Schritt vor Vertragsabschluss will sehr sorgfältig bedacht sein, oft genug muss der vermeintliche Vorteil sehr teuer bezahlt werden.

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Waren es anfangs noch Büro- und Schreibmaschinen, kamen etwas später die damals noch sehr teuren Computer und Datenverarbeitungsanlagen hinzu. Heute werden weltweit ganze Flugzeugflotten geleast. Nach eigenen Angaben ihres Bundesverbandes zählen die Leasinggesellschaften in Deutschland inzwischen 25 Prozent des verarbeitenden Gewerbes und etwa zwanzig Prozent des Handels zu ihren Kunden. Der weitaus größte Kundenanteil, nämlich etwa 35 Prozent kommt aus dem großen Kreis der Dienstleister und der Verkehrsunternehmen. Eine steigende und sehr beeindruckende Tendenz gibt es bei den privaten Haushalten zu vermelden, hier sind es vor allem Kraftfahrzeuge, die nicht mehr gekauft, sondern geleast werden. Allein Deutschlands Autobauer Nummer Eins, das Volkswagenwerk in Wolfsburg, „soll“ hierzulande fast 9OO.OOO Leasingverträge über seine hauseigene Bank abgeschlossen haben.

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Bislang hat sich die öffentliche Hand in Sachen Leasing sehr zurückgehalten, hier halten die Leasinggesellschaften nach eigenen Angaben einen Anteil von nicht mehr als fünf Prozentpunkten. Doch auch hier ist ein tendenzieller Anstieg zu vermelden:

Ganze Kindergärten, Kläranlagen, Krankenhäuser und Schulen werden komplett geleast. Einige notleidende Gemeinden verkauften sogar schon ihre Rathäuser um sie postwendend zurück zu mieten.

Ein solch aufsehenerregender Vorgang ereignete sich kürzlich in Schleswig-Holstein, die höchstrichterliche Rechtsprechung hierzu steht noch aus.

Und damit sind wir auch schon bei des Pudels Kern:

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Nach einer Definition der überaus kompetenten und angesehenen „Verbraucherzentrale Bayern“ bedeutet Leasing nichts anderes, als einfach „benutzen statt besitzen“. Der „Leasingnehmer“, egal ob kommunal, öffentlich-rechtlich oder privat, schließt beim „Leasinggeber“ einen „Leasingvertrag“ über ein x-beliebiges Produkt ab. Der „Leasinggeber“,der in den allermeisten Fällen mit einer „Leasingbank“ identisch ist, kauft das gewünschte Produkt auf „eigene Rechnung“ und stellt es dem „Leasingkunden“ entweder direkt oder über einen Händler für die Dauer des „Leasing-Vertrages“ zur Verfügung. Für diesen Zeitraum des Leasing-Vertrages“ verpflichtet sich der „Leasingnehmer“ zur Leistung entsprechender monatlicher oder jährlicher Gebühren. Zu beachten wäre vielleicht noch, wer für Reparaturen oder Wartungsarbeiten des so geleasten Produktes aufkommt. Selbstverständlich können auch diese Kosten in einen „Leasing-Vertrag“ aufgenommen werden, allerdings erhöhen sich dadurch natürlich auch die Gebühren entsprechend. Soweit die gängige „Leasing-Praxis“.

Als höchst problematisch sind alle „Leasing-Verträge“ anzusehen, die eine sogenannte „Restwert-Abrechnung“ am Schluss des Vertrages vorsehen. Dies bedeutet nämlich, dass das geleaste Produkt am Vertragsende „noch einen zu Beginn des Vertrages vereinbarten Restwert haben muss!“

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Sollte das geleaste Produkt dann aber tatsächlich einen niedrigeren Restwert haben, wird der Kunde vom Leasinggeber für den Differenzbetrag in Regress genommen.

Um eben diesen Restwert gibt es in nahezu jedem Leasing-Vertrag unterschiedliche Ansichten und oft genug treffen sich die Parteien vor den Gerichten wieder. Und auch hier sind kommunale und öffentlich-rechtliche Kunden genauso betroffen wie die privaten Haushalte.

Ein Beispiel:

Für einen kommunalen Verkehrsbetrieb wird es mit Sicherheit günstiger sein, den oder die neuen Busse mit einer vorher ganz genau festgelegten Kilometerbegrenzung zu „leasen“, als sich auf eine unsichere „Restwert-Abrechnung“ einzulassen.

Nach Ansicht von unabhängigen Fachleuten, bringt das „Leasing“ für den privaten Haushalt so gut wie keine Vorteile, es sei denn, dass überschüssiges Vermögen in die eine oder andere Anschaffungs- oder Vermögensmaßnahme gesteckt werden kann. Dennoch fallen hierzulande jedes Jahr hunderttausende unserer Landsleute auf die überaus verlockenden Angebote der „Leasinggesellschaften“ herein. Und warum? Vielfach sind deren Angebote niedriger als der günstigste Ratenkredit der Banken. Übersehen wird leider die Geschichte mit dem schon mehrmals erwähnten „Restwert“ und damit beginnt dann auch regelmäßig das Fiasko der Leasingnehmer.

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Grundlegend anders sieht es natürlich bei den kommunalen, öffentlich-rechtlichen und gewerblichen Unternehmen aus:

Dort können die „Leasingraten“ als Betriebsausgaben beim zuständigen Finanzamt geltend gemacht und somit kann die Steuerlast entsprechend gesenkt werden.

Doch auch hier muss den Verantwortlichen ganz klar gesagt werden:

Bestehen Sie unbedingt auf einen „Wirtschaftlichkeitsvergleich“ der „Leasing-Firma“ und lassen Sie diesen unbedingt von einem unabhängigen Finanzfachmann prüfen. Verweigert Ihnen der „Leasinggeber“ diesen Vergleich, dann können Sie dessen Angebot getrost in den Papierkorb werfen.

Übrigens und damit wollen wir in keinem Falle an der fachlichen Kompetenz unserer Leserinnen und Leser zweifeln, aber auch der kommunale Kunde sollte auf der exakten Angabe des „Effektivzinses“ bestehen und diesen in jedem Falle im „Leasing-Vertrag“ festschreiben lassen.

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Zum Schluss meine Beitrages schon meine obligatorische Bitte, auch wenn Sie es nicht mehr hören können, mögen oder wollen – aber es ist halt leider nicht zu ändern.

Bitte, besuchen Sie meinen Blog. Und wenn Ihnen der eine oder Beitrag gefällt, dann versehen Sie ihn bitte mit einem Like und geben Sie den Link an Bekannte und Freunde weiter.

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Ich habe mir erlaubt, am Schluss dieses Video Beitrages mein Spendenkonto einzublenden und ich bin für jede Ihrer oder Eurer Zuwendung sehr dankbar und sie auch noch so klein.

Inzwischen ist es so, dass ich wahrscheinlich aus Gründen meiner politischen Aktivität von den sogenannten Mainstream Medien nicht mehr publiziert werde. Und selbst kleinere und unabhängige Publikationen und Verlage scheuen inzwischen das Risiko meine Beiträge zu veröffentlichen.

Da ich kein Mitglied einer Partei oder einer politischen Organisation bin, kann und darf ich auch keine Spendenquittungen ausstellen. Dafür kann ich Ihnen aber versichern, dass Ihre Spenden auch zu einhundert Prozentpunkten bei dem richtigen Empfänger ankommen und dass ich nicht gezwungen bin irgendeine und wie auch immer geartete Parteilinie zu vertreten.

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Wir freien Autoren, Journalisten und Publizisten haben in diesem unserem Lande de facto keinen Rechtsschutz mehr. Pressefreiheit gibt es nur noch für die regierungsamtlichen und regierungsnahen Propaganda Medien, will heißen, diese Kollegen und Kolleginnen sind beim Geldverdienen noch richtig gut dabei.

Es bleibt zu hoffen, dass die liberalen Kräfte im neuen deutschen Bundestag die Chance zu einer kraftvollen Opposition wahrnehmen können und vor allem werden, denn wenn die Damen und Herren der sogenannten deutschen Elite in ihrem verhängnisvollen Tun und Treiben nicht endlich gestoppt werden können, dann wird es mit der Bundesrepublik Deutschland kein gutes Ende nehmen.

Na denn, meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freunde,

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Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, Ich kann nicht mehr die Augen schließen und meine heißen Tränen fließen. Deutschland hat ewigen Bestand, es ist ein kerngesundes Land! Mit seinen Eichen, seinen Linden werde ich es immer wiederfinden.

Das war ein Auszug aus den Nachtgedanken von Heinrich Heine …

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